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Cannoli

Autor: MrsFlax

Materials

für die Teigröhren:

  • 250 g Weizenmehl Type 405 oder 550
  • 2 EL Zucker
  • 1 Prise Zimt nach Geschmack auch etwas mehr - oder ersatzlos streichen
  • 1 Prise Salz
  • 50 g Butter kühlschrankkalt in Stücken
  • 1 Ei
  • 3 EL Marsala hier: Port - wegen kein Marsala im Haus
  • Öl oder anderes neutrales Fritierfett

für die Füllung:

  • 200 g Crème fraîche ersatzweise: halb steif geschlagene Sahne
  • 450 g Ricotta
  • 60 g Puderzucker
  • etwas Vanillemark oder Vanilleessenz
  • etwas Zimt optional für die Zimt-Hasser ;)
  • 50 g Schokoraspeln 70% Kakaoanteil hier

zum Garnieren:

  • Pistazien gehackt und ungesalzen

Anleitungen

Herstellung der Teigröllchen

  • Mehl, Zucker, Zimt und Salz vermischen. Kalte Butter in Flöckchen zugeben und von der Küchenmaschine bröselig einkneten lassen.
  • Ei und Marsala zugeben und Teig kompakt verkneten. Zuletzt nochmal von Hand kneten, Kugel formen und eingewickelt für etwa zwei Stunden in den Kühlschrank geben.

Herstellung der Crème:

  • Alle Zutaten bis auf die Schokolade kräftig verrühren (Schneebesen, Handrührgerät, Küchenmaschine mit Schneebeseneinsatz). Wenn die Masse glatt ist, Schokostückchen zugeben und unterheben.
  • Masse in einen Spritzbeutel füllen und ebenfalls für etwa zwei Stunden im Kühlschrank zwischenlagern.

Röhrenherstellung

  • Fett in einem hohen Topf erhitzen.
  • Teig portionsweise abteilen, flach drücken und durch die Pastamaschine lassen. Immer wenn ich einen Teig, der mir halbwegs dafür geeignet erscheint, nicht dünn genug ausgerollt bekomme, lande ich früher oder später beim Pastaaufsatz ;)
  • Kreise abstechen und um Cannoliförmchen aus Metall wickeln. Gut andrücken. Sofort in heißem Fett ausbacken. Auf Küchenkrepp abtropfen lassen. Form entfernen. Alles etwas aufkühlen lassen.

Füllung

  • In die abgekühlten Röllchen jeweils Füllung spritzen und die Enden in Pistazien wälzen. Sofort servieren!

Notizen

Mehrere Anmerkungen an dieser Stelle:
  • Die Cannoliförmchen sind unerlässlich. Aber das ist ja eine einmalige, dauerhafte Anschaffung. Und ich habe gestern bereits überlegt, ob sich damit nicht auch Pastateig zu dicken Röhrennudeln formen ließe...
  • Der Ricotta sollte möglichst stichfest sein. Eventuell vorher nochmal abtropfen lassen.
  • Die Malteser pimpen ihre Füllung noch mit kandierten Früchten. Die Sizilianer bisweilen auch. Da kann ich mich aber nicht sonderlich für erwärmen. Die gute Nachricht: Geht locker auch ohne.
  • Das Abbacken geht überraschend flott. Niemals währenddessen aus den Augen lassen!
  • Die Metallförmchen werden beim Fritieren wirklich extrem heiß. Und das bleiben sie auch eine Weile danach noch. Ich weiß, wovon ich rede.
  • Wenn man sich das Teiggedöns sparen will: kein Problem! Jeder gut sortierte italienische Supermarkt verkauft die Röllchen ungefüllt. Ehrlich gesagt hatte ich mir lette Woche eine Packung mitgenommen, falls ich das mit dem Teig überhaupt nicht auf die Reihe bekommen sollte. Die Bedenken waren unnötig. Die Teigsache ist einfach, bringt aber größere Reinigungsarbeiten mit sich. Und hinterlässt eine Menge Fett. Ich filtere es für eine Zweit- und Drittnutzung und lagere es im dunklen HWR in Schraubgläsern.
  • Die Röllchen lassen sind - falls selbstgemacht - bis zu zwei Wochen in einer luftdichten Dose aufbewahren. Füllen immer erst kurz vor dem Servieren, damit sie nicht durchweichen.
  • Und zuletzt: Die Dinger schmecken natürlich super, sind aber nicht gerade leichte Küche. Mehr als eins geht kaum. Das nur als Anmerkung für die Mengenplanung.