… and the land is ours…“, scheint sich Christian Lindner zu denken, wie er da so am Wiesbadener Nordfriedhof rumhängt. Oder wie sonst kann man sich diese Personality-Kampagne erklären?! Christian Lindner traurig, Christian Lindner nachdenklich, Christian Lindner nassforsch. Und wie gesagt – in einer Ästhetik, wie man sie in dieser Art bislang nur von selbstverliebten Morrissey-Portraits kannte.

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Was passiert eigentlich nach Weihnachten mit den Weihnachtssternen? Meiner, der völlig unbegreiflicherweise meine gewohnt aufopferungsvolle Pflege bis heute überlebt hat, kriegt jetzt grüne Blätter in der Mitte der roten. Ist das normal oder eher eine kindische Trotzreaktion? Oder will er mir jetzt mal so richtig zeigen, zu was er sonst noch so fähig ist? Und: Ist das gut oder schlecht? Ich selbst kann das leider nicht beurteilen, weil die Dinger bei mir meist den ersten Advent nicht erleben. Also der erste. Nummer zwei und drei pro Weihnachtssaison geben auch vor dem Fest die Löffel ab. Und dann bin ich regelmäßig bedient und stecke auf. Und im nächsten Jahr wiederholt sich das mörderische Spiel. weiterlesen

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„A confessional passage has probably never been written that didn’t stink a little bit of the writer’s pride in having given up his pride. The thing to listen for, every time, with a public confessor, is what he’s not confessing to. At a certain period of his life (usually grievous to say, a successful period), a man may suddenly feel it Within His Power to confess that he cheated on his final exams at college, he may even choose to reveal that between the ages of twenty-two and twenty-four he was sexually impotent, but these gallant confessions in themselves are no guarantee that we’ll find out whether he once got piqued at his pet hamster and stepped on its head.“ weiterlesen

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Das wollte ich immer schon mal machen: Sepianudeln. Ich bin ja jetzt eh jemand, der gerne bis zu den Ellbogen in Hackfleischmasse oder Teig steckt. Oder – wie diese Woche – in Kompost und Blumenerde. Kneten und Rumwühlen – das ist mein Bereich.

Und als ich beim letzten Celpro-Einkauf im Kühlregal Gläser mit Sepiatinte entdeckte, plante ich die nächste Kneterei. Und gestern Abend zog ich sie durch. Erstaunt war ich am Ende doch sehr über den fischigen Geruch. Das hatte ich nicht vermutet und befürchtete, dass die Nudeln am Ende nicht sehr lecker würden. Irgendwann mal gekaufte Industriesepianudeln fand ich damals eklig.

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Da ich noch Grünschalenmuscheln im Gefrierschrank hatte, beschloss ich kurzerhand, diese dazu zu nehmen. Notfalls könnte ich dann „das Fischige“ auf die Muscheln schieben. Das war allerdings nicht nötig. Sie schmeckten super.

Gefüllt wurden sie mit einer Selleriefüllung aus Knollen- und sehr fein gewürfeltem Staudensellerie, Schalotten, Pinienkernen, angeschwitzt und dann eingekocht mit einem Schuss Sahne. Aus den Muscheln zog ich ein Sößchen mit Weißwein, Schalotten, der ersten frischen Petersilie aus dem Garten und ebenfalls etwas Sahne. Alles in allem ein äußerst gelungener Versuch.

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Gestern irgendwann zwischendurch ging das Puntili über den TÜV, wir ergatterten Sitzpolster für die Gartenmöbel und arbeiteten uns weiter beharrlich durch die Beete. Heute morgen startete ich dann zum Pflanzenkauf durch. Ein paar Kräuter, die den Winter nicht überlebt hatten, mussten ersetzt werden. Und dann noch ein paar „Kleinigkeiten“ für die Staudenbeete.

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Auf dem Foto sieht das zugegebenermaßen recht überschaulich aus. In Wirklichkeit war ich schon etwas geschockt, als meine komplette Ausbeute auf der Terrasse stand. Sogar ich! Von der Reaktion des Gatten reden wir mal lieber nicht…

Etwa die Hälfte der Beute war dann recht flott verscharrt. Kräuterbeet und Pflanzsteine hinterm Haus aufgefüllt, die Akelei landete zwischen den Iris, die dem geplanten zweiten Tomatenbeet werden weichen müssen, im Staudenbeet gegenüber der Terrasse. Held des Einkaufs war ein kleines Hängerosmarinhochstämmchen, das natürlich nicht auf meiner Liste gestanden hatte. Mal sehen, wie es klar kommt.

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Nebenbei pflanzte ich noch ein wenig im Beet an den Stellplätzen rum, das ich gestern bereits entunkrautet hatte. Wenn alles angeht, sollte das damit auch erledigt sein. Dank des Dickmaulrüsslers und seiner Freunde mussten wir uns von den drei Rhododendren dort endgültig verabschieden. Schweren Herzens, aber es musste sein. An ihren Plätzen landete Sommerflieder. Der kommt hier anscheinend deutlich besser klar.

Und dann kam die Überraschung des Tages: Der Postbote brachte ein Päckchen für mich. Dieses Päckchen hatte ich bereits letzte Woche sehnsüchtig erwartet, aber der Liefertermin war eigentlich zwischenzeitlich – sehr zu meinem Ungemach – auf den 19.04. verschoben worden. Und jetzt war es doch plötzlich da! Juhuuu!

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Den Nudelaufsatz der KitchenAid umschleiche ich bereits, seit ich sie besitze. Und wie das halt so ist… Wir haben eigentlich eine Nudelmaschine, die ja auch rege genutzt wird. Aber man brauchte halt mindestens einen Arm (mit Hand!) mehr, um voller Freude damit Nudelteig zu walzen. Kommt hinzu, dass sie sich nur schwer an meiner Arbeitplatte befestigen lässt und deshalb immer etwas instabil ist, sodass ich beim Kurbeln und Einfüllen und Ziehen eigentlich noch einen vierten Arm gebraucht hätte, um sie stabil zu halten.

In der Woche vor meinem Urlaub entdeckte ich dann ein Angebot, dessen Preis deutlich unter dem der bisher umschlichenen Angebote lag. Ich hechelte. Vor Erregung. Das Ding musste jetzt her. Und da ist es also nun endlich! Völlig überraschend.

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Praktischerweise hatte ich noch Pastateig von gestern übrig. Tiefschwarzen Pastateig. Perfekt für die Einweihung der Walze und des Spaghettiaufsatzes. Mr. Fettuccine darf dann bei nächster Gelegenheit ran. Versprochen!

Und was soll ich sagen? Ein ganz neues Nudelleben hat begonnen. Linke Hand mit Teig oben, rechte Hand mit Teig unten, Maschine kurbelt von selbst und hüpft nicht. Herrlich!

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Und da schwarze Nudeln ein wenig Farbe brauchen, gönnte ich ihnen zur Feier des Tages Riesengarnelen und ein wenig Kresse. Was will man mehr?!

Okeeehhh… Noch ein aus Garnelenschalen, -schwänzchen und -köpfen gezogenen Sößchen. Mjam!

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