Ich war dann jetzt auch noch zweimal auf dem Mainzer Weihnachtsmarkt. Und einmal in der Mittagspause auf dem am Mainzer Hauptbahnhof. Ich sage mal: „Glühwein ist nicht alles im Leben.“ Andererseits ist der nachmittägliche Rest des Arbeitstags mit einem Mittagspausenglühkirsch gleich deutlich leichter zu ertragen. weiterlesen

Nachdem der Spiegel endlich hier angekommen ist, wurde er heute in der Garderobe aufgehängt. Auf meine Anfrage in der Glaserei erhielt ich ja eigentlich die Antwort, dass ich 15 Minuten Zeit mitbringen solle – und ihn dann mitnehmen könne. Guuut… Das haute nicht ganz hin. Es dauerte freundlich gerechnet etwa 8.640 Minuten und einen Drohanruf bis das Ding abholbereit war. Aber das Warten hat sich am Ende gelohnt. Mit Spiegel kommt der schöne, alte Rahmen so richtig zur Geltung. weiterlesen

Nix da „Ruhetag“. Sowas kennt Neuneinhalb-Finger-Joe nicht. Neuneinhalb-Finger-Joe heißt Neuneinhalb-Finger-Joe, weil er sich samstags beim Wurzelgemüseschnippeln für die Hühnersuppe ein Scheibchen von seinem linken Daumen runtergeschnitten hat. Als es nach drei Stunden immer noch durch die Pflaster blutete, wurde sein Kumpel Smart Jim etwas nervös: „Wenn ich gerne Blut sehen würde, wäre ich Arzt geworden.“ Nicht hilfreich, aber wahr. weiterlesen

Jaaaa…. Ich will ja nicht meckern. Regnet es, wird gemotzt. Regnet es nicht, wird über das Gießen gemotzt. Dieses Wochenende über wurde reichlich gegossen. Nach Freitag Mittag fiel kein Regen mehr. Der Freitagsregen zerstörte unsere Laufpläne, aber egal. weiterlesen

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Gut, dass diese Woche vorbei ist. Zumindest der Büroteil der Woche. Das Geschenk oben auf dem Foto lag heute morgen auf meinem Schreibtisch. Jetzt habe ich als Ergebnis dieser Woche zwar hundert Euro in die Tonne gekloppt, dafür aber Schokolade und ein Klistier. Was will man mehr?! So erfolglos war es dann auch nicht…

Das Klistier habe ich in meinen Besitz gebracht, nachdem ich am Mittwoch meine komplette Mittagspause in der Bahnhofsapotheke mit dem Versuch verbracht habe, den drei Angestellten zu erklären, was ich genau will. Mal am Rande: Ich brauche das Ding, um meine Kamera zu reinigen. Klingt seltsam, mache ich aber schon immer so. 

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Und damit ich beim nächsten mal nicht wieder blöd da stehe: Das Ding heißt Klistierspritze (Birnspritze) 90 ml. Man kann damit hervorragend Spiegelreflexkameras so richtig durchpusten, bis der letzte Fleck vom Spiegel verschwunden ist. Für ganz hartnäckige Sachen gehen dann Wattestäbchen.

Man kann die Kamera natürlich auch in den Fotoladen bringen und für ca. 100,- Euro reinigen lassen. Mache ich aber nicht. Weil ich ja mit 100,- Euro viel tollere Sachen mache.

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Kurz mal etwas Positives dazwischengeklemmt, weil ich merke, dass ich mich schon wieder aufrege… Die erste Amaryllis des Jahres. Atmen…

Die habe ich am Montag gekauft, nachdem ich dank des Gatten ein ÖPNV-Versagen verkraftet hatte. RB75 verspätet, Bus verpasst. Danke. Am Ende wurde ich am Wiesbadener Nordfriedhof eingesammelt, wohin mich die ESWE gebracht hatte. Wenigstens die Linie 3 war pünktlich.

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Dienstag spielte ich mit einem Granatapfel herum. Das war dann noch der netteste Tag der Woche. Und die Verspätung der S-Bahn am Morgen sorgte dafür, dass ich sie überhaupt erreichte. Die ist nämlich sonst immer gerade weg, wenn ich am Wiesbadener Hauptbahnhof eintreffe. Das sparte mir zehn Minuten Arbeitszeit.

Mittwoch ging dann die Woche komplett den Bach runter. Dabei war es so nett geplant. Ich wollte nach Feierabend mit einer Kollegin noch in die „Annabatterie“ auf einen Kaffee und ein Stück Torte. Vorher machten wir einen Zwischenstopp beim Geldautomaten.

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Und ab jetzt wird es richtig blöd. Die dämliche „Annabatterie“ war vollgestopft bis auf den letzten Platz. Wir überlegten hin und her und entschlossen uns schließlich, den Kaffee in der Bagatelle einzunehmen. Und ein Stück recht leckeren Gateau au Chocolat gab es auch dazu. Beim Bezahlen stellte ich fest, dass sich in meinem Geldbeutel nicht die hundert Euro befanden, die ich eben noch am Automat geordert hatte.

Nach intensivem Nachdenken stellten wir fest, dass ich sie nicht entnommen hatte. Wir hatten gequatscht, ich hatte getippt. Dann hatte ich die Karte eingesteckt und wir waren gegangen. Verdammt!!!

Gut. Ruhe bewahren. Die waren garantiert wieder eingezogen worden. Waren sie nicht, wie sich am kommenden Tag herausstellte. Stattdessen hatte sie sich ein wildfremder Mensch geschnappt, während wir noch gutgelaunt die SB-Zone verließen. Und er hatte sie freudig erregt eingesteckt. Vielen Dank, du A***h!

Jedenfalls weiß ich jetzt, wie er aussieht. Und ich kriege das Bürschchen! Harrrrr!!! Lassen wir die schmutzigen Details. Frau quatscht und ist dumm, Kohle weg – das fasst eigentlich alles perfekt zusammen. Immerhin: DAS passiert mir jetzt nie wieder!

Zurück zum Ausgangspunkt: „It’s 106 miles to Chicago, we got a full tank of gas, half a pack of cigarettes, it’s dark… and we’re wearing sunglasses.“ – „Hit it.“

Oder: „Es sind 34 Kilometer bis Mainz, wir haben Vollnussschokolade und ein Klistier, es wird gerade dunkel… und wir tragen Lesebrillen.“ – „Hit it.“ 😀