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Das brüllte der Fast-Ferries-Mensch, der im Hafen von Rafina mit einer Wasserflasche in der prallen Sonne stand, unermüdlich den eintreffenden Touristen entgegen, die – wie wir – etwas orientierungslos Richtung Anlegestelle liefen. Er wollte damit sagen, dass man im Büro hinter ihm Fährtickets für die Fähre nach Mykonos über Andros und Tinos erwerben konnte. Irgendwann verstanden wir es. Aber da hatte der Gatte die Tickets schon in der Tasche. Und die für die Weiterfahrt von Andros ein paar Tage später auch gleich. weiterlesen

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Nachdem ich gestern das Blogpost mit der Aldi-TK-Mousaka geschrieben habe, fand ich am Abend, dass ich es vielleicht einfach mal selbst versuchen sollte. Die Herausforderung war dabei, als Nicht-Griechin eine bessere Mousaka zu machen als ein fauler ‚Koch‘ in Athen. Sollte wohl zu schaffen sein. weiterlesen

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… sagen dir ‚Komm‘ recht bald wie-hieder…'“

Vorab zwei Dinge: Ich weiß, dass das oben keine Rosen sind. Das ist selbstverständlich Oleander. Zu dem kommen wir aber später irgendwann. Ganz spät, um genau zu sein. Und zu Nana Mouskouris‘ Schlagertext: Dass das nicht unser letzter Besuch in Griechenland war, steht bereits jetzt fest. Wir kommen todsicher ‚recht bald wie-hieder‘. Versprochen! weiterlesen

033 20130213Ist ja schließlich Aschermittwoch. Schluss mit Schokokuchen und sonstigem Süßkram! Ich habe beschlossen, zumindest in dieser Hinsicht einmal konsequent zu sein.

Das eingesparte Geld wird dann am Ende der Fastenzeit in einen „Lensbaby Composer“ investiert. Esse ich wirklich so viel Süßes?! Wahrscheinlich nicht, aber auf dieses Spielzeug bin ich echt heiß. Vielleicht sollte ich einfach noch das ein oder andere Gläschen Sekt einsparen? Passt ja auch nicht wirklich in die Fastenzeit…

Das Motiv des heutigen Fotos ist jedenfalls süß, hat aber keine Kalorien (außer für Katzen…), passt also ganz gut. 

Bevor – außer einem aufmerksamen Leser – jemand nachfragt: Ich habe den gestrigen Bild-Titel nicht im Bahnhof fotografiert. Aber immerhin gibt es ihn auf BILDonline – und er ist fürchterlich…

Auch fürchterlich auf BILDonline: ein Artikel mit dem Titel „Machtkämpfe im Konklave-Krimi“. Ist ja jetzt nicht so, als ob diese Art von Politik gerade im Vatikan etwas völlig Neues sei… Scheint aber den „Benedikt-Freund“ (ist das ein Beruf?) Max Seckler (85 und Theologe) tatsächlich zu überraschen: Auch während der fast achtjährigen Amtszeit ging das Intrigenspiel hinter den Mauern des Vatikanstaats weiter: Theologe Max Seckler (85), ein Benedikt-Freund: ‚Man kann sich schwer vorstellen, welche Intrigen es da in Rom gibt, mit denen der Papst sich rumschlagen muss. Das hat ihn sehr belastet, weil er ja ein Theologe ist und ein edler Mensch.‘ Er habe sich schon seit Jahren gefragt, wie lange Benedikt XVI. diese Belastung aushalten könne.

Ich fände es echt so richtig lässig, wenn ich morgen fristlos kündigen würde, und eine meiner (dann Ex-) Kolleginnen der Bild ein Interview geben würde, aus dem folgendermaßen zitiert würde: „Man kann sich schwer vorstellen, welche Intrigen es da in Mainz gibt, mit denen sich das arme Frau Flax rumschlagen muss. Das hat sie sehr belastet, weil sie ja eine gescheiterte Geisteswissenschaftlerin ist und ein edler Mensch“. Ohne Worte…

Schlimmer war dann auch nur der „Brief von Wagner“: … Für mich sind Sie ein Gottsucher. Sie suchten Gott als Papst und suchen jetzt Gott als Mönch. In einem Kloster. Sie gelten als der klügste Theologe der Welt…“ Wie will man das kommentieren?! Das könnte nur der „Gottsucher“ selbst noch toppen – mit einem Auftritt bei Jauchs „Promi-Wer wird Millionär“ oder im „Dschungelcamp“. Man fasst es einfach nicht.

Am Ende werden sie ihn wohl wegen dieses Fotos heilig sprechen. Das sind doch Flügel, oder?!   

Wie auch immer… Meisen habe echte Flügel – und ich darf nicht mehr Schokolade… Und auch nicht Rücktritt… Blöde Fastenzeit!   

032 20130212Morgen ist Aschermittwoch, heute gilt’s! Und wie steht in der aktuellen „Lecker Bakery“ so schön als Vorwort zum „Lecker im Schokoladenhimmel“-Kapitel? Genau: „Schokolade ist Gottes Entschuldigung für Broccoli“. Entschuldigung angenommen!

Wer Schokolade mag, liegt mit diesem Kuchen absolut richtig. Viel schokoladiger geht es nicht. Im Originalrezept werden dem Teig noch geröstete Macadamias untergejubelt. Auf die habe ich verzichtet, da ich ansonsten nochmal hätte einkaufen müssen. Und der Tag war anstrengend genug.

Nachdem ich am Vormittag telefonisch mehrfach auf völlig verständnislose Kunden getroffen und anschließend mit Heike zwei Stunden durch den Gonsenheimer Wald gerannt war, hatte ich mir dieses Körper- und Seelen-Schokopflaster echt verdient.

Hier das Originalrezept („Lecker Bakery“ Special 01/2013, Seite 25):
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double choco cakeDouble Choco Cake mit Macadamia
Zutaten (für eine 26 cm Springform):
etwas + 150 g Butter
etwas + 180 g Mehl
75 g Mandeln (ohne Haut)
75 g Macadamiakerne
175 g + 75 g Edelbitterschokolade (70% Kakaoanteil)
4 mittlere Eier
1 geh. TL Backpulver
250 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Prise Salz
125 g Puderzucker
10 g Kakao
200 g Doppelrahmfrischkäse (zimmerwarm)
Zubereitung:
Eine Springform fetten und mit Mehl ausstäuben. Mandeln und Macadamianüsse grob hacken. In einer Pfanne ohne Fett unter Wenden rösten. Herausnehmen und auskühlen lassen. Backofen vorheizen (150°C Umluft / 175°C Ober-/Unterhitze).
Für den Teig 175 g Schokolade hacken. Mit 150 g Butter im Wasserbad schmelzen, kurz abkühlen lassen. Eier verquirlen. 180 g Mehl und Backpulver mischen. Zucker, Vanillezucker, geröstete Nüsse, Salz, Eier und flüssige Schokobutter zur Mehlmischung geben. Mit den Schneebesen des Rührgeräts zu einem glatten Teig verrühren. In der Form glatt streichen. Im heißen Backofen ca. 25 Minuten backen (KLuchen soll innen noch leicht feucht sein). Herausnehmen und in der Form auskühlen lassen.
Für das Schokofrosting 75 g Schokolade hacken. Im heißen Wasserbad schmelzen und kurz abkühlen lassen. Puderzucker und Kakao in eine Schüssel sieben. Frischkäse zugeben. Mit den Rührbesen des Rührgeräts ca. eine Minute cremig rühren. Flüssige Schokolade esslöffelweise unterrühren. Kuchen aus der Form lösen. Rundherum mit Frosting einstreichen. Mindestens 30 Minuten kalt stellen.
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So. Und jetzt schnappe ich mir erstmal ein Stück!