… Pärdscheiß‘ rond – jett en schöne Kirmesbond!“

Ich übersetze das mal nicht in Hochdeutsch, weil es schon auf Platt meine Mutter regelmäßig in Wallung brachte. Jedenfalls, wenn mein Vater das zitierte. Dann schallte ihm stets ein entsetztes „Jupp!“ entgegen. Manchmal gar gefolgt von einem „Versündisch dich net!“ Heftigere Reaktionen löste nur das bisweilen – im Nachhinein betrachtet regelrecht rebellische – „Kain schlug seinen Bruder Abel mit der Gabel auf den Schnabel, dass er flog bis in den Chausseegraben“ meines exmessdienernden Vaters aus. weiterlesen

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Geranien, eine Flagge und ein Gitter, das einem in den schlimmsten Albträumen erscheinen könnte, beleidigten heute Morgen bereits in aller Frühe mein Auge. Ich gerate ins Grübeln. Nachdem ich seit gestern ja nun endgültig der Meinung bin, dass der Ausgang der noch folgenden EM-Spiele von der Auswahl meines Abendessens abhängt, habe ich jetzt ein Problem. Befördere ich den Autofähnchenwahnsinn auf meinem Arbeitsweg, oder koche ich etwas Leckeres – und eine Mannschaft, die ich noch nie leiden konnte, bleibt im Turnier?! weiterlesen

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Also zumindest für meine übersinnlichen, fußballergebnisindokrinierenden Kräfte. Heute lege ich es drauf an! Typisch portugiesisch wären zwar gegrillter Fisch, salzlose Salzkartoffeln und gegrilltes Gemüse, das haarscharf am Pfefferstreuer vorbeigelaufen ist, gewesen, aber ich dachte, ich würze mal ein bißchen. Ich hoffe, das kostet Ronaldo und Konsorten am Ende nicht den Sieg. weiterlesen

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Als ich auf Instagram auf diese Schafmuffins stieß bzw. gestoßen wurde, stand fest, dass ich die unbedingt machen muss. Letzte Woche habe ich dann endlich die Minimarshmallows in einem REWE XXL gefunden, nachdem ich an diesem logistischen Problem bereits zu verzweifeln drohte. Klar, kann man die auch bestellen, aber das Porto macht sie praktisch unbezahlbar. Nö! Äääähhh… Bööööhhh!

Im Gegensatz zum auf Mainbacken veröffentlichten Rezept, habe ich allerdings Zitronenschafe daraus gemacht. Den Schafen war es egal – und ich wollte sie nicht zu süß, trotz Marzipan und Marshmallows.

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Hier die abgewandelte Anleitung:

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ZITRONENSCHAFCUPCAKES
Zutaten…
… für die Muffins:
70g Zucker
1 Prise Salz
80 g weiche Butter
120g Mehl
2 TL Backpulver
100 ml Milch
Saft und Zesten einer Zitrone
2 Eier
… für die Zitronencreme:
200 ml Sahne
1 EL Puderzucker
2 EL Lemon Curd
… sonst so:
Muffinpapierförmchen & 12er Muffinblech
Minimarshmallows
200 g Marzipanrohmasse
etwas Kakao (falls ein schwarzes Schaf dabei sein soll)
Zuckeraugen (eventuell improvisieren)
Zubereitung…
… der Muffins:
12er Muffinblech bereitstellen. In jede Mulde ein Papierförmchen geben. Trockene Teigzutaten mischen, restliche Zutaten nach und nach unter Rühren zugeben. Teig gleichmäßig auf die zwölf Förmchen verteilen. Im vorgeheizten Ofen bei 180°C Ober-/Unterhitze etwa 25 Minuten abbacken. Auskühlen lassen.
… der Zitronencreme:
Rührbecher und Mixstäbe für ein paar Minuten in die Gefrierung geben. Kalte Sahne anschlagen, Zucker einrieseln lassen, weiterschlagen. Gegen Ende kaltes Lemon Curd zugeben und mit unterschlagen. In einen Spritzbeutel füllen und eine Schicht auf die abgekühlten Muffins spritzen.
… für die Endmontage:
Das Marzipan in zwölf gleiche Stücke teilen, Köpfe und Ohren formen. Für ein schwarzes Schaf etwas Kakao mit einkneten. Augen aufdrücken oder aufspritzen oder wie auch immer. Köpfe und Ohren in die Zitronencreme drücken. Mit Minimarshmallows ausdekorieren. Böh!
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Eigentlich total simpel, aber genial. Ich glaube, ich mache Ostern gleich wieder welche und schleppe sie mit in die Heimat.