Samstag, 6. märz 2010
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17:07
Und schon wieder hat es über Nacht geschneit. Und das nicht zu knapp. Bis auf weiteres scheinen unsere Pflasterarbeiten sich
erstmal erledigt zu haben. Zur Verdeutlichung: Gestern sahen die Stellplätze so aus. Heute sieht
man nichts mehr als das hier - schemenhafte, schneebedeckte Palettenumrisse. Es ist zum Heulen.
Um mich vom weißen Elend abzulenken, begab ich mich an die Herstellung eines sonnigen Desserts für heute und morgen. Bei dem miesen Wetter braucht der Körper dringend Vitamin C. Was läge da näher,
als zum Spass auf grausamste Weise ein paar Orangen zu filetieren?
Der Nachtisch ist praktisch aus medizinischer Sicht ein Muss, will heißen: wichtige Vitamine und Stressabbau - was will man mehr?! Verstößt natürlich auch keinesfalls gegen die Regeln der
Fastenzeit. Nein, nein...
Das bißchen Schoki muss ja schließlich auch sein, da Vitamin C bekanntlich die Fettverbrennung fördert - und da ist es ja sozusagen eine moralische Verpflichtung, seine Bemühungen nicht ins Leere
laufen zu lassen, sondern ihm auch etwas zum Verbrennen anzubieten.
Genug der faulen Ausreden! Hier das Rezept (die Mousse ist mal wieder eine Lafer-Kreation aus dem österlichen Lindt-Magazin "Chocoladen
Seiten" - allerdings nicht mit Heidelbeersoße wie im Originalrezept, sondern eben mit den bereits ausgiebig erwähnten Orangen):
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Luftige Mousse auf Orangenfilets
Zutaten:
4 Orangen
200 g Vollmilch-Schokolade
2 TL wasserlösliches Espresso- bzw. Mokkapulver
150 ml Milch
4 Eier
1 Prise Salz
75 g Zucker
3 Blatt Gelatine
150 ml Sahne
Zubereitung:
Orangen filetieren, Filets in geschlossenem Schüsselchen beiseite stellen.
Schokolade hacken und in einer Schüssel über einem heißen Wasserbad schmelzen. Kaffeepulver mit der Milch in einen kleinen Topf geben, aufkochen, dann vom Herd nehmen und zehn Minuten ziehen
lassen.
Eier trennen. Eiweiße mit einer Prise Salz zu steifem Schnee schlagen. Dabei langsam den Zucker einrieseln lassen. Gelatine fünf Minuten in kaltem Wasser einweichen. Mokkamilch mit den Eigelben in
einer Schüssel verrühren und über heißem Wasserbad zu dickflüssig-crèmiger Konsistenz aufschlagen. Gelatine ausdrücken und darin auflösen. Flüssige Schokolade unterrühren.
Sahne steif schlagen und unter die Schokoladencrème heben. Danach den Eischnee unterheben. Mousse in eine Schüssel umfüllen und zugedeckt für etwa sechs Stunden in den Kühlschrank stellen.
Vor dem Servieren Orangenfilets fächerförmig auf Kuchenteller legenMit einem in heißes Wasser getauchten Löffel Nocken aus der Mousse stechen und auf den Orangen anrichten.
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Ich habe Vollmilch-Schokolade genommen, werde es aber bei Gelegenheit einmal mit Zartbitter probieren, da ich mir das auch etwas herber gut vorstellen kann. Espressopulver hatte ich nicht im Haus.
Stattdessen habe ich drei Teelöffel löslichen Kaffee genommen. Sollte keinen großen Unterschied machen. Zudem wurde bei uns bereits nach ca. drei Stunden der erste Löffel in der Mousse versenkt.
Danke, niedrige Außentemperaturen!
Das Rezept geht mengenmäßig von sechs Personen aus. Ich denke aber, dass das durchaus auch für acht Personen ausreichend sein sollte. Meistens sitzt man ja eher nicht ausgehungert vor dem
Dessertteller, sondern hat im Vorfeld bereits etwas zu sich genommen.
Bei uns waren das heute zwei Welsfilets, die zur Feier des Tages aus dem ewigen Eis des Gefrierschranks befreit und mit einer Erdnusskruste versehen auf Rahmwirsing angerichtet wurden. Sehr lecker
- und unkompliziert. Die Herstellung des Nachtischs war da deutlich zeitaufwendiger und vor allem spülintensiver.
Heute im Laufe des Abends werde ich einen zweiten Versuch mit einer Knabberei aus Blätterteig wagen. Die gestrige Variante (auf dem Foto noch im Ofen) mit gefüllten grünen Oliven hat mich nicht ganz überzeugt. Durch die Farbe der
Oliven wirken die Stangen zwar relativ spektakulär, aber ausgebacken sind sie durch den relativ großen Durchmesser der Füllung doch wenig dezent in ihren endgültigen Ausmaßen. Die Anchovi-Variante hat da deutlich mehr überzeugt.
Nachher gibt es nochmals "Sardellenkräcker", wie die Dinger im Originalrezept aus Michel Roux' Kochbuch "Nur das Beste" heißen (die Olivenvariante ist aus "Ofenfrisch"). Zwei weitere
Abwandlungen werde ich mit halbgetrockneten Tomaten und schwarzen Oliven ausprobieren. Die plane ich aber in Streifen zu schneiden, besser: Spiralen. Mal sehen. Bericht folgt.
von MrsFlax
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Sonntag, 28. februar 2010
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28
/02
/2010
18:43
Nach dem herrlichen Sonnenschein von gestern war heute wettertechnisch doch eher ein Tag für die ganz Harten. Für alle
anderen war nicht mal ein Spaziergang drin. Wer es doch versuchte, dem war ein Platz in den Eilmeldungen der Lokalnachrichten
sicher.
Im Verlaufe des Vormittags braute sich ganz schön was zusammen. Der Feldbergblick wirkte gegen
Mittag auch bereits recht düster. Nachmittags dann flogen einfach nur noch Zeitungen, Blumentöpfe, Folien u.ä. durch die Gegend und der Himmel wurde zunehmend bedrohlicher.
So blieben wir also drinnen und fuhren die Raffstores hoch, an denen es ganz schön heftig rüttelte.
Die entstandene unverplante Zeit wurde in den neuen Wally Lamb ("Die Stunde, in der ich zu gauben begann"), durch den ich jetzt fast durch bin, und in einige Küchen-Experimente investiert. Unter
anderem wurde ein neues Schicht-Nachtisch-Rezept in abgewandelter Form getestet.
Da waren noch zwei reife Mangos. Kirsch-Nachtisch hatten wir ja bereits letzthin. Also wurden in Johann Lafers
Rezept die Kirschen gegen Mango getauscht. Aus einem "Schwarzwälder-Kirsch-Crumble" wurde ein Untertaunus-Mango-Crumble. War wirklich sehr lecker.
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Schichtdessert mit Mango, Brownies & Sahne
Zutaten für die Brownies:
200 g bittere Schokolade (70%)
150 g Zucker
150 g Butter
4 Eier
80 g Mehl
1 TL Backpulver
Zutaten für die Mangoschicht:
2 reife Mangos
100 ml Orangensaft
1 Spritzer Zitronensaft
2 cl Cointreau (in Ermangelung desselben hielt ich mich an Himbeerwasser)
1 TL Speisestärke
Zutaten für die Sahneschicht:
300 ml Schlagsahne
1 P. Vanillzucker
1 P. Sahnesteif
Zubereitung:
Ofen auf 160° C vorheizen. Schokolade, Zucker und Butter in einer Schüssel über Wasserbad schmelzen. Schüssel vom Wasser bad nehmen, Eier nach und nach unter die Schokomasse rühren. Mehl und
Backpulver untermischen. Teig auf einem mit Backpapier belegten Blech verteilen und etwa 30 Minuten
abbacken. Anschließend auskühlen lassen und in kleine Stücke brechen oder schneiden.
Mangos entkernen, Fruchtfleisch in kleine Würfel schneiden. Orangensaft mit Cointreau und Zintronensaft mischen, aufkochen. Speisestärke mit etwas kaltem Wasser anrühren und den Saft damit binden.
Mangowürfel zugeben. Etwas abkühlen lassen, dann in Gläser füllen. Komplett abkühlen lassen.
Sahne steif schlagen. Browniewürfel auf das abgekühlte Mango-Ragout geben, Sahne darauf geben. Mit ein paar Browniewürfeln dekorieren.
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Das Endergebnis konnte sich sehen und schmecken lassen. Und für Max sind noch reichlich Brownies für morgen
übrig.
von MrsFlax
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Mittwoch, 24. februar 2010
3
24
/02
/2010
19:40
Na, da fällt mir doch heute irgendwie rein gar nichts ein, über das es sich heute zu schreiben lohnen würde. Anders
gesagt: Ich habe jetzt gerade nicht so wahnsinnig Lust, mir den Kopf über ein potentielles Thema zu zerbrechen. Kann ja mal passieren...
Der Tag war anstrengend. Die Vertretung für drei Kolleginnen geht halt nicht spurlos an einem vorüber.
Der Lauf mit Heike machte mich auch nicht gerade glücklich.
Kurz: Ich poste heute einfach mal, was ich eben aus Resten auf den Tisch gebracht habe, anstatt weiter nach einem Thema zu suchen.
Was im Kühlschrank lag: ein Pfund Kasseler und eine Schüssel Sauerkraut. Passt ja eigentlich ganz gut zusammen. Hier nun, was daraus wurde:
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Auflauf aus Kasseler, Sauerkraut und Pellkartoffeln
Zutaten:
500 g Kasseler
1 Zwiebel
Oel
1/2 große Dose Sauerkraut
1 Lorbeerblatt
Kräuter der Provence
200 ml Weißwein (da war noch ein Riesling-Rest von der Weinsoße)
1 kg Kartoffeln
Salz
Pfeffer
Zucker
1 Becher Sahne
1 Becher Schmand
4 TL Senf (oder auch mehr oder weniger je nach Geschmack)
geriebener Käse
Zubereitung:
Kartoffeln waschen und abkochen. Pellkartoffeln schälen und in Scheiben schneiden.
Kasseler in Scheiben schneiden (gewürfelt ist sicher auch eine Variante) und auf dem Boden einer Auflaufform verteilen.
Die Zwiebel in etwas Rapsoel glasig dünsten, Sauerkraut zugeben, mit Wein ablöschen. Lorbeerblatt und Kräuter zugeben und ca. 20 Minuten köcheln lassen. Sauerkraut auf dem Kasseler verteilen (nur
das Kraut ohne Flüssigkeit).
Pellkartoffelscheiben darauf fächerförmig auslegen. Sahne, Schmand und Senf verrühren. Mit Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker abschmecken. Mischung über Kasseler, Sauerkraut und Kartoffeln
verteilen. Geriebenen Käse über alles geben.
Bei 190° C Umluft ca. 40 Minuten garen bis der Käse gebräunt ist.
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Das war sehr lecker, die Reste sind vernichtet und alle sind zufrieden und satt. Was will man mehr von einem Abendessen?!
Und dabei belassen wir es auch blogtechnisch für heute. Wer will schon wirklich die erschütternden Leidensberichte aus dem Büro oder eine Beschreibung meines Laufs durch den Volkspark lesen, der
mir ohnehin wieder nur vor Augen geführt hat, was ich eigentlich bereits weiß: Ich war irgendwie schon deutlich besser drauf...
von MrsFlax
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Samstag, 20. februar 2010
6
20
/02
/2010
13:18
Angenehmer kann nach den langen Winterwochen mit Schnee und Frost ein Samstag nicht beginnen: strahlender Sonnenschein! Und das blieb
auch den ganzen Vormittag über so. Perfekt!
Weniger perfekt allerdings mein Anblick im Spiegel. Was war das?! Ein riesiger, hässlicher Monsterpickel mitten im Gesicht! Ich würde das Haus heute nicht oder nur mit Maske verlassen können!
Entsetzlich...
Als gute Hausfrau möchte man dem Hausherren ja trotzdem gerne etwas Leckeres kredenzen, wenn er nach Hause kommt. Vor allem, wenn man damit vielleicht von dem entstellenden Geschwür ablenken
kann, das einem seltsamerweise über Nacht mitten im Gesicht gewuchert ist.
Die Steinpilzcremesuppe aus dem Weihnachtsgeschenk-Kochbuch ("Pasta & Opera" von Antonio Carluccio) meiner Lieblingskollegin steht schon seit längerer Zeit auf der To-do-Liste. Beim Einkaufen
hielt ich immer mal nach frischen Steinpilzen Ausschau. Die Saison war natürlich schon vorbei.
Signore Carluccio schreibt im Begleittext des Rezepts allerdings: "Während der Sommer- und Herbstmonate verwende ich immer frische Steinpilze. Damit ich auch für die übrige Zeit genügend
vorrätig habe, friere ich möglichst viele dieser wunderbaren Pilze ein. Sie halten sich so gut, dass Sie sie sogar auftauen und dünsten können."
Das fiel mir ein, als ich neulich bei Aldi verschiedene Sorten TK-Pilze entdeckte. Und es waren sogar noch zwei Beutel Steinpilze vorrätig! Die landeten gleich im Einkaufswagen.
Und wurden heute morgen aufgetaut.
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Crema di Porcini
(Steinpilzcremesuppe)
Zutaten für die Suppe:
500 g frische Steinpilze
25 g getrocknete Steinpilze
4 EL Olivenoel
1 mittelgroße Zwiebel
1 l Rinderbrühe
4 EL Crème fraîche
Salz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Zutaten für die Croutons:
2 Scheiben Weißbrot
1 EL Butter
Zubereitung:
Frische Pilze säubern und in Stücke schneiden. Das Oel in einem Topf erhitzen und die gehackte Zwiebel darin 3 bis 4 Minuten glasig werden lassen. Die Pilze 6 bis 7 Minuten darin dünsten. Mit der
Brühe aufgießen, zum Kochen bringen und 20 Minuten köcheln lassen.
Getrocknete Pilze in lauwarmem Wasser 10 Minuten einweichen. Die frischen Pilze mit der Zwiebel braten, dann die getrockneten mit dem Wasser und der Brühe zugeben.
Topf beiseite stellen und die Mischung pürieren. Die Masse wieder in den Topf geben, die Crème fraîche unterrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken und langsam erhitzen.
Für die Croutons das Brot in kleine Würfel schneiden und in der Butter braten.
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Und weil das Wetter meine Laune ins Unermessliche steigerte, legte ich gleich noch einen Nachtisch nach, obwohl es eigentlich erst morgen einen geben sollte. Fastenzeit... Mmmhhh...
Ich bastelte eine Himbeer-Schoko-Kombi aus Himbeeren und der Schokocrème von Johann Lafer aus dem
Lindt-Osterheftchen, das z. Zt. direkt neben den bereits reichlich vorhandenen Hasen, Schokoeiern etc. im Supermarkt herumliegt. Der Sahnekleks ist prinzipiell überflüssig. Der war nur für
die Optik.
Und sollte wie auch das Süppchen ein wenig von meiner eigenen Optik ablenken. Nachdem ich dem Bauherren während des Nachtischs gestanden hatte, wie sehr ich unter dem schrecklichen Furunkel leide,
musste ich feststellen, dass er weder Suppe noch Nachtisch verdient hatte.
Seine Worte: "Siehst du, man kann auch mit einem entstellten Gesicht den lieben Gott und seine Mitmenschen erfreuen und etwas Leckeres kochen."
Hrmpfgrrrr!!! Ich glaube, ich brauche
etwas frische Luft. Mal sehen, ob ich irgendwo eine Skimaske finde...
von MrsFlax
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Dienstag, 16. februar 2010
2
16
/02
/2010
17:22
Gute Frage! Und da ich bereits um 12 Uhr Feierabend hatte und morgen hochoffiziell die Fastenzeit beginnt, war ich überreif
für eine heimatlich-fastnachtliche Spezialität. Fettig und mit reichlich Puderzucker drauf. Lecker!
Witzigerweise fanden sich in der FAZ vom Sonntag (die uns erst montags zugestellt wurde, aber das ist wieder eine ganz andere Geschichte...) Rezepte für beide fettgebackenen Leckereien. O.k. - die
"Nauntze" hießen "Scherben", aber das kann man ja locker ignorieren. Die Dinger heißen "Nauntze" - fertig! Pah!
Nach längeren Gewissenskonflikten entschloss ich mich tatsächlich, beide Rezepte zu testen. Wenn man schon mal frittiert, dann muss es sich schließlich auch lohnen. Und außerdem dauert die
Fastenzeit ja schließlich ganze vierzig Tage (plus Sonntage!) - da wird man vorher ja wohl nochmal zuschlagen dürfen.
Nachdem ich mich mit solchen und ähnlich schlagkräftigen Argumenten auf dem Heimweg restlos vom Sinn meines Unterfangens überzeugt hatte, bzw. es schließlich geradezu als moralische Verpflichtung
ansah, konnte es losgehen.
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Nauntze (etwas hochdeutscher vielleicht: Scherben? Nauntzen?)
Zutaten:
150 g weiche Butter
2 EL Zucker
3 Eier
2 bis 3 EL Rum
1 Prise Salz
3 EL Saure Sahne
500 g Mehl
Schmalz zum Ausbacken
reichlich Puderzucker zum Bestreuen
Zubereitung:
Butter und Zucker schaumig schlagen, mit dem Rest der Zutaten zu einem glatten Teig verarbeiten und eine Viertelstunde ruhen lassen. Auf einer bemehlten Fläche dünn ausrollen und in Rauten
schneiden. Im heißen Fett beidseitig goldgelb ausbacken und noch heiß mit Puderzucker bestreuen.
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Mutzemandele (Mutzenmandeln? Egal - Foto jedenfalls hier)
Zutaten:
110 g Butter
200 g Zucker
375 g Mehl
2 gestrichene TL Backpulver
100 g geriebene Mandeln
5 Eier
Schmalz zum Ausbacken
Reichlich Puderzucker zum Bestreuen
Zubereitung:
Butter und Zucker schaumig rühren. Mehl mit Backpulver und Mandeln mischen, Eier verquirlen. Abwechselnd unter die Butter-Zucker-Mischung rühren. Mit einem Löffel kleine Klößchen abstechen, in
Schmalz ausbacken und mit Puderzucker bestäuben.
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Jetzt quillt allen der Bauch über den Hosenbund (vor allem mir...) und in der Küche steht noch eine riesige Schüssel, die ich weniger aus Großzügigkeit, denn aus Selbstschutz morgen feierlich
meinen Kolleginnen überreichen werde. Fettröllchen? Besser die als ich!
Gut, dass derlei Dinge saisonal gebunden sind. So etwas darf es wirklich nicht an mehr als maximal drei oder vier Tagen im Jahr geben. Und gibt es ja auch nicht. Deshalb darf man das dann auch
genießen. Glaube ich jedenfalls...
Egal! Morgen gibt's Hering...
von MrsFlax
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