Poesie im Alltag

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O.k. – es hat ein wenig gedauert, bis ich es verstanden habe. Ich habe es gelesen, mit ins Haus genommen, nochmals gelesen. Und dann dauerte es noch etwa zwei Stunden, bis ich die wahre Schönheit – und den Inhalt – der Nachricht verstand. Als ich es verstanden hatte, gefiel es mir irgendwie. Also wirklich richtig gut.

Und deutlich besser als der Tag insgesamt bis zu diesem Zeitpunkt. Der Satan hat offensichtlich Besitz vom ÖPNV ergriffen. Also mehr als üblich. Brückenreparaturen in Gustavsburg, Verspätungen bei der S-Bahn, die Kenntnisnahme einer weiteren Schiersteiner-Brücken-Sperrung ab Donnerstag 21:00 Uhr – am Ende kostete mich das 25 Minuten Arbeitszeit. Und einiges an Lebensfreude.

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Wären da nicht noch Gute-Laune-Reserven vom gestrigen Waldläufchen mit Heike gewesen, weiß ich wirklich nicht, was passiert wäre. So ist nix passiert.

Dafür traf die Dampfgarer-Ersatzscheibe ein. Nach einigem Gezappel schaffte ich es dann auch, sie zu montieren. Damit wäre der Ofen zumindest schon mal wieder in einen vorsonntäglichen Originalzustand zurück versetzt. Puh!

Fehlt nur noch der Bräterdeckel, den ich immer noch als Originalteil nachbestellen konnte (Danke, Silit!) und das defekte Ventil der Kaffeemaschine, dessen Einbau dafür sorgen sollte, dass nicht bei jedem „Bezug“ (so heißt das, wenn man sich einen Kaffee macht!) links von der Maschine eine Art See entsteht. In der Natur wäre das vielleicht romantisch. Auf einem Küchenschrank nervt es leider.

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Das war das Abendessen. Nudelteigreste, Spargelreste, Garnelenreste. Und das Beste daran: keine Verspätung, keine Scherben, keine neuen Biotope. Läuft doch!

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5 Kommentare

    1. das hat sowas von „home is where the heart is“. im englischen hat man ja gerne diese art von lokalsätzen. nachdem ich es verstanden habe, hat es mir richtig gut gefallen 😀

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