Go Back
Drucken
No ratings yet

Ensaïmada de Mallorca

Materials

für die Füllung:

  • 4 Feigen vollreif
  • 1 EL Zucker
  • 1 Schuss Granatapfelsirup

für den Teig:

  • 250 g Weizenmehl Tipo 0
  • 80 g Wasser
  • 1 Ei Größe M
  • 80 g Zucker
  • 25 g Schweineschmalz auf Zimmertemperatur
  • 3 g Trockenhefe in etwas Wasser gerührt

für die Endmontage:

  • 150 g Schweineschmalz auf Zimmertemperatur
  • Puderzucker zum Bestäuben

Anleitungen

Am Anfang steht die Füllung

  • Feigen in Achtel zerteilen und mit dem Zucker in einen Topf geben. Sirup hinzufügen und bei niedriger Temperatur leicht köcheln lassen, bis die Feigen sehr weich sind.
  • Mit einem Pürierstab aufmixen, etwas abkühlen lassen und in einen Gefrierbeutel geben. Kalt stellen.

Jetzt die Teigherstellung, ...

  • Alle Teigzutaten außer der Hefe in die Schüssel der Kühenmaschine geben und verkneten lassen, bis alles einen homogenen Teig ergibt.
  • Zehn Minuten ruhen lassen. Eine Minute bei mittlerer Geschwindigkeit kneten. Dreimal wiederholen. Der Teig sollte jetzt deutlich kompakter geworden sein und sich vom Schüsselrand lösen.
  • Am Ende der letzten Ruhezeit Teig an einer Stelle auseinanderziehen. Er sollte sich zwischen den Fingern vorsichtig zu einer fast durchsichtigen Membran dehnen lassen. Falls nicht: Kneten und Teigruhe nochmals wiederholen.
  • Nun bei einer letzten Knetrunde die aufgelöste Trockenhefe (nicht zuviel Wasser!) zugeben und nochmals ordentlich kneten lassen. Anschließend darf er sich eine halbe Stunde in einer Schüssel erholen.

... die Teigbearbeitung...

  • Derweil Arbeitsplatte (hier ist reichlich Platz gefragt!) mit Schweineschmalz fetten damit der Teig nicht kleben bleibt.
  • Teig relativ dünn ausrollen, mit Schweineschmalz bestreichen und anschließend durch Dehnen und Ziehen auf eine Größe von etwa 1,30 x 1,00 Meter bringen. Bei mir war es etwas weniger, aber das ist offensichtlich nicht kriegsentscheidend.

... und das Füllen und Formen des Teigs

  • Den Gefrierbeutel mit der Füllung an einer Spitze recht breit abschneiden und die Füllung als "Wurst" am vorderen Rand der langen Seite des Teigrechtecks aufbringen.
  • Nun von der Füllungsseite her aufrollen. Zwischendurch immer mal wieder den Teig etwas dehnen beim Rollen.
  • Die jetzt entstandene über einen Meter lange Teigrolle auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech in Spiralform auslegen. Zwischen den Rollen reichlich Platz lassen, da der Teig ordentlich aufgeht.

Teigpause

  • Backblech in den ausgeschalteten Ofen geben und etwa 14 Stunden gehen lassen. Bei mir war es etwas länger. Ich wollte ungern Sonntags bereits um vier Uhr morgens aufstehen. Hat nicht geschadet.

Und zuletzt: Ofen marsch!

  • Ofen auf 180°C Ober- / Unterhitze vorheizen und etwa 18 bis 20 Minuten abbacken. Auf den Ofenboden eine Metallschale mit Wasser stellen.

Und fertig!

  • Ensaïmada nach dem Ende der Backzeit mit dem Backpapier auf ein Kuchenrost ziehen und auskühlen lassen. Noch heiß mit reichlich Puderzucker bestäuben.