Soll ich? Soll ich nicht?

Ach was. Ohne fehlt mir was. Willkommen zum ESC. Schöneberger ist bereits abgetreten. Bißchen Vorgeplänkel. Und dann geht’s los. Endlich!

Nebenbei: Schade, dass der ESC nicht in Russland stattfindet. Dann hätte man Peter Urban das Visum entziehen können,.

Piti? Da?

So. Ukraine nur nebenbei mitbekommen. Technische Probleme.Nicht weiter schlimm. Wer den Interpreten mit Marc Almond vergleicht, liegt im künstlichen Koma.

Spanien am Start! Video auf den Azoren gedreht. Braav! Für ein Duett ist es erträglich. Aber nicht mehr. Jedenfalls erträglicher als Peter Urban.

Die Sängerin aus Slovenien war ebenfalls auf den Azoren. Faial diesmal. Schöne Bilder. An dem Strand waren wir auch. Furchtbares Lied, grauenvolle Aufmachung. Jetzt schon den ersten Wein exen?!

Kein Piti heute?! Menno. Dann halt Wein.

Litauen schickt eine Sängerin, in die der Geist von Dolores O’Riordan gefahren sein muss. Man kann es aushalten, wenn es auch etwas arg ätherisch ist.

Aus Österreich schickt man einen jungen Mann mit Migrationshintergrund. Weiß Sebastian Kurz das?! Darf er anschließend Österreicher bleiben?! Ist er überhaupt einer?! Und was soll der Kunstledereinsatz im T-Shirt?! Peter Urban nennt ihn den „athletischen Cesar“, nicht ganz ohne erotischen Unterton… Gulp.

Die Sängerin aus Estland muss auf die Bühne getragen werden. Dann hätte man auch den weiblichen Stephen Hawking aus Russland weiterkommen lassen können. Das Kleid macht mich fertig – auch wenn die Frau singen kann. Gegen dieses Kleid ist jede Windmaschine ein Scheißdreck. Und jeder LSD-Trip auch.

Nix gegen Norwegen, aber die Disconummer nervt. Ich fand den schon doof, als er gewonnen hat. Am Ende gewinnt er heute wieder…

Der Beitrag aus Portugal überzeugt jetzt auch nicht wirklich. Frau mit rosa Haaren singt doofes Lied. Ja nun. Kommt ja öfters vor.

Uuuuh! Matrosen an Bord! Fake-Tätowierungen an den Moderatorinnen. Seufz. Piti. Wo bist du?

Die Teilnehmerin aus Großbritannien drehte ihr Video ebenfalls auf Sao Miguel und wanderte über die Teeplantage „Cha Goreana“. Pluspunkt gesammelt. Song fing gut an, baute dann aber sekundenschnell auf unter Null ab. Und wieder rosa Haare. Zum dritten Mal!!! Vielleicht kann man Michael Schulte hinter den Kulissen noch flott umfärben?!

Balkanklänge aus Serbien. Ganz schnell vergessen. Wein zum Abspülen. Läuft.

So. Michael Schulte.Von hier. Fand ich jetzt besser als ich es erwartet hätte. Aber vielleicht ist das auch nur der Kontrast zu den vorhergehenden „Performances“…

Albanien. Wie sagte der Onkel meiner halbgriechischen Kollegin noch? „Die Albaner sind die Türken der Griechen“. So kann man es auch sehen. Ich versuche ja auch gerade nur das Lied zu überbrücken. Denn gleich kommt die Pause. Die wohlverdiente Pause. Getränkenachschub ist fällig. Dringend. Was macht der blonde „Slash“ übrigens da links? Passt ja perfekt zu diesem Möchtegern-Axl-Rose…

Nur noch Frankreich überstehen. Croque Madame, Croque Monsieur. Beides gut. Jdenfalls besser als der Durchschnitt des Abends. Achtung! Dem Gatten gefällt es!!! Ich bin ratlos. Ihm hat noch nie etwas gefallen beim ESC. Ich glaube, ich färbe am Montag meine Haare blond.

Wie jetzt?! Keine Pause?! Verdammt! Zumal ich jetzt den Beitrag aus Tschechien ganz erträglich finde. Netter junger Mann. Hübsche Brille. Leider Hochwasserhosen. Mit dem Lied kann ich leben. Zum erstenmal für heute Abend. Okeeehhh… Die Tänzer weg. Dann ginge es…

So. Den gruseligen Wikinger aus Dänemark und die aufgedrehte Tante aus Australien mal ausgespart. Das war zuviel für meine schwachen Nerven.

Der Gatte ist in der Zwischenzeit zu der Überzeugung gelangt, dass es sich bei den portugiesischen Moderatorinnen um Androiden handeln muss. Sie haben leider den Turing-Test nicht bestanden.

Konzentrieren wir uns jetzt mal kurz auf Finnland. Eine Lesbe. China würde jetzt ausblenden, wenn es nicht mittlerweile die Senderechte entzogen bekommen hätte. Monsters… Demons…Und als Sado-Maso-Soldaten verkleidete Tänzer. Wein! Jetzt!

Bulgarien. Schlimm. Für mich ziemlich unerträglich. Aber wenn ich etwas ganz schlimm finde, gewinnt es meistens. Gute Chancen für Bulgarien also. Vielleicht bin ich auch nur genervt, weil es nach der Hälfte der Nummern keine Pause zum Verschnaufen gab.

Aber jetzt. Moldawien. Mal wieder eher ein Highlight. Wenn gar nix mehr geht, ist Moldawien in den letzten Jahren immer ein Teelicht in der Dunkelheit gewesen. Wenn schon krass, dann bitte lustig krass. Ich befürchte allerdings, dass ich noch viel öfter nach irgendwelchem Zeugs suchen würde, wenn diese Schrankwand in unserem Haus stünde.

Schweden. Alles schon mal dagewesen. In gut. Der Gatte weint Rodney Templeton interher. Ich versuche mich abzulenken. Geht gar nicht. Nein. Ich höre nix, ich höre nix, ich höre nix… Oh. Vorbei.

Jetzt also Ungarn. Mit dem, was Peter Urban für „Metal der harten Sorte“ hält. Kann nicht sein. Gefällt mir nämlich. Kann übrigens mal langsam jemand diesen Urban in Rente schicken?! Der macht mich von Jahr zu Jahr ärgerlicher. Wenn die Ungarn gewinnen würden, könnte ich damit leben. Sage ich mal so. Jetzt weiß ich endlich, an was mich das erinnert:  Héroes del Silencio. Puh. Hab‘ schon beim Halbfinale ewig überlegt.

Jetzt also Israel. Kenne ich noch nicht. Bin gespannt. Nehm‘ ich. Gefällt.

So. Die Niederlande. Kann nur schlechter werden. Und wird es. Ganz schlimm. Und ich bin soweit, Peter Urban mit Pasteis de Nata so lange zu füttern, bis er qualvoll daran erstickt. Schuldig gesprochen wird dann allerdings der holländische Kid Rock. Waaaahhh…

Piti, Piti, warum hast du mich verlassen?

Der Bubi aus Irland teilt sich offensichtlich eine Stimme mit Michael Schulte, hat aber einen anderen Friseur. Ganz nett. Tut zumindest nicht weh.

Zypern jetzt. „Fuego“ ist mir in diesem Zusammenhang deutlich lieber unter Souflakispießen. Sacht mir nix. Befürchte aber, wenn ich ein y-Chromosom hätte, fände ich es ganz toll.

Habe ich das gerade richtig gehört?! Der letzte Song des Abend?! Dass ich das noch erleben darf. Ich mag Italien. Schon deshalb. Das Lied? Mmmmhhh… Leider doof. Ich glaube, es gab in den letzten Jahren nur einen italienischen Beitrag, den ich gut fand. Auch an den kann ich mich aber irgendwie nicht mehr erinnern.

So. Geschafft! Getränkenachschub holen! Den Gatten lasse ich kurz mit den Androiden allein.

So spannend wie das Foto ist auch das Pausenprogramm. Da freut man sich über jeden Schnelldurchlauf…

Endlich. Die Votings. Ich dachte, das wird nie was. Ich freue mich schon auf die betroffenen Gesichter von Urban und Schöneberger, wenn sie kopfschüttelnd registrieren, das die deutsche Performance doch soooo cool war – und trotzdem nur zwei Punkte bekommen hat. Dafür lohnt es sich, wach zu bleiben.

Drölfunddreißig Punkte aus Holland! Ein Wunder! Immerhin haben „wir“ jetzt schon etwa 50 bis 51 Punkte mehr als in den letzten Jahren. Geht doch…

Verdammt! Die vielen Punkte versauen mir meinen üblichen Plan, mich an der belämmert-enttäuschten Schöneberger zu ergötzen! Frechheit!

100 Punkte. Sogar Peter Urban hat’s schon gemerkt. Respekt!

Vierter Platz. Unglaublich! Und gewonnen hat Israel. Geht in Ordnung. Jetzt muss ich mir auch die Schöneberger nicht mehr geben. Jetzt winken sogar „die kleinen Bärchen“ – wie eben Urban die Glückskatzen nannte. Tschüss dann!

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