Wurzelbrot

Zutaten

Vorteig

  • 55 g Weizenmehl, Type 550
  • 35 g Wasser
  • 1 TL Trockenhefe
  • 1 ordentliche Prise Meersalz

Levain

  • 100 g Weizenmehl, Type 550
  • 20 g Dinkelmehl, Type 630
  • 60 g Wasser
  • fermentierter Vorteig

Endgültiger Teig

  • 600 g Weizenmehl, Type 550
  • 200 g Dinkelmehl, Type 630
  • 1 EL Backmalz
  • 590 g Wasser
  • Rest des Trockenhefetütchens
  • 18 g Meersalz
  • geröstete Sesamsaat - Menge nach Belieben
  • Kümmelsaat und gemahlener Kümmel - Mengen nach Belieben

Zubereitung

  • Fermentierter Vorteig: Samstags morgens feststellen, dass Synchronbackwochenende ist. Natürlich nach dem Einkaufen. Hektisch und oberflächlich im Rezept lesen, Vorratsraum und Kühlschrank nach den Zutaten durchwühlen. Feststellen, dass keine Frischhefe im Haus ist - aaaber einige Tütchen Erste-Hilfe-Trockenhefe. Erleichtert seufzen.
  • Vorteigzutaten zu einem niedlichen, kleinen Teigklümpchen verkneten und zugedeckt mit einem feucht-warmen Küchenhandtuch bei Raumtemperatur acht bis zwölf Stunden gehen lassen.
  • Levain: Abends alle Zutaten für den Levain mischen, Handtuch wieder befeuchten und zugedeckt über Nacht gehen lassen. Auf Instagram Fotos den Fortschritt der anderen Teilnehmer anschauen und selbst noch ein paar Fotos hochladen. Geschafft! Auch das!
  • Endgültiger Teig: Mehle mischen und 540 g des Wassers zugeben, fünf Minuten kneten (lassen), wieder ordentlich zudecken und dreißig Minuten in Ruhe autolysieren lassen. Trockenhefe parallel dazu alibimäßig in den restlichen 50 Gramm Wasser auflösen und hemmungslos begeistert sein, dass das Ergebnis am Ende irgendwie wie in 50 g Wasser aufgelöste sechs Gramm FRISCHhefe aussieht. So falsch kann es also nicht sein. Pah!
  • Nach erfolgter Autolyse alle Zutaten zum Teig geben und sich kurz wundern, wo denn nun das Ersatzhirn herkommt. Es schließlich praktisch finden, denn sowas kann man ja irgendwie immer brauchen! Fünfzehn Minuten kneten (lassen). Teig halbieren und in eine Hälfte Kümmelsaat und etwas gemahlenen Kümmel geben. In die andere Hälfte gerösteten Sesam streuen. Beide Teige getrennt kurz weiterkneten. Teige abermals mit feuchtem Küchenhandtuch abdecken und für zweieinhalb Stunden gehen lassen.
  • Nach zwei Stunden feststellen, dass der Kümmelteig versucht, nach oben zu entkommen. Teig vorsichtig in eine größere Schüssel transferieren. Wieder abdecken und so tun, als wäre nix gewesen.
  • Nach zweieinhalb Stunden die Teige in der jeweiligen Schüssel falten. Ich bin mir nicht sicher, ob das der Plan war, habe es dann aber so gemacht. Dazu mit einer Teigkarte am Schüsselrand herunterfahren und den Teig umklappen. Das habe ich von drei Seiten gemacht. Gott sei mir Sünder gnädig! Ich wollte mir halt die Arbeitsplatte nicht schon wieder komplett einsauen.
  • Teige nochmals eineinhalb Stunden gehen lassen. Ofen (mit Pizzasteinen auf Blechen) auf 240°C vorheizen.
  • Arbeitsplatte (jetzt also doch...) sehr gründlich bemehlen. Teige nacheinander vorsichtig aus den Schüsseln nehmen und zwirbeln, will meinen um die eigene Längsachse verdrehen.
  • Brote direkt in den Ofen geben. Zwischendurch kurz die Ofentür öffen, um Wasserdampf entweichen zu lassen. Insgesamt etwa vierzig Minuten abbacken.

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