Was ist innen grün und quietscht nicht mehr?

Ich habe ihn zum Schweigen gebracht, den quietschigen Halloumi.  Und er ist jetzt ein perfekter vegetarischer Würstchen- oder Schnitzelersatz – falls man sowas braucht. Falls nicht, schmeckt er auch so ganz hervorragend.

Ich erntete im am Donnerstag frisch beregneten Garten allerlei Kräuter – unter anderem auch einige Meerrettichblätter, pürierte alles und klatschte es anschließend auf Halloumi. Der Kräuterhalloumi war ein voller Erfolg. Und das Beste: Er passt praktisch zu fast allem. Sogar zu Spargel. Harhar!

Danke, Zypernurlaub, für diesen Anstoß! Ich versuche es mal mit einer kurzen Anleitung:

Panierter Kräuter-Halloumi

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Zutaten

  • 200 Gramm Halloumi
  • 2 Handvoll Kräuter (was gerade so zur Verfügung steht)
  • 1 Ei
  • Sesam, Panko, Paniermehl - gemischt für die Panierung
  • Olivenöl zum Ausbacken

Zubereitung

  • Halloumi in kleine Scheiben schneiden. Aus einem handelsüblichen Stück von 200 Gramm kann man sechs bis acht Scheiben schneiden.
  • Panierstraße aufbauen: Kräuter sehr fein hacken (Blitzhacker), Ei mit einer Gabel "verkleppern", Sesam, Panko und Paniermehl mischen.
  • Den Halloumi Scheibe für Scheibe erst durch die Kräuter, dann durchs Ei, dann durch die Paniermasse ziehen. In Olivenöl von allen Seiten knusprig ausbraten.

Ansonsten arbeite ich mich immer noch durch meine DSVGO-Checkliste. Einiges konnte ich bereits abhaken, anderes treibt mich noch in den Wahnsinn. Zum Beispiel das Entfernen der IP-Adressen aus alten Kommentaren. Die neuen sind jetzt praktisch mit einem Dummy anonymisiert.

Als nächstes werde ich mir die eingebetteten Youtube-Videos vornehmen bzw. notfalls entfernen oder durch Links ersetzen.

Als krönenden Abschluss habe ich mir das „Verarbeitungsverzeichnis“ aufgehoben. Ich muss schauen, inwieweit das nötig sein wird, wenn alles andere fluppt.

Im Garten geht es derweil ordentlich zur Sache. Besonders die zahllosen Basilikumbabies in mehreren Sorten haben es mir angetan. Die ersten Chili sind noch winzig und grün – aber sie sind da. Und die spät gesäten Tomatenbabies gehen bei diesem „Wachstumswetter“ auch ganz hervorragend ab. Und das Beste: Der Garten sammelt keine Daten und leitet sie dementsprechend auch nicht an Google o.ä. weiter. Sehr entspannend.

Im mittleren Foto sieht man meinen Lieblingsbodendecker: Bohnenkraut. Das breitet sich seit drei Jahren hervorragend im Beet vor dem Haus aus. Es ist winterhart, es blüht fast schöner als ein Polsterphlox und hält lichtkeimendes Unkraut im Zaum. Danke Bohnenkraut!

Auf den Teller kommt es nicht, da man aufgrund seiner Straßennähe ja nie genau weiß, welcher hysterische Drecksköter Nachbarshund es gerade markiert hat. Dafür habe ich noch welches im Hochbeet.

Gestern gab es Ravioli mit Kräuterfüllung aus hauptsächlich Rucola, dazu Ricotta und etwas Povolone. Der Teig war wieder optimal. Danke, PaolosMutter, für dieses geniale Rezept.Ich bin immer wieder begeistert. Und für heute Abend ist noch reichlich übrig.

Die Tortellini landeten auf Tomatensauce aus zwei der letzten Ofentomatengläser aus der letztjährigen Produktion. Dazu gesellten sich grüner Spargel, geschmorte Cocktailtomaten und nochmals reichlich Povolone. Es wurden keine Gefangenen gemacht.

Was ich heute aus den gesetzten Zutaten „Pastateig“ und „Spargel“ mache, weiß ich noch nicht. Die Entscheidung sollte allerdings bald mal fallen. Schließlich ist heute wieder mal „der“ Fernsehabend des Jahres. Oder anders ausgedrückt: Mein einsamster Fernsehabend des Jahres. Da kommt der Gatte meist erst recht spät – und dann auch nur zum Augenrollen – hinzu.

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