Nachdem ich ein paar Jahre lang stets mehr Holunderblütensirup produziert habe, als wir vernichten konnten, habe ich mir seit letztem Jahr strenge Restriktionen auferlegt. Ein, zwei Fläschchen zum Sekt, drei, vier Fläschchen für Eis. Das muss reichen. Und es reicht auch. Gerade im Eis ist er ein Traum. Ein Jogurteis gewordener Traum.

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Regen an Feiertagen zum Beispiel. Oder an Wochenenden. Das geht jetzt seit Wochen so. Jedesmal, wenn wir Zeit hätten, uns endlich auf den vollkommen verwahrlosten Garten zu stürzen, regnet es. Oder Schlimmeres. Was soll das?! Als ob das schlechte Gewissen nicht schon schlimm genug wäre, wird man auch noch permanent daran gehindert, etwas am Ist-Zustand zu ändern. Ich prangere das an!

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Ich weiß… Es tut weh, hinzuschauen. Aber es nutzt ja nix. Am vergangenen Wochenende ist der dickste Ast des Weinbergpfirsichbäumchens heruntergekracht. Das war leider viel zu viel für den armen Kerl. Ich stand im Garten und konnte es nicht fassen, dass mir das gerade zum zweiten Mal passiert. Den anderen Weinbergpfirsich – den wir am Ende auswerfen mussten – hatte vor ein paar Jahren („Verdammt!“) ein ähnliches Schicksal ereilt. Diesmal ist wenigstens nicht gleich der ganze Baum gespalten, aber immerhin der dickste Ast weg. weiterlesen

Seit über einer Woche nicht gebloggt. Skandalös! Mein notorisch-katholisches „schlechtes Gewissen“ drückt schon arg, aber Freizeit ist gerade eher Mangelware. Da gilt es jetzt einiges nachzuholen. Fangen wir mal in völlig willkürlicher Reihenfolge mit den Zucchini an.

Sie „liefern“ – neoliberal formuliert –  in diesem Jahr deutlich unter den Anforderungen. Was sie liefern, sind männliche Blüten. Ansonsten fällt die gefürchtete Zucchinischwemme diesmal wohl komplett aus. Die Aussaat erledige ich üblicherweise alljährlich mit einer Mischung aus „Yeah! Grow, Zucchino, grow!!!“ und leicht schwitzigen Händen angesichts der bislang unumstößlichen Tatsache, dass ich etwa zwei Monate später fast wahnsinnig werde, weil ich mich vor Zucchini nicht mehr retten kann. Richtig! „Bislang“. Nicht so diesmal. Vier Zucchini – in Worten: vier!!! – habe ich bislang geerntet. Selbst dem Gatten ist das schon aufgefallen. weiterlesen

Wir beginnen mal da, wo wir beim letzten Mal aufgehört haben: Hähnchen aus der Tajine. Am ersten Tag gab es die Brust, am zweiten die Schenkel und Reste. Die Karkasse wurde im Gefrierschrank geparkt. Daraus koche ich bei Gelegenheit Hühnerbrühe. Das Hähnchen war köstlich. Und es war ein Gutes-Gewissen-Hähnchen, was es noch köstlicher machte. Merke: Estragon und Salzzitronen passen hervorragend zusammen!

So langsam gehen mir die Salzzitronen allerdings aus. Sobald ich irgendwo wirklich schöne Zitronen finde, werden neue angesetzt. Und Limoncello. Die Schwester hat ein Rezept aus der Toskana mitgebracht, dessen Ergebnis gestern verkostet wurde. Ausgezeichnet! weiterlesen