So wollte ich eigentlich immer schon mal ein Blogpost anfangen lassen. Und wenn die Realität die Schreibfreude erst ein- und dann überholt, bleiben nur noch Rückblicke. Auf einzelne Szenen. Während des Schreibens hat dann die Schreibfreude ein wenig Zeit, Boden gut zu machen. Ich denke, kommende Woche sind die beiden irgendwann wieder gleichauf. Sozusagen Erzählzeit = erzählte Zeit. Zumindest halbwegs. Und war das nicht irgendwann mal das Grundprinzip eines Blogs?

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Die Zeit ist knapp. Die Arbeit überwältigt einen. Und dann wollen alle plötzlich noch Termine festlegen – für Firmenweihnachtsfeiern, Weihnachtsmarktbesuche etc. Ich fühle mich gerade ein wenig, als ob ich die Kontrolle verliere. Ein schreckliches Gefühl. Zumindest für mich. Es gewinnt der Eindruck die Oberhand, dass ich gesteuert werde statt zu steuern. Das schafft mich gerade etwas. Räusper.

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Trotz aller Herbstmelancholie läuft es gerade nicht besonders entspannt. Wie immer am Jahresende muss noch alles mögliche abgearbeitet werden – im Büro wie zu Hause. Und ich jammere auf hohem Niveau. Denn zumindest für mich war das ein langes Wochenende. Allerheiligen ist echt mein Lieblingsfeiertag, seit wir nach Hessen gezogen sind. Ich habe schon überlegt, die Bank von der Terrasse vor die Haustür zu zerren, um den Nachbarn in aller Herrgottsfrühe beim Abschied winken zu können. Hier haben heute nämlich alle gearbeitet. Bis auf mich. Mein Schreibtisch steht ja in Rheinland-Pfalz. Und da ist Feiertag. Ich mag Rheinland-Pfalz.

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… fallen wie von weit,
als welkten in den Himmeln ferne Gärten;
sie fallen mit verneinender Gebärde.

Und in den Nächten fällt die schwere Erde
aus allen Sternen in die Einsamkeit.

Wir alle fallen. Diese Hand da fällt.
Und sieh dir andre an: es ist in allen.

Und doch ist Einer welcher dieses Fallen
unendlich sanft in seinen Händen hält.

Rainer Maria Rilke

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