Freitag, 12. märz 2010 5 12 /03 /2010 18:27
ot - fertischHeute schien die Sonne. Ganz kurz. So kurz, dass es sich nicht mal gelohnt hätte, das Raffstore am großen Fenster hochzufahren. Oder sagen wir: Das Hochfahren des Raffstores hätte länger gedauert, als die Sonne schien. Immerhin. Man ist ja nicht unbescheiden und kann sich auch kleinen Dingen freuen.
Obwohl eigentlich Samstag mein Nachtischtag ist, habe ich mich heute schon daran gemacht. Mir war einfach nach etwas Fruchtigem. Gestern hatte eine Kollegin eine Kochzeitschrift ("Rezepte mit Pfiff" 04/2010) dabei, aus der ich mir ein Rezept kopiert habe. Diesmal ohne größere Verbrennungen. Eigentlich handelt es sich um ein "Erdbeer-Tiramisu", aber da ich nicht von der Verarbeitung von heimischen Früchten halte, die um die aktuelle Jahreszeit nicht in der Lage wären, im eigenen Garten zu reifen, kamen Erdbeeren natürlich nicht in Frage.
Am Ende wurde daraus ein Orangen-Tiramisu. Wie es schmeckt, kann ich leider erst morgen mit Bestimmtheit sagen. Ohne den Bauherren will ich es nicht probieren - und der kommt heute erst recht spät nach Hause.
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Orangen-Tiramisu

Zutaten:
10 Löffelbiskuits (Meine waren recht dünn. Bei dickeren genügen wahrscheinlich auch acht Stück)
etwas Cointreau
2 große Orangen
250 g Mascarpone
200 ml Sahne
1/2 Vanilleschote
1 Spritzer Zitronensaft
60 g Puderzucker
6 Physalis
Zubereitung:
Sahne steif schlagen. Vanillemark aus der Schote schaben. Mit Zitronensaft und Puderzucker unter den Mascapone rühren. Die Schlagsahne locker unterheben.
Orangen filetieren und in kleine Stückchen schneiden. Saft auffangen und mit Cointreau mischen. Löffelbiskuits in einer Tüte zerkleinern, in die "Weck"-Gläschen geben und mit der Orangensaft-Cointreau-Mischung tränken. Orangenfilets gleichmäßig auf die Gläschen verteilen.
Mascarpone-Crème mit großer Tülle und Spritzbeutel auf die Orangen geben. Mit je einer Physalis dekorieren.
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Vielleicht hätte ich die Vanille weglassen können, weil die doch besser mit Erdbeeren harmoniert als mit Orangen - naja... Mal sehen... Ich habe statt der ganzen nur eine halbe Schote genommen. Und den Puderzuckeranteil etwas reduziert. Der Mascarpone ist schon "schlimm" genug...
Morgen Mittag geht es weiter mit Variationen italienischer Standards. Ich werde mich an der Wirsing-Lachs-Lasagne aus dem gleichen Heft versuchen. Passt gerade gut, da im Gefrierfach noch herrliche unmarinierte Lachsfilets lagern und der Wirsing bei tegut heute sehr verlockend aussah.
In Mainz schneite es heute morgen, als ich eintraf. Später dann auch nochmal, aber nicht so stark, dass man deshalb in tiefe Depression hätte verfallen müssen. Und in den nächsten Tagen soll es ja angeblich langsam wärmer werden - da besteht noch Hoffnung auf Frühblüher und die Fortsetzung der GaLa-Arbeiten an unseren Außenanlagen. 
von MrsFlax - veröffentlicht in: Am Herd
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