Kein altes Foto, sondern eins von der Ostervorspeise der Mutter. Und die passt hervorragend zum heutigen Abend. Das ist so wahnsinnig ESC bzw. „Grand Prix Eurovision De La Chanson Européenne“. Ich sage es gleich: Ich bin nicht frisch gebadet. Ich trage keinen Frottée-Schlafanzug. Ich habe kein Chips-Schüsselchen und kein Malzbier. weiterlesen

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Manchmal sagt ein Bild mehr als 1000 Worte. Allein das Entsetzen von Schöneberger und Urban um kurz vor 1:00 Uhr in der Nacht miterleben zu dürfen, war wunderbar. Und es hat sich gelohnt, sich wieder mal den Abend mit 26 komplett unerträglichen Songs zu versauen. weiterlesen

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Montag abend erfreute ich den Gatten noch mit obigem Dessert. Das Waldmeistereis legte sich brav neben ein Himbeer-Sahne-Törtchen. Dienstag Morgen um 4:30 Uhr musste ich ihm gestehen, dass ich gerade seine Brille platt getreten hatte. Dabei war ich etwa drei Sekunden vorher noch hoch erfreut gewesen, dass sie den Sturz vom Couchtisch unbeschadet überstanden hatte. Als ich sie aufheben wollte, trat ich drauf. Knirsch! Das erleichterte Lächeln war schlagartig verschwunden.

Das wurde dann auch insgesamt betrachtet nicht gerade die erfolgreichste Woche meines Lebens. Was erstaunlich gut lief, war am Dienstag Abend das Pochieren von Wachteleiern. Die landeten mit grünem Spargel, Bamberger Hörnchen, Kräuterseitlingen und karamellisierten Tomaten auf dem Teller und schmeckten hervorragend. 

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Die Hörnchen kamen aus dem Ofen. Ich kann mich beim besten Willen nicht mehr genau erinnern, wo ich in der vergangenen Woche die Idee aufgeschnappt hatte, aber die Zubereitung ist äußerst praktisch und wenig aufwendig. Und während die Dinger im Ofen garen, kann man sich in aller Ruhe anderen Bestandteilen des Tellers zuwenden.

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Bamberger Ofen-Hörnchen
Zutaten:
einige Bamberger Hörnchen
Olivenoel
eingelegter Knoblauch (fein geschnippelt)
eingelegter Chili (fein geschnippelt)
grobes Meersalz
frisch gemahlener Pfeffer
Zubereitung:
Hörnchen unter fließendem Wasser brüsten und mit Schale in Salzwasser gar kochen. Gut ausdampfen lassen.
Aus Oel , Knoblauch und Chili eine Art Marinade herstellen. Die Hörnchen in eine Auflaufform geben und mit einer Gabel andrücken oder ein wenig einschneiden. Oel darüber träufeln, salzen, pfeffern.
Bei 200°C in den Ofen schieben und knusprig ausbacken.
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Der Spargel war kurz vorgegart und dann in Stücken in der Pfanne angebraten. Die Tomaten erst karamellisiert und dann mit dunklem Balsamico abgelöscht. Die Kräuterseitlingen schmurgelten eine gute Weile in Knoblauchoel und Kräutern. Obendrauf ein pochiertes Ei – fertisch!

Eine ähnliche Zusammenstellung gab es tags darauf gleich nochmal – diesmal mit Garnelen. Auch „Mjam!“. Und unkompliziert.

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Leider war das Dessert – ein ausgesprochen hübsches und leckeres Erdbeertörtchen – zum Fototermin noch nicht ganz so durchgekühlt wie es sein sollte. Das tat dem Geschmack aber keinen Abbruch.

Blätterteig unten, halbierte Erdbeeren an den Rand, Sahne-Crème fraîche-Crème obendrauf. Dazu in pürierten Erdbeeren mit etwas Himbeergeist und wenig Zucker marinierte Erdbeerstücke. Die Brillenkrise sah schon deutlich weniger schlimm aus als noch am Vortag. 

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Donnerstag kam die neue Ökokiste. Diesmal an Bord: Auberginen, Rübstiel, Rhabarber und der letzte Lauch der Saison. Die Spannung stieg. Rübstiel! Nie gekocht, nie probiert.

Den Rübstiel gab es schließlich am Samstag Abend. Da lief gerade der ESC, den ich gefühlt das erste Mal seit 279 Jahren habe sausen lassen. Und in der hauseigenen Gemüsewertung hieß es am Ende auch für den Rübstiel: „Rübstiel – no points!“

Ich fand ihn jetzt nicht sooo schlecht, der Gatte fand, dass er ungefähr so attraktiv sei wie die Worte: „Ähemmm… Ich bin eben auf deine Brille getreten…“ Der Besuch war höflich – glaube ich.

Ich hatte das Zeugs in Stiele und grobe Blätter einerseits und andererseits in zartes Blattgrün aufgeteilt. Ersteres wurde fein geschnippelt in der Pfanne gebraten, letzteres nur roh mariniert. Dazu schon wieder pochierte Wachteleier und diesmal gebratene Hörnchen. Ich sach‘ ma‘: Nicht wirklich doof, aber unspektakulär… Also immer noch deutlich besser als Ann-Sophie, die eher in die Kategorie „wirklich doof UND unspektakulär“ gehört. 

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Leider hat das ZDF es nicht geschafft, die einzelnen Beiträge vor dem Morgengrauen in der Mediathek bereitzustellen, sodass unsere Mischung aus Neugier und Grusel zu nächtlicher Stunde nicht mehr gestillt werden konnte.

Und als ich mir am Sonntag nochmal einen Überblick verschaffen wollte, habe ich nach vier oder fünf Liedern aufgegeben. Vielleicht weiß jemand, was die eine Trulla mit dem Kopfhörer sollte?!

Was mich auch interessieren würde: Schreibt Ann-Sophie eigentlich nebenher für die Onlineausgabe des Spiegels? Das hier klingt genau so wie sie rüberkommt – affektiert, wirr, dämlich. Erst wird zeilenweise ihre Unschuld am Volks-Debakel beteuert. Und anschließend ergießt sich der ganze frustrierte Hass auf den gesamten Wettbewerb und die österreichische Tourismuswerbung. Als sei das jemals anders gewesen… 

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Und wenn man mal genau drüber nachdenkt, ist eigentlich die doofe Schöneberger schuld. Die idiotischste Spontanentscheidung aller Zeiten. Und das vor laufenden Kameras. Die „Kiwi“ des ESCs. Einfach blöd. Und niemand hat sie aufgehalten… Wie auch. Es ist die Schöneberger…

Gute Musik gab es dann gestern. Händels „Messiah“ in der Basilika des Klosters Eberbach mit der Schiersteiner Kantorei. Großartig! Wirklich. Und dankenswerterweise gab es auch keinen Jury- und Publikumsentscheid am Ende.

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Den ESC werde ich mir im kommenden Jahr natürlich wieder anschauen. Schon deshalb, weil sie dann irgendwann Peter Urban zeigen. Und ich finde es ein wirklich erfüllendes Erlebnis, ihn altern zu sehen. Das tut gut. Alles hat ein Ende. Das wird einem dabei so richtig klar. Selbst der Urban. Oder um mit Badesalz zu sprechen: „Nix hält mehr!“ Um es hier mal festzuhalten: Peter Urban zu überleben kann auch ein Ziel im Leben sein.

Vor allem, wenn man sich sonst keinen coolen Challenges aussetzt. An dieser Stelle: Worauf ich unbedingt bei Gelegenheit ausführlich zurückkommen muss, ist – man erinnere mich daran! – die „fitbit flex“-Fußfessel als großherziges Geschenk des Arbeitgebers. Nur so allgemein natürlich…

Falls jemand so ein Ding braucht: Ich habe eines günstig abzugeben.

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130/365 20140510Juhuuu! ESC-Abend! Und außer mir findet das niemand toll. Max weigerte sich in den letzten Tagen beharrlich, mir erneut Gesellschaft zu leisten. Und der Gatte findet, dass dieser Abend nicht in die Kategorie „in guten wie in schlechten Zeiten“, sondern unter „selbstverschuldetes Elend“ fällt. Und deshalb ist er dafür auch nicht zuständig. Menno!

Für die heutigen Häppchen war er dann noch kurz zuständig. Aber dazu morgen mehr. Es gab gefüllte Champignons in drei Varianten. Mjam!

Wer für die seltsame Zusammenstellung der Fähnchen in der von mir erworbenen Packung verantwortlich zeichnet, würde mich in diesem Zusammenhang allerdings auch mal interessieren…

So. Und wenn gleich das „Wort zum Sonntag“ durch die evangelische Pastorin abgehandelt ist, wird es endlich losgehen. Zur Warnung: Ich habe null Vorberichterstattung inhaliert und deshalb absolut keine Ahnung, was gleich auf mich zukommen wird. Schlimmer als Schöneberger kann es eh nicht werden. Grmpf!

Doch. Kann es. Helene Fischer. Ich erwäge, den Fernseher freizugeben…

Ich hab’s doch nicht getan. Ich bin noch da. Ich bin einer von 180 Millionen Zuschauern. Ein erhebendes Gefühl. Waaaah.

21:14 Uhr: Ukrainischer Auftakt. Die sehr junge Verona Feldbusch mit einem aalglatten Bankertypen im Hamsterrad. Windmaschine volle Pulle. DAS Lied – und die beiden Gestalten – kann Putin schon mal haben. Nimm reichlich, Vladimir!

21:18 Uhr: Weißrussland – @Exkollegin: Belarussland. Mit Teo. Die Jungs sehen in ihren Anzügen und mit ihrem Boygroupauftritt schlimmer aus als das Lied ist. Und ich bin sicher, ich kenne es. Verdammt! Der Sänger erinnert allerdings an einen schlanken Tim Mälzer. Und mehr als „kann man halbwegs schmerzfrei ertragen“ isses natürlich auch nicht…

21:22 Uhr: Schlimme Ballade aus Aserbaidschan. Eine Ballade der schlimmeren Art. Das wird nicht mal die Helene-Fischer-Fans unter meine Kolleginnen vom Hocker reißen. Gäääähn. Sekt!!! Eine Runde für alle! Und Aufputschmittel. Irgendwas!

21:25 Uhr: Die Isländer bzw. Isen. Ein Hoffnungsschimmer? Optisch teilweise ZZ-Top, musikalisch Toy Dolls, Gesamteindruck eher Teletubbies. Wenn man nicht hinschaut, geht es gerade so. Immerhin scheinen sie Spaß zu haben. Und keine Windmaschine. Schon zwei Pluspunkte.

21:29 Uhr: Norwegen… Männerballade. Schlimm. Sieht mit der Tätowierung aus wie einer von Frank Hanebuths wilden Jungs, der für den ersten Auftritt bei der zukünftigen Schwiegermutter auf Mensch gebügelt wurde. Mit Gewalt. Nö, Junge. Du kommst hier nicht rein!

21:33 Uht: Rumänien mit einem tollen Duett. Ich hasse Duette beim ESC. Und das hier macht es nicht besser. Nein. Das macht es viel schlimmer. Ich hole Sekt…

21:37 Uhr: Armenien. Mesut Özil ist Armene?! Ich bin platt! Sagen wir es so: Auf dem Rasen gefällt er mir besser.  Nebenbei: Der Gatte sitzt immer noch wie festgetackert auf dem Sofa. Ich glaube, er ist zu entsetzt, um aufzustehen. Aber „Psssst!“. Schön, das hier nicht allein ertragen zu müssen. „You’re not alone…“

21:42 Uhr: Montenegro mit jemandem, der mich an jemanden erinnert, den ich von der Arbeit kenne. Komme nur gerade nicht drauf. Eiskunstlauf… Dazu passt das Lied dann auch. Aber bitte ab sofort nur noch dazu spielen. Das schaue ich mir nämlich nie an. Fragt sich nur, wo da jetzt die Eisfläche herkommt. Boah. Übel.

@PeterUrban: Was bitte ist ein tatsch-empfindlicher Boden?!

21:45 Uhr: Polen. Ganz übel. Vladimir, übernehmen Sie! Und bitte das Butterfässchen nicht vergessen…

Und: Für mich das Übelste bisher. Gulp.

21:49 Uhr: Griechenland. Und immer, wenn du denkst, es geht nicht mehr… Oder: Schlimmer geht immer. Troika-beobachtungswürdig. Angie. Dein Einsatz! Bärte sind ziemlich angesagt in diesem Jahr. Aber da kommt ja noch mehr im Laufe des Abends… 😀

21:53 Uhr: Österreich mit Conchita Wurst. Das ist übrigens gar nicht mal sooo übel wie erwartet. Und das Kleid sieht deutlich besser aus als vorher an Barbara Schöneberger. James-Bond-Musik mit einer bärtigen Moneypenny. Ich hätte es nicht erwartet, aber das ist gesanglich richtig gut, wenn auch leider absolut nicht mein Fall. Aber immerhin sparsamer Windmaschineneinsatz. Respekt.

21:57 Uhr: Deutschland… „Is it right?“ Keine Ahnung. Eher nicht. Aber eins der weniger schlimmen deutschen Lieder. Oder werde ich gerade weich. Ist das der Sekt? Versuchsweise noch einen Schluck. Ooops! So früh schon den ESC schöngetrunken? Vertrage ich nix mehr?

22:03 Uhr: Halbzeit! Özil darf in die Kabine. Erstmal durchatmen. Der Gatte macht kurz den Eindruck, als wolle er sich selbst mit einem Kissen ersticken, scheint aber nur in einen Schutzschlaf zu sinken.

22:05 Uhr: die schwedische Helene Fischer sucht uns heim. Nix für mich. Wirklich nicht. Diese Kiekser machen mich wahnsinnig. Die Frau leidet. Tut etwas! Übel. Total übel. Knapp hinter Polen.

22:08 Uhr: Frankreich. Waaah. Obwohl. Ach, nö. Ist das Andreas Galibier – oder wie heißt der Typ, der mit nacktem Oberkörper durch den Mutantenstadel hüpft und Frauen mehr als mittleren Alters verrückt macht? Ich lege mich mal fest: Bemüht lustig, aber das wird nichts.

22:12 Uhr: Russland mit der jüngeren Ausgabe der kessen Kesslers in Kleidern aus dem Fundus von „Drei Nüsse für Aschenbrödel“. Konfisziert wahrscheinlich. Trotzdem öde. Ich glaube, der „Schutzschlaf“, der den Gatten übermannt hat, ergreift auch mich. Gähn!

22:17 Uhr: Italien mit einer Griechin. Oder was soll das sein? Ooooch nö. Mal schnell das „Hay Day“-Schiff beladen…

22.20 Uhr: Slowenien. Gute Chancen. Zumal ich es doof finde. Aber es ist die Art Lied, die am Ende abräumt, während ich in die Auslegware beiße. Grrrr…

22:27 Uhr: Finnland verpasst. Es gab gerade einen unwetterartigen Regenguss, vor dem ich ich die Gemüsepflanzen retten musste. Mist!

22:28 Uhr: Spanien mit einer Ballade. Und Regen. Die Gute sieht aus, als habe sie auch gerade die Tomaten unter den Terrassentisch gezerrt. Brutaler Ausschnitt. Und schon wieder ein Barbara-Schöneberger-Glitzerkleid. Warum regnet es jetzt nicht mehr so schlim? Jetzt würde ich gerne mal raus…

22:32 Uhr: Die Schweiz tritt an. Lustiges Liedchen. Sowas finde ich immer gut. Pfeift wie Margot Werner. Nett irgendwie. Gekauft!

22:36 Uhr: Ungarn, tragisch. Aber die „Ich denke oft an Piroschka“-Nummer haben ja auch die Porno-Polinnen bereits durchgezogen. Gerade habe ich wieder so eine Phase, in der ich mich Frage, ob der Alkohol es wirklich erträglicher macht. Das ist nicht mal so schlimm wie erwartet. Mal sehen, ob ich es schaffe, mich passend und rechtzeitig für den San-Marino-Auftritt zurechtzutrinken…

22:41 Uhr:  ein maltesischer Countrysong. Echt jetzt schon der nächste Sekt? So schnell habe ich noch nie getrunken am ESC-Abend. Das macht mir Angst. Irgendwie…

22:43 Uhr: Heimspiel für Dänemark. Wenig überzeugend. Der Gatte ist in mittlerweile tiefe Bewusstlosigkeit gesunken. Das erspart ihm vielen. Zum Beispiel dieses Liedchen. Max erkundigt sich über WhatsApp, wie es mir geht – und befiehlt mir zu trinken. Gut. Wenn er es sagt.

22:51 Uhr: Holland goes Nashville. Versuchen wir es noch zu vergessen, während es läuft. Sekt, Sekt, Sekt…

22:52 Uhr: Endlich! San Marino! Und Ralph Siegel am Flügel. Abba irgendwie. Zumindest der Anfang. Ganz großartige Schlagersängergestik. Wirklich toll. Allerdings wird das nichts retten. „Maybe“ ist auch das gleich vorbei. Hoffentlich. Und das Beste: Das ist der vorletzte Beitrag. Noch Großbritannien und dann kommen nur noch coole Sachen wie Schnelldurchlauf und Voting. Juhuuu!

22:57 Uhr: Großbritannien. Puuuh. Jetzt wird es aber langsam auch Zeit, zum Ende zu kommen. Sind das seltsame Strümpfe oder sehr hässliche Schuhe? Ach, egal. Noch ein wünzüges Schlückchen Sekt. Power to the bottle.

23:18 Uhr: Grauenhafte Intermezzi und ein maltesisches Heulbojenkind. Das ist mehr als ich ertragen kann – ohne einen weiteren Sekt!

23:20 Uhr: Im Schnelldurchgang ist Aserbaidschen übrigens absolut unerträglich. Und die Schweiz erstaunlich angenehm. Nur Özil nervt unverändert. Und die Orlowski-Polinnen sind unverändert peinlich.

23:36 Uhr: Bilde ich mir das ein, oder dauert das Geplänkel vor den Votings heute tatsächlich unerträglich lange? Blöder letztjähriger Siegersong. Braucht doch kein Mensch mehr. Ab morgen nervt im Büroradio der disjährige nervige Siegersong – welcher es auch immer sein mag. Weg jetzt mit der Barfußtrulla im Zirkuskleidchen! Hopp. Hopp.

23:47 Uhr: Endlich!

00:03 Uhr: Es geht um die Wurst. Wer hätte das gedacht?!

00:05 Uhr: Zehn Punkte aus Deutschland für Polen. Entweder boomt gerade das Geschäft mit polnischen Waschmaschinen oder alle Erdbeer- und Spargelernter haben ihre Handies gezückt.

00:22 Uhr: Ich weiß nicht, ob Urban schon mit seinen Hochrechnungen durch ist, aber ich liefere jetzt schon mal Pitis Lieblingsheadline des heutigen Abends: „The Wiener takes it all!“ Erster gesagt. Stopp! Gewonnen. Ich war schneller als die offizielle Bekanntgabe. Und als der Urban!

00:25 Uhr: Und jetzt isses definitiv – Conchita hat’s! Jetzt nochmal eine schluchzende Österreicherin mit dem Siegerlied. Im Prinzip mal endlich wieder ein erträglicher Sieg – ohne Windmaschine, Gejodel und Waschmaschinenbrüste. Der Abend ist vorbei. Alles hat ein Ende – nur die Wurst hat zwei!