Erster Gedanke nach dem Aufwachen: „Prima! Der Dolch ist weg!“ Erster Gedanke nach dem Frühstück: „Mist! Er wurde nur gegen einen Korkenzieher ausgetauscht…“ Da MaxFlax bereits heute morgen um 7:30 Uhr zum Umpire-Lehrgang ins Saarland aufgebrochen und auch MrFlax nicht anwesend war, schob ich alle kleinlichen Bedenken beiseite, warf eine von den Todestabletten ein und legte mich zum Sterben aufs Sofa. Nach einer Weile hörte der bösartige Dolch-Mann auf, an dem Korkenzieher zu drehen und zu zerren. Ich verschob das Sterben auf später oder einen anderen Tag oder wann ich halt gerade Zeit haben würde.
Nachdem ich eine Weile faul auf dem Sofa herumgelungert hatte, erreichte mich ein Anruf des Bauherren, der mir mitteilte, dass im Haus mindestens eine römische Orgie gefeiert worden, alles verwüstet und geschändet sei und ich froh sein solle, das nicht sehen zu müssen. Da der Schraubenzieher-Mann gerade Pause machte und ich der Meinung war, dass man ein solches Chaos nicht undokumentiert lassen könne, eilte ich mit der Kamera und voller Zorn Richtung Baustelle. Sagen wir es so: MrFlax hatte ein gaaaaanz klein wenig übertrieben. Es sah natürlich nicht mehr aus wie vergangenen Sonntag nach unserem Hausputz, aber das lag größtenteils an den mittlerweile ausgeführten Arbeiten und am sich dort befindlichen Werkzeug und Material. Falls das die Überreste einer wilden Party waren, war es wohl eine von der Sorte, bei der man bereits nach zehn Minuten unweigerlich anfängt, sich kreative Ausreden für vorzeitiges Verlassen auszudenken.
Jedenfalls hat sich einiges verändert seit Mittwoch. Die Wasseranschlüsse sind komplett fertig. Die Kanäle der Lüftungsanlage scheinen ebenfalls größtenteils verlegt zu sein. Anfängliche Bedenken, dass der Elektriker nach seinen Einsatz am Dienstag gar nicht mehr dagewesen war, haben sich eben nach Durchsicht der Fotos erledigt. Da ist doch noch einiges passiert – außer im Würfel, dem Reich des Bauherren. Diesen hat der Elektriker wohl komplett ignoriert. Zumindest bis heute.
Desweiteren führte der Bauherr noch Gespräche mit zwei Trockenbauern (das waren aber jetzt die letzten), die wohl ganz zufriedenstellend verlaufen waren. Die Entscheidung soll nun heute oder morgen fallen und der Auftrag endgültig vergeben werden.
Ich hielt mich nicht unnötig lange auf – zumal ich in ständiger Angst lebte, dass die Kopfschmerzen gleich wieder einsetzen könnten – und fuhr nach einiger Knipserei wieder zurück zum Sofa, das mich freudestrahlend erwartete. Bildete ich mir zumindest ein.
Ja, Sofa! Ich komme ja schon…

Die Erkältung ist nicht einfach so wieder verschwunden wie geplant. Und ich hielt es irgendwann vor Kopfschmerzen auch nicht mehr im Büro aus und fuhr zum Arzt. Ohne Termin freitags mittags wurde ich erstmal ins überfüllte, vor Erkältungsviren überquellende Wartezimmer gestopft. Zu allem Überfluss steckte mir die ganze Zeit über dieser blöde Dolch zwischen den Augen und es fühlte sich an, als ob irgendwer ihn immer mal wieder genüsslich umdrehte.
Zudem wurde ich ungewollt Zeugin einiger extrem sinnentleerter Diskussionen über die Nachbarschaft. „Ich seh‘ immer mal Ihren Mann am Fenster…“ – „Vom Fenster aus sieht man Frau Sowieso jeden Tag zum Metzger gehen“„Ich war gerade beim Augenarzt und als ich Licht gesehen habe, dachte ich, ich komme hier auch mal vorbei“ usw. usf. Dann kam es zu Diskussionen, wer denn nun einen Termin habe, wann dieser gewesen sei und ob nicht am Ende irgendwer bevorzugt werde. Meine Güte! Dass es diese Rentner aber auch immer so eilig haben! Erst machen sie Arztbesuche zu einer Art Haupt-Hobby (kurz vor den annähernd gleich beliebten Entertainmentvarianten Am-Fenster-sitzen-und-Leute-beobachten und Montags-und-donnerstags-morgens-mit-Großeinkäufen-Aldi-Kassen-blockieren) und dann können sie es nicht mal richtig genießen und wollen gleich wieder weg.
Und als dann auch noch die Praxis-EDV versagte, war das Chaos komplett. Meine Akte konnte auch erst nach längerer Suche in irgendeiner vergammelten Ecke aufgefunden werden, da ich seit meinem letzten Arztbesuch den Nachnamen gewechselt hatte und besagter letzter Arztbesuch immerhin knapp neun Jahre her war. „Ist das jetzt ein Arztwechsel? Sie waren seit 2000 nicht mehr hier.“„Nein. Ich war nur einfach seit 2000 nicht wirklich krank.“ Ungläubiges Staunen.
Am Ende wartete ich nur noch mit einer bösartigen Nachbarin, die mir bereits von ihren Rückenproblemen, ihrer Frührente und ihrem Mann, der ebenfalls Frührenter sei, berichtet, und mir ihre Beinschiene vorgeführt hatte. Sie war allerdings mindestens eine Stunde nach mir eingetroffen, hatte jedoch einen Termin, wie sie mir nicht müde wurde zu erzählen. Ach ja, und der Mann mit dem Dolch war natürlich auch noch da. Ich konnte mich nicht entscheiden, auf wessen Gesellschaft ich lieber verzichtet hätte…
Endlich kam die Ärztin und ich dachte ‚So! Jetzt MUSS ich aber endlich dran sein!‘. Die Ärztin sah das offensichtlich ähnlich und nickte mir gerade freundlich auffordernd zu, als sich die Hexe mit der Beinschiene zwischen uns warf – sehr beweglich übrigens für jemanden mit schwersten Problemen des knöchernen Bewegungsapparates. Sie nutzte die scheinheilig aus mir herausgelockte Information, dass ich keinen Termin hatte, um sich mit einem hinterhältigen „Ich zuerst!!! Die hat gar keinen Termin!!!“ an der verdutzten Ärztin vorbei ins Behandlungszimmer zu werfen. Super! Danke!
Warum bohrte der Mann mit dem Dolch eigentlich in meiner Stirn herum? Warum nicht in ihrer? Oder von mir aus auch gleichzeitig an mehreren Stellen ihres weitläufigen Körpers? Wenigstens kurz mal?
Irgendwann kam ich dann doch noch dran. Mit einem Rezept für Schmerztabletten und einer Krankmeldung bis Dienstag stand ich kurz darauf wieder auf der Straße und marschierte Richtung Bett und Richtung Apotheke, was glücklicherweise die gleiche Richtung war. In der Apotheke wurde ich gefragt, ob ich frisch operiert sei oder Rheuma habe. „Nö. Stirnhöhlenentzündung.“ Daraufhin war die Apothekerin doch sehr erstaunt, dass man mir so starke Schmerztabletten verschrieben habe. Und gleich 50 Stück! Jetzt hab‘ ich Angst, welche davon zu nehmen und spiele vorerst mit den noch vorhandenen Paracetamols rum.
Der Dolch-Mann hat seitdem auch nur ein paar mal kurz vorbeigeschaut, um sich zu vergewissern, dass der Dolch noch steckt. Er steckt noch, guter Mann. Er steckt noch.

„Durch meine Schuld, durch meine Schuld, durch meine große Schuld…“
Nachdem ich ja nun so heftig erkrankt bin, begab ich mich auf die verzweifelte Suche nach Heilmitteln und musste dabei feststellen, dass ich Prof. Pink Leun in meinem Artikel  Little Shop of Horrors bitteres Unrecht getan habe.
Der Mann heißt nämlich gar nicht – wie fälschlicherweise von Ahrens&Sieberz behauptet – Prof. Pink Lenn, sondern Prof. Pink Leun! Und ich habe ihn gesehen. O.k. – zumindest ein Foto von ihm. Oder zumindest von einem Asiaten, der sein Foto an den Gong verkauft hat, damit es dem Artikel über die Wu-Wei-Zi-Beere etwas mehr Authentizität verleiht. Das ist natürlich der Grund, aus dem der Gong dafür gezahlt hat. Der arme Mann hat sich wahrscheinlich nur auf dieses schmutzige Geschäft eingelassen, weil er damit den drohenden Hungertod seiner Familie verhindern konnte. Die Welt ist schlecht!
Zurück zur Frucht: Die Baumschule Plattner hat sich wirklich Mühe gegeben, alles Verfügbare an Fakten über die Vitalbeere zusammenzutragen. Sensationell!
Man nennt die Superfrucht übrigens in Fachkreisen auch „Fünf-Aroma-Frucht“, weil sie gleichzeitig süß, sauer, salzig, bitter und scharf schmeckt. Und das alles in einer so winzigen Frucht! Außerdem gedeiht sie auch prächtig auf anspruchslosen Böden, rankt sich so durch die Gegend und ist ansonsten wohl mit Selbstbefruchtung beschäftigt.
Es gibt sogar Vorschläge, wie man das Ding zu sich nehmen kann. Der Phantasie scheinen keine Grenzen gesetzt zu sein: Blätter kauen, Tee aus Blättern, Trieben und trockenen Früchten zubereiten, Saft oder Sirup herstellen, Früchte einwecken oder zu Gelee oder Marmelade verarbeiten, aus den Samen Oel destillieren. Schade, dass man sie nicht noch zu Schnitzeln oder Rollbraten verarbeiten kann, damit man wirklich ein komplettes Drei-Gänge-Wu-Wei-Zi-Menue (geschäumtes Wu-Wei-Zi-Süppchen, in Wu-Wei-Zi-Oel angebratenes Wu-Wei-Zi-Schnitzel an Wu-Wei-Zi-Pürree, Wu-Wei-Zi-Sorbet) daraus herstellen kann. Dazu ein oder zwei Gläschen trockenen Wu-Wei-Zi-Wein (zum Dessert dann eine Vitalbeerenauslese) – perfekt!
Desweiteren hatten Ahrens&Sieberz massenhaft Wirkungen unterschlagen. Außer den in meinem o.g. mickrigen Elaborat genannten, kommen nämlich noch folgende hinzu:
Unterdrückung von Husten („Dann nehme ich halt die Kinder und gehe ins Hustenhaus!“)
Reduktion von Transaminase
(aaahhh… ja… sicher wichtisch…)
Produktion von Erregungen
(jetzt wird es interessant!)
Wässerung der Nieren
(„Liebling! Kannst du bitte mal die Nieren wässern? Der Rasen ist jetzt fertig.“)
Erhöhung der Yin-Energie
(mmmhhh…)
Zusammenziehen geblähter Lungen
(„Diese Lungenblähungen bringen mich noch um…“)
Produktion von Flüssigkeit
(Praktisch! Kann man anschließend zum Nieren wässern verwenden!)
Hemmung von Schweiß und Durchfall
(Ah! Meine Nebenwirkungen!!!)
„zieht den Samen zusammen“
(Oops! Ist das sinnvoll? Tut das weh?)
Wie auch immer: Ich glaube, ich bin für die Vitalbeere doch noch nicht krank genug. Ich habe Angst, dass sich meine Lunge zusammenzieht, obwohl sie gar nicht gebläht ist. Und dass die Erhöhung der Yin-Energie in Verbindung mit der Erregungsproduktion nicht wirklich gut für mich ist. Und Flüssigkeiten möchte ich irgendwie auch nicht übermäßig produzieren.
Trotzdem tun mir die Gemeinheiten leid, die ich über die arme, kleine Beere geschrieben habe. Ach was! Mich machen wahrscheinlich nur die Erkältungsbeschwerden weich…

Der Elektriker war da. Und der Installateur. Und die Schreiner. Und die Baustelle sieht aus wie ein Schlachtfeld. Unmengen von Material überall – an die Wände gelehnt, am Boden, übereinander, nebeneinander, durcheinander. Und dabei hatten wir sooo schön aufgeräumt am Sonntag. Aber gut. Der Reihe nach.
Als ich eintraf, waren die Schreiner noch mit der Verlegung der Kanäle für die Lüftungsanlage beschäftigt und der Installateur werkelte im Hauswirtschaftsraum am Wasseranschluss. Im gesamten Obergeschoss sind bereits überall die Lüftungskanäle verlegt. Wirkt auf den ersten Blick etwas chaotisch, und wo dann die Schläuche der Fußbodenheizung noch hin sollen, ist mir auch nicht ganz klar, aber ich gehe mal davon aus, dass die Jungs wissen, was sie tun. In die schöne Holzbalkendecke im Erdgeschoss sind ein paar hässliche Löcher gebohrt worden, an die die Lüftungsanlage angeschlossen werden wird.
Im Gästebad im EG sind die Installationen für Wasseranschlüsse und Abwasser fertiggestellt. Ebenso im großen OG-Bad. Da konnte ich mich allerdings nicht so recht umschauen, da ich die etwas scheuen Schreiner nicht mit der Kamera verschrecken wollte. Bei dieser Firma sind offensichtlich nur schüchterne und etwas verschämte Handwerker beschäftigt. Am zugänglichsten war noch der – nicht betriebseigene – Installateur, der mich immerhin darüber in Kenntnis setzte, dass er den Elektriker heute noch nicht gesehen hatte.
Der war wohl gestern nach Beendigung der Arbeiten im Wohnzimmer in den Feierabend verschwunden und bisher nicht wieder aufgetaucht. Die Stromkabel im OG scheinen komplett verlegt zu sein und die beiden Verteilerkästen sind gesetzt. Immerhin. Vor Freitag sollte er aber unbedingt fertig sein, damit wir weiter beplanken können. Die OSB-Platten warten! Ja, meine Hübschen, Mutti kommt ja bald… An dieser Stelle: ein irres Lachen.
Ich habe – ohne die Schreiner weiter unnötig in Verlegenheit zu bringen – schnell alles fotografiert, was mir vors Objektiv kam. Fotos finden sich im neuangelegten Ordner Installationsebene. Sieht nach zwei Tagen schon echt heftig nach Baufortschritt aus. Schööön!
Gar nicht schön ist hingegen das, was ich heute in „LIVING&MORE“ lesen musste. Wo kann man Anzeige wegen „Vergewaltigung von Sprache“ in Tateinheit mit „unsachgemäßem Gebrauch von Adjektiven“ und „peinlicher Verniedlichung von Frühblühern“ erstatten? Als ich die folgenden Sätze lesen musste, war mir nach Lynchjustiz am Texter:
„Japanische Teetassen im Craquelé-Look beherbergen liebliche Schneeglöckchen, die feine Zeichnungen auf ihren nickenden Köpfchen tragen“
und
„Zwischen den Gitterstäben eines kunstvollen Vogelbauers blinzeln zauberhafte Blausternchen hervor“
und
„Das Hyazinthen-Bouquet im hübschen Zinkei-merchen (wer trennt denn bitte an dieser Stelle?!) betört mit kräftigem Lila, reinstem Weiß und intensivem Duft“
Da mischen sich Ekel, Entsetzen und Erstaunen.  Von all den zahllosen Kasusfehlern („mit samt den Zwiebeln“) und verquasten Formulierungen („Für ihren Job (…) bräuchte sie eigentlich…“) fangen wir mal besser gar nicht erst an. Im Kapitel „Genießen“ findet sich dann die Erklärung: „Olivenbrot – ein Klassiker aus Italien – genießen wir am liebsten pur mit einem Glas Wein“. Seid ehrlich: Es ist am Tag vor der Drucksetzung nicht bei einem Gläschen geblieben…
 

… I don’t know
Can you repeat the question?
You’re not the boss of me now
You’re not the boss of me now
You’re not the boss of me now
And you’re not so big“
– They might be giants

Witzigerweise war das genau das, was die beiden Johns mir aus den Boxen meines Autos fröhlich entgegen plärrten, als ich auf dem Heimweg gerade die mit den Werbefolien meines geliebten Arbeitgebers bepflasterte Straßenbahn überholte. Ein Zeichen? Na klar!
Immerhin war ich auf dem Heimweg vom ätzenden Neuneinhalb-Stunden-Dienstag. Also fiel die Deutung nicht soooo wahnsinnig schwer. Ich wertete es zusätzlich als Aufforderung, umgehend in eine Art alberne Feierabendstimmung zu verfallen. Trotz Erkältungsbeschwerden. Und Angst vor drohenden Nebenwirkungen.
Deren Ausbleiben hat mich übrigens heute dazu ermutigt, noch ein paar Daymeds nachzuwerfen, damit die kleinen Schätzchen nachschauen können, was mit den kleinen Schätzchen von gestern passiert ist. Rückmeldungen gab es allerdings bisher keine. Ob ich vielleicht nochmal eine oder sicherheitshalber zwei…
Zuerst aber mal zu den Baunews: Das Treffen zwischen dem Bauherrn und Tom the builder verlief unblutig. Es konnte wohl in allen strittigen Punkten Einigung erzielt werden. Auf alle unsere Fragen gab es Antworten. Und der Herr Bauleiter war wohl beeindruckt vom Fortschritt der durch uns ausgeführten Arbeiten. Das alles hat den gestrengen Bauherrn wohl soweit besänftigt, dass er den sich gestern andeutenden Blutrausch noch einmal unterdrücken konnte.
Bis Freitag soll zudem Nachschub an den uns ausgegangenen 60-mm-Dämmstoffmatten vor Ort sein, so dass wir am kommenden Wochenende mit der „Verteil‘-die-Zellulose-in-allen-Gesichtsöffnungen!“-Aktion fortfahren können. Anschließend geht es gleich an die OSB-Platten, da der Elektriker wohl heute bereits im OG fertig geworden ist und morgen sein Werk im EG fortsetzt. Die Wände können also nun endgültig komplett beplankt werden.
Es wurde verabredet, dass ich morgen nach der Arbeit zu von beiden Seiten gewünschten Dokumentationszwecken die Verlegung aller Leitungen mit der Kamera festhalten soll. So lässt sich später auch leicht feststellen, wo genau Kabel liegen, wenn gebohrt werden soll. Vereinfacht würde auch eine spätere Fahndung nach eventuellen Fehlerquellen, die uns aber hoffentlich erspart bleiben wird. Wahrscheinlich wäre ich sowieso hingefahren, weil ich viel zu neugierig auf das, was da passiert ist, bin. Die Schreiner der Baufirma haben dann ja auch zwei Tage lang gearbeitet, sodass es sicher einiges zu sehen – und zu fotografieren – gibt.
Die Mängel an den Fenstern, Fensterbänken und Holz- bzw. Kunststoffverblendungen werden umgehend beseitigt. Der Estrichtermin wurde auf den 19.02. geschoben, damit wir ein Wochenende für die Eigenleistung gewinnen. Ebenso wurden ein paar gestalterische Probleme aus der Welt geschafft, z.B. war uns ja nicht ganz klar, weshalb im Luftraum und im Treppenhaus die OSB-Platten etwas über die Holzbalken hinausstehen, was sich ja durch die noch folgende GK-Beplankung noch vergrößert. Laut Tom ist das aber kein Fehler, sondern so geplant („Frau Werwolf sagt, des g’hört so!“). Die Überstände werden später mit Kanten verkleidet. Richtig etwas darunter vorstellen kann ich mir zwar nicht, aber warten wir’s mal ab.
Mit dem Installateur ist auch demnächst zu rechnen. Die Höhe der Becken und Toiletten und die Position der Badewanne wurden geklärt. Die Wedi-Platten und die Vorbauwände werden dann auch gesetzt und anschließend von uns (im EG) bzw. vom Trockenbauer (im OG) mit GK beplankt.
Es scheint also endlich, endlich wieder richtig voran zu gehen. Der wochenlange Stillstand (bis auf unsere eigene Arbeit) hat uns doch langsam etwas kirre gemacht. Und den Bauherrn in den oben bereits erwähnten Blutrausch getrieben. Aber das ist ja nun vorerst erledigt und es passiert wieder etwas.
Zusätzlich gab es auch ein Update der Kostenkalkulation, die durch einige Änderungen und Fehlerbeseitigungen nun deutlich freundlicher wirkt.
Darauf eine Paracetamol, ein wenig Nasenspray, ein Gute-Nacht-Bad und einen Kirschglühwein! Und morgen heißt es dann – bevor es an die wirklich interessanten Dinge des Tages geht – wieder acht Stunden lang:

Why I, why I’m in this room
There is no point explaining
You’re not the boss of me now, and you’re not so big
You’re not the boss of me now
You’re not the boss of me now
You’re not the boss of me now, and you’re not so big
Life is a test, and I confess
I like this mess I’ve made so far
Grade on a curve and you’ll observe
I’m right below the horizon
Yes, no, maybe, I don’t know
Can you repeat the question?

Habe ich übrigens bereits erwähnt, dass ich meinen Job hasse? Nein?! O.k.: Ich hasse meinen Job.