Die Tomatensaison ist offiziell beendet. Und die Chilisaison gleich mit. Gestern habe ich alles aus dem Garten ins Haus geschleppt, das so verweichlicht ist, dass es Minusgrade nicht aushält. Schon immer ein wenig traurig, wenn man die Pflanzen auf den Kompost wirft, die man erst großgezogen und dann ausgebeutet hat. Man fühlt sich ein wenig wie ein kaltherziger Kapitalist. Da sich das in hiesigen Gefilden aber nun einmal nicht ändern lässt, muss ich da durch. Unweigerlich. Ausbeuten und wegwerfen. Pfff. weiterlesen

Nur mal kurz so nebenbei noch ein kleines Blogpost, obwohl ich eigentlich nach einem Tag wie heute die nötige Bettschwere bereits beim Verlassen des Arbeitsplatzes erreicht hatte. Mein Rouladenfoto vom Wochenende wirkt ja so ganz adrett – bis auf die fiesen Saucenränder. So ist das halt, wenn man den Teller die Treppe hoch balanciert fürs Foto. Und ich schwöre: Das sah am Esstisch deutlich weniger eklig aus. Ehrlich!
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Sagt man so in Mainz. Bedeutet: Gerade noch so rechtzeitig. Das könnte auch auf meinem Grabstein stehen. Prinzipiell. Es gibt ja Leute – und ich schreibe bewusst „Leute“ und nicht „Menschen“… – die stets alles rechtzeitig und geordnet auf die Reihe bekommen. Soll es zumindest geben. Ich gehöre definitiv nicht zu dieser Spezies. Bei mir werden wichtige Dinge frühestens unmittelbar bevor es zu spät ist, erledigt. Das hält eine gewisse Spannung im Leben. Da wird einem nicht langweilig. weiterlesen

Nachts hatte es ein Erdbeben gegeben. Ich war aufgewacht, hatte es tatsächlich unterbewusst auch richtig in die Kategorie „Oh! Ein Erdbeben! Wir müssen sofort das Haus verlassen!“ einsortiert, stufte es im Halbschlaf dann aber auf „Oh. Ein doofer Traum. Ich muss dringend weiterschlafen.“ herunter. Morgens fanden wir dann diesen Bericht in der „Times of Malta“. Ooopsi. weiterlesen

Okeeehhh… Den blöden Witz machen wir schon, seit wir das erste Mal an Għarb vorbeigefahren sind, Dabei hat es korrekt ausgesprochen null Ähnlichkeit mit der Hauptfigur in John Irvings Roman, sondern heißt l’Għarb (= Laarb). L’Għarb und wie er die Welt sah. Das aber nur so nebenbei mal. Ich fand es als Überschrift halt albernerweise recht attraktiv.

Għarb bedeutet übrigens „westlich“. Und deshalb heißt es auch so. Weil es im Westen liegt. weiterlesen