Samstag, 13. märz 2010
6
13
/03
/2010
19:37
Das lege ich jetzt einfach mal so fest! Immerhin habe ich heute nach stundenlanger Suche die ersten freiblühenden Krokusse
gefunden. Im Mainzer Volkspark.
Prinzipiell war das auch das Tagesziel für heute. Nachdem ich Max um 16 Uhr zum Hallentraining abgesetzt hatte, blieben mir exakt zwei Stunden. Die Wahrscheinlichkeit, im Rosengarten, Stadtpark
oder Volkspark fündig zu werden, war gering, aber nicht gleich Null.
Ich hatte die Hoffnung bereits aufgegeben und war auf dem Rückweg zum Auto, nachdem ich aus Verzweiflung schon bei nicht ausreichender Beleuchtung ziemlich verschwommene Vögel (Klick! Klick! und Klick!) durch engmaschiges Gitter fotografiert hatte, weil ich außer den dämlichen, halb erfrorenen Stiefmütterchen
in den Beeten nichts finden konnte. Auf den letzten paar Metern sah ich sie dann doch noch: Lila Krokusse! Erst einen. Dann ein Büschel. Und dann sogar Osterglocken kurz vor der Blüte. Immerhin!
Ohne jetzt jemanden (am wenigsten natürlich mich...) deprimieren zu wollen: Dieses Foto stammt vom
07.03.2009 und dieses gar vom 23.02.2008. Da war längst Frühling!
Ansonsten habe ich den Tag damit verbracht, mich mit den heute von der Rentenversicherung zugesandten Fragebögen abzumühen und in völlig zerfledderten Ordnern mehr als zwanzig Jahre alte Unterlagen
zu suchen. Und zu finden. Ein Triumph!
Den Abend habe ich dem Verfluchen der bereits gestern erwähnten Zeitschrift "Rezepte mit Pfiff" gewidmet. Das Endergebnis der Lachs-Wirsing-Lasagne war zwar überaus lecker und wird sicher
wieder auf den Tisch kommen, aber die Mengenangaben im Rezept waren wirklich unter aller Kanone.
Da bedurfte es einiger Modifikationen. Offensichtlich werden momentan massenhaft Kochanleitungen auf den Markt geworfen, die nie jemand vorher getestet hat. Und die Käufer der entsprechenden
Kochzeitschriften lesen wohl auch mehr als sie kochen. So ging das gar nicht.
Meine Lachsmenge laut Rezept langte gerade mal für eine Schicht, obwohl zwei Schichten damit ausgelegt werden sollten. Die Soße war ohne eigenständiges Strecken und Verlängern deutlich zu knapp
bemessen. Dafür war immerhin reichlich Wirsing vorhanden. Ich beschränkte mich am Ende auf eine Lachs- und zwei Wirsing-Schichten. Geschmacklich stellte sich das als überaus gute Idee heraus. Mehr Lachs wäre eindeutig zuviel gewesen -
auch wenn es auf dem Zeitschriften-Foto natürlich mit zwei Schichten besser ausschaute.
Hier mein Rezept:
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Lachs-Wirsing-Lasagne
Zutaten:
500 g Lachsfilet
600 g Wirsing
gekörnte Brühe
9 Lasagne-Platten
40 g Butter
40 g Mehl
200 ml Weißwein
200 ml Sahne
200 ml Milch
Salz, Pfeffer
geriebener Käse
Zubereitung:
Wirsing putzen und in Streifen schneiden. Zehn Minuten in Brühe blanchieren. 150 ml Brühe aufheben.
Lachsfilets in schmale Streifen schneiden.
Aus der Butter und dem Mehl die Basis für eine Mehlschwitze herstellen. Wein, Wirsingwasser, Sahne und Milch zugeben. Alles fünf Minuten köcheln lassen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Auf den Boden der Auflaufform eine Schicht Soße geben. Drei Lasagneplatten auflegen, eine Lage Lachs darauf verteilen. Mit einer Lage Wirsing bedecken und Soße darübergeben. Drei weitere
Lasagneplatten darauf legen, den Rest des Wirsing darauf schichten, wieder Soße und wieder drei Lasagneplatten darüber geben. Zuletzt geriebenen Käse flächendeckend verteilen.
Bei 175° C Umluft in den Ofen schieben bis der Käse goldbraun ist.
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Damit die Nudelplatten am Ende ohne Vorkochen weich sind, ist es wie bei regulärer Lasagne wichtig, dass sie komplett mit Soße (bzw. in der oberen Lage mit Käse) bedeckt sind.
Wir haben unsere Teller leer gegessen. Jetzt erwarte ich für morgen trotz aller anderslautenden Voraussagen gutes Wetter. Ich verlasse mich drauf!
von MrsFlax
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Freitag, 12. märz 2010
5
12
/03
/2010
18:27
Heute schien die Sonne. Ganz kurz. So kurz, dass es sich nicht mal gelohnt hätte, das Raffstore am großen Fenster
hochzufahren. Oder sagen wir: Das Hochfahren des Raffstores hätte länger gedauert, als die Sonne schien. Immerhin. Man ist ja nicht unbescheiden und kann sich auch kleinen Dingen freuen.
Obwohl eigentlich Samstag mein Nachtischtag ist, habe ich mich heute schon daran gemacht. Mir war einfach nach etwas Fruchtigem. Gestern hatte eine Kollegin eine Kochzeitschrift ("Rezepte mit
Pfiff" 04/2010) dabei, aus der ich mir ein Rezept kopiert habe. Diesmal ohne größere Verbrennungen. Eigentlich handelt es sich um ein "Erdbeer-Tiramisu", aber da ich nicht von der Verarbeitung
von heimischen Früchten halte, die um die aktuelle Jahreszeit nicht in der Lage wären, im eigenen Garten zu reifen, kamen Erdbeeren natürlich nicht in Frage.
Am Ende wurde daraus ein Orangen-Tiramisu. Wie es schmeckt, kann ich leider erst morgen mit Bestimmtheit sagen. Ohne den Bauherren will ich es nicht probieren - und der kommt heute erst recht spät
nach Hause.
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Orangen-Tiramisu
Zutaten:
10 Löffelbiskuits (Meine waren recht dünn. Bei dickeren genügen wahrscheinlich auch acht Stück)
etwas Cointreau
2 große Orangen
250 g Mascarpone
200 ml Sahne
1/2 Vanilleschote
1 Spritzer Zitronensaft
60 g Puderzucker
6 Physalis
Zubereitung:
Sahne steif schlagen. Vanillemark aus der Schote schaben. Mit Zitronensaft und Puderzucker unter den
Mascapone rühren. Die Schlagsahne locker unterheben.
Orangen filetieren und in kleine Stückchen schneiden. Saft auffangen und mit Cointreau mischen. Löffelbiskuits in einer Tüte zerkleinern, in die "Weck"-Gläschen geben und mit der
Orangensaft-Cointreau-Mischung tränken. Orangenfilets gleichmäßig auf die Gläschen verteilen.
Mascarpone-Crème mit großer Tülle und Spritzbeutel auf die Orangen geben. Mit je einer Physalis dekorieren.
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Vielleicht hätte ich die Vanille weglassen können, weil die doch besser mit Erdbeeren harmoniert als mit Orangen - naja... Mal sehen... Ich habe statt der ganzen nur eine halbe Schote genommen. Und
den Puderzuckeranteil etwas reduziert. Der Mascarpone ist schon "schlimm" genug...
Morgen Mittag geht es weiter mit Variationen italienischer Standards. Ich werde mich an der Wirsing-Lachs-Lasagne aus dem gleichen Heft versuchen. Passt gerade gut, da im Gefrierfach noch herrliche
unmarinierte Lachsfilets lagern und der Wirsing bei tegut heute sehr verlockend aussah.
In Mainz schneite es heute morgen, als ich eintraf. Später dann auch nochmal, aber nicht so stark, dass man deshalb in tiefe Depression hätte verfallen müssen. Und in den nächsten Tagen soll es ja
angeblich langsam wärmer werden - da besteht noch Hoffnung auf Frühblüher und die Fortsetzung der GaLa-Arbeiten an unseren Außenanlagen.
von MrsFlax
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Donnerstag, 11. märz 2010
4
11
/03
/2010
16:36
Schnell, schnell, bevor es zu warm wird! Hurtig noch einen Rosenkohlauflauf in den Ofen!
Das Schlimme an meinen Lieblingsgerichten ist ja, dass sie irgendwie jahreszeitabhängig sind. Rosenkohl... Linseneintopf... Wirsing... Lauch...
Im Sommer bei brütender Hitze (vorausgesetzt, die gibt es noch...) gehen die ja irgendwie gar nicht. Bevor es also an die fluffigen, leichten Sommergerichte geht, flott noch ein echtes
Wintergericht. Auflauf. Mit Rosenkohl. Doppelt winterlich.
Im Gefrierfach harrte ohnehin noch ein Kilobeutel der quietschgrünen Köstlichkeit seiner Bestimmung. Und direkt daneben lagen zufälligerweise einige Restscheiben Kassler Lachs von der letzten
Kalorienbombe. Die wurden gleich auch mal mit ans Tageslicht befördert.
Da muss sich doch etwas draus köcheln lassen!
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Rosenkohlauflauf mit Kassler
Zutaten:
1000 g TK-Rosenkohl (juhuuuu... kein lästiges Putzen...)
4 Scheiben Kassler Lachs
Rapsoel
1 Zwiebel
6 Scheiben magerer, roher Schinken (ich hasse Fettränder...)
200 g Sahne (ich hatte noch einen fettreduzierten Weihenstephan-Sahne-Ersatz- Gruß an Ralli)
1 Becher Crème fraîche mit Kräutern
200 ml Milch
geriebener Gouda
Zubereitung:
Zwiebel würfeln, in Oel glasig dünsten, Schinken gewürfelt zugeben und kurz mit anbraten. Mit Sahne ablöschen, Crème fraîche, Milch und etwas vom geriebenen Gouda zugeben (Foto s.o.).
Rosenkohl blanchieren und Röschen halbieren. Kassler in grobe Würfel schneiden und auf dem Boden der Auflaufform verteilen. Rosenkohl darauf geben und mit der Soße übergießen. Nach Belieben geriebenen Käse darauf streuen.
Bei 200° C Umluft ca. 40 Minuten überbacken. Fertisch!
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Ich denke - bzw. hoffe trotz aller Liebe zum Rosenkohl - dass das nun der letzte für dieses Jahr war. Der Winter soll mal so langsam den Abgang machen. Ich will Frühling! Und Rosenkohl schmeckt
irgendwie nur, wenn es draußen kalt ist. Wie Linseneintopf...
Um mich etwas aufzumuntern, habe ich heute bei Aldi Blumenzwiebeln gekauft. Die Frühblüher-Zwiebeln, die in Massen im Technikraum lagern, werden entweder innerhalb der kommenden zwei
Wochen von mir höchstpersönlich auf dem Grundstück gesteckt, oder aber, falls das wegen weiterer, dämlicher Wetterverzögerungen nicht möglich sein sollte, am übernächsten Wochenende in
Blumenkästen versenkt werden. Ich will nicht nur Frühling - ich will Blumen!!!
Die heute erstandenen Calla-, Lilien- und Gladiolen-Zwiebeln haben ja noch ein wenig Zeit. Die verteile ich, sobald der Mutterboden aufgebracht sein wird. So dies wirklich jemals geschehen
sollte.
Während ich gemeinsam mit Krokussen, Osterglocken und Tulpen gegen den verdammten Frost kämpfe, zeigt sich Herr Assauer auf spon.de mal wieder von seiner charmantesten Seite: der homophoben. Süß, wie er seine purpurfarbene Prol-Meinung mit dem "Ich
mein's ja nur gut mit euch warmen Jungs..."-Hermelin verbrämt.
Da möchte man doch einfach mal gutgelaunt mit einer vollen Flasche Veltins ausholen. Mein Lieblingsabsatz ist übrigens dieser:
"... In seiner Karriere als Spieler und Manager habe er nie einen homosexuellen Fußballer kennengelernt. "Als ich noch in Bremen war,
hörte ich, dass unser Masseur schwul ist." Auf die Frage, was er gemacht habe, antwortete Assauer: "Ich bin zu ihm gegangen und habe ihm gesagt: Junge, tu mir einen Gefallen: Such dir einen neuen
Job. ..."
Einfach niedlich, der Kleine...
Abgesehen davon ist die Beziehungskrise zwischen Amarell und dem Spasskassen-Kempter natürlich schon irgendwie interessant. Vielleicht stolpert Theo Zwanziger hat tatsächlich ausgerechnet über eine
solche Kinderei, nachdem er wirkliche Krisen (Jens-Weinreich-Blog) wider alle Erwartung überlebt hat. Und immerhin hatte er noch seinen großen Auftritt bei
der Enke-Gedenkfeier (remember den unsterblichen Satz: "Fußball ist nicht alles!"). Und jetzt muss auch gut sein. Tschüss, Theo...
Tschüss, Winter! Tschüss, Minusgrade! Ich will Kroken, Krokanten und Krokusse! Jetzt!!!
von MrsFlax
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Samstag, 6. märz 2010
6
06
/03
/2010
17:07
Und schon wieder hat es über Nacht geschneit. Und das nicht zu knapp. Bis auf weiteres scheinen unsere Pflasterarbeiten sich
erstmal erledigt zu haben. Zur Verdeutlichung: Gestern sahen die Stellplätze so aus. Heute sieht
man nichts mehr als das hier - schemenhafte, schneebedeckte Palettenumrisse. Es ist zum Heulen.
Um mich vom weißen Elend abzulenken, begab ich mich an die Herstellung eines sonnigen Desserts für heute und morgen. Bei dem miesen Wetter braucht der Körper dringend Vitamin C. Was läge da näher,
als zum Spass auf grausamste Weise ein paar Orangen zu filetieren?
Der Nachtisch ist praktisch aus medizinischer Sicht ein Muss, will heißen: wichtige Vitamine und Stressabbau - was will man mehr?! Verstößt natürlich auch keinesfalls gegen die Regeln der
Fastenzeit. Nein, nein...
Das bißchen Schoki muss ja schließlich auch sein, da Vitamin C bekanntlich die Fettverbrennung fördert - und da ist es ja sozusagen eine moralische Verpflichtung, seine Bemühungen nicht ins Leere
laufen zu lassen, sondern ihm auch etwas zum Verbrennen anzubieten.
Genug der faulen Ausreden! Hier das Rezept (die Mousse ist mal wieder eine Lafer-Kreation aus dem österlichen Lindt-Magazin "Chocoladen
Seiten" - allerdings nicht mit Heidelbeersoße wie im Originalrezept, sondern eben mit den bereits ausgiebig erwähnten Orangen):
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Luftige Mousse auf Orangenfilets
Zutaten:
4 Orangen
200 g Vollmilch-Schokolade
2 TL wasserlösliches Espresso- bzw. Mokkapulver
150 ml Milch
4 Eier
1 Prise Salz
75 g Zucker
3 Blatt Gelatine
150 ml Sahne
Zubereitung:
Orangen filetieren, Filets in geschlossenem Schüsselchen beiseite stellen.
Schokolade hacken und in einer Schüssel über einem heißen Wasserbad schmelzen. Kaffeepulver mit der Milch in einen kleinen Topf geben, aufkochen, dann vom Herd nehmen und zehn Minuten ziehen
lassen.
Eier trennen. Eiweiße mit einer Prise Salz zu steifem Schnee schlagen. Dabei langsam den Zucker einrieseln lassen. Gelatine fünf Minuten in kaltem Wasser einweichen. Mokkamilch mit den Eigelben in
einer Schüssel verrühren und über heißem Wasserbad zu dickflüssig-crèmiger Konsistenz aufschlagen. Gelatine ausdrücken und darin auflösen. Flüssige Schokolade unterrühren.
Sahne steif schlagen und unter die Schokoladencrème heben. Danach den Eischnee unterheben. Mousse in eine Schüssel umfüllen und zugedeckt für etwa sechs Stunden in den Kühlschrank stellen.
Vor dem Servieren Orangenfilets fächerförmig auf Kuchenteller legenMit einem in heißes Wasser getauchten Löffel Nocken aus der Mousse stechen und auf den Orangen anrichten.
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Ich habe Vollmilch-Schokolade genommen, werde es aber bei Gelegenheit einmal mit Zartbitter probieren, da ich mir das auch etwas herber gut vorstellen kann. Espressopulver hatte ich nicht im Haus.
Stattdessen habe ich drei Teelöffel löslichen Kaffee genommen. Sollte keinen großen Unterschied machen. Zudem wurde bei uns bereits nach ca. drei Stunden der erste Löffel in der Mousse versenkt.
Danke, niedrige Außentemperaturen!
Das Rezept geht mengenmäßig von sechs Personen aus. Ich denke aber, dass das durchaus auch für acht Personen ausreichend sein sollte. Meistens sitzt man ja eher nicht ausgehungert vor dem
Dessertteller, sondern hat im Vorfeld bereits etwas zu sich genommen.
Bei uns waren das heute zwei Welsfilets, die zur Feier des Tages aus dem ewigen Eis des Gefrierschranks befreit und mit einer Erdnusskruste versehen auf Rahmwirsing angerichtet wurden. Sehr lecker
- und unkompliziert. Die Herstellung des Nachtischs war da deutlich zeitaufwendiger und vor allem spülintensiver.
Heute im Laufe des Abends werde ich einen zweiten Versuch mit einer Knabberei aus Blätterteig wagen. Die gestrige Variante (auf dem Foto noch im Ofen) mit gefüllten grünen Oliven hat mich nicht ganz überzeugt. Durch die Farbe der
Oliven wirken die Stangen zwar relativ spektakulär, aber ausgebacken sind sie durch den relativ großen Durchmesser der Füllung doch wenig dezent in ihren endgültigen Ausmaßen. Die Anchovi-Variante hat da deutlich mehr überzeugt.
Nachher gibt es nochmals "Sardellenkräcker", wie die Dinger im Originalrezept aus Michel Roux' Kochbuch "Nur das Beste" heißen (die Olivenvariante ist aus "Ofenfrisch"). Zwei weitere
Abwandlungen werde ich mit halbgetrockneten Tomaten und schwarzen Oliven ausprobieren. Die plane ich aber in Streifen zu schneiden, besser: Spiralen. Mal sehen. Bericht folgt.
von MrsFlax
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Sonntag, 28. februar 2010
7
28
/02
/2010
18:43
Nach dem herrlichen Sonnenschein von gestern war heute wettertechnisch doch eher ein Tag für die ganz Harten. Für alle
anderen war nicht mal ein Spaziergang drin. Wer es doch versuchte, dem war ein Platz in den Eilmeldungen der Lokalnachrichten
sicher.
Im Verlaufe des Vormittags braute sich ganz schön was zusammen. Der Feldbergblick wirkte gegen
Mittag auch bereits recht düster. Nachmittags dann flogen einfach nur noch Zeitungen, Blumentöpfe, Folien u.ä. durch die Gegend und der Himmel wurde zunehmend bedrohlicher.
So blieben wir also drinnen und fuhren die Raffstores hoch, an denen es ganz schön heftig rüttelte.
Die entstandene unverplante Zeit wurde in den neuen Wally Lamb ("Die Stunde, in der ich zu gauben begann"), durch den ich jetzt fast durch bin, und in einige Küchen-Experimente investiert. Unter
anderem wurde ein neues Schicht-Nachtisch-Rezept in abgewandelter Form getestet.
Da waren noch zwei reife Mangos. Kirsch-Nachtisch hatten wir ja bereits letzthin. Also wurden in Johann Lafers
Rezept die Kirschen gegen Mango getauscht. Aus einem "Schwarzwälder-Kirsch-Crumble" wurde ein Untertaunus-Mango-Crumble. War wirklich sehr lecker.
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Schichtdessert mit Mango, Brownies & Sahne
Zutaten für die Brownies:
200 g bittere Schokolade (70%)
150 g Zucker
150 g Butter
4 Eier
80 g Mehl
1 TL Backpulver
Zutaten für die Mangoschicht:
2 reife Mangos
100 ml Orangensaft
1 Spritzer Zitronensaft
2 cl Cointreau (in Ermangelung desselben hielt ich mich an Himbeerwasser)
1 TL Speisestärke
Zutaten für die Sahneschicht:
300 ml Schlagsahne
1 P. Vanillzucker
1 P. Sahnesteif
Zubereitung:
Ofen auf 160° C vorheizen. Schokolade, Zucker und Butter in einer Schüssel über Wasserbad schmelzen. Schüssel vom Wasser bad nehmen, Eier nach und nach unter die Schokomasse rühren. Mehl und
Backpulver untermischen. Teig auf einem mit Backpapier belegten Blech verteilen und etwa 30 Minuten
abbacken. Anschließend auskühlen lassen und in kleine Stücke brechen oder schneiden.
Mangos entkernen, Fruchtfleisch in kleine Würfel schneiden. Orangensaft mit Cointreau und Zintronensaft mischen, aufkochen. Speisestärke mit etwas kaltem Wasser anrühren und den Saft damit binden.
Mangowürfel zugeben. Etwas abkühlen lassen, dann in Gläser füllen. Komplett abkühlen lassen.
Sahne steif schlagen. Browniewürfel auf das abgekühlte Mango-Ragout geben, Sahne darauf geben. Mit ein paar Browniewürfeln dekorieren.
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Das Endergebnis konnte sich sehen und schmecken lassen. Und für Max sind noch reichlich Brownies für morgen
übrig.
von MrsFlax
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veröffentlicht in: am Herd
4
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