Die erste weiße Wand

„We’d play croquet behind white-washed walls and drink our tea at four“ – Camper van Beethoven

Das einschneidende Erlebnis des Tages war der Anblick der ersten mit weißem Streichputz gewalzten Wand im Technikraum. Jetzt bekommt man doch langsam eine ungefähre Vorstellung davon, wie alles am Ende aussehen wird.
Es war schon erstaunlich, diese Wand – eine richtige „Wand“! – zu sehen, wo vorher nur Gipskartons und Spachtelmasse waren. Dazu die Fliesen – ein echtes Sonntags-Erlebnis.

 

Unser Fliesenmann hatte sich gestern bereit erklärt, ausnahmsweise heute zum Verfugen zu kommen, weil unser Elend und unser Zeitdruck (morgen steht ja die THZ bereits im Technikraum) offensichtlich sein ohnehin weiches und mitfühlendes Herz gerührt hatten. Ging dann auch sehr schnell. Wir hätten wahrscheinlich viel länger gebraucht. Immerhin hatten wir dadurch Zeit, ein paar andere Dinge zu erledigen.
Der Hauswirtschaftsraum ist jetzt fertig beplankt. Die Küchenwand ist auch endgültig geschlossen. Am Luftraum haben wir endlich eine Seite des Trockenbauer-Pfuschs korrigiert. Sieht auch gleich viel besser aus. Der Gipskarton, unter den wir einen Streifen OSB geschraubt haben, hat jetzt die gleiche Länge wie die Befestigung des Brüstungsgeländers. Um die andere Seite kümmern wir uns am kommenden Wochenende.

Als die Fliesen fertig waren, ging es ans Schleifen, Abkleben und schließlich ans Streichputzen. Streichputzen? Streichverputzen? Verstreichputzen? Die Wand hinter der THZ und die Seitenwand bis zur Tür erstrahlen jetzt in herrlichstem Weiß. Der Putz – StoLook Struktur Streichputz – ist super. Er deckt phänomenal, verzeiht auch kleinere Unebenheiten und machte nach einfachem Auftrag mit einer Lammfellrolle einen derartig guten Eindruck, dass wir die Strukturrolle einfach beiseite legten und alles so ließen.

Den Rest des Raums werden wir uns am kommenden Wochenende in Ruhe vornehmen. Das war heute alles zu knapp. Merke: In einem fensterlosen Raum wird es ziemlich früh dunkel. Da half dann zwar die Bauleuchte, aber bei solchen Arbeiten hat man doch lieber etwas natürliches Licht.

Den Rest des Tages investierten wir in Kehr- und Aufräumarbeiten. Die Hütte soll ja gut aussehen für die THZ und das Solarpanel morgen. Und für meinen Lieblingsmonteur.

Am Mittwoch kommt der Küchenmann zum endgültigen Ausmessen, damit die Küche endlich in die Fertigung gehen kann. Nochmal ein aufregender Termin. Und Ende der Woche wollte sich noch der Herr Bauleiter mit uns treffen, damit wir die Innentüren und die Haustür auswählen können. Es geht tatsächlich momentan richtig zügig voran.

„One of these days
When you figure, figure it all out“
– Camper van Beethoven

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