Friday, 24. october 2014 5 24 /10 /Okt. /2014 17:56

293/365 20141017Ich kriege das hier gerade nicht so recht gebacken bzw. ordnungsgemäß weitergebloggt. Aber es ist Land in Sicht. Seit 14:00 Uhr wird zurückgeurlaubt! Ist zwar nur eine Woche, aber ich werde das Meer sehen.

Zwischendurch rückte das heute mal in unüberbrückbar scheinende Ferne, als bei der Fahrt ins Büro - freitags ist Autotag, weil es ja anschließend noch in den Gonsenheimer Wald geht - ein Warnlämpchen im Cockpit meines Arme-Leute-Boliden die Dunkelheit der Mombacher Straße erleuchtete. Sah ungefähr so aus: (O). Und leuchtete. Mmmmhhh...

Bis zum Abstellen des Autos war ich bereits etwas in Panik, dass es sich um etwas handeln könne, das ein sofortiges Eingreifen erfordern würde, aber sieht das irgendwie nach Öllämpchen aus? Nicht wirklich.

Im Schummerlicht der Innenbeleuchtung entnahm ich dann schwitzend dem Handbuch, dass es sich um das "Achtung! Bremsbeläge sind runter!"-Lämpchen handelt. Puhhh! Nicht ganz so schlimm. Wer braucht schon Bremsen? Eben! Nur risikoscheue Loser!

299/365 20141023Immerhin ergatterte ich eben unter Vorspiegelung weiblicher Hilflosigkeit noch einen Werkstatttermin am Montag. Am Dienstag muss die Kiste immerhin für etwa 550 Kilometer auf die Autobahn. Da fühlt sich selbst eine risikofreudige Hasardeuse wie ich dann mit Bremsen wohler. Jedenfalls mit Abstand betrachtet.

Was ich heute auch wieder zu bieten habe, sind Geburtstagsglückwünsche. Falls wer auf dem Schlauch steht: Sie gehen in die Hauptstadt. Alles Gute für das Geburtstagskind nochmal an dieser Stelle.

Morgen jährt sich dann mein Entbindungstag zum 22. Mal (oder zum 23. Mal? Ich werde das nie verstehen. Das "Kind" wird jedenfalls 22 Jahre alt...). Irgendwie tut es immer noch weh, wenn ich zu intensiv daran denke. Und eigentlich hätten wir das auch bereits vor zwei Wochen feiern können, wenn dieses "Kind" nicht schon immer seinen eigenen Kopf gehabt hätte. Grrrrr... Wir sehen uns dann zum Essen, Max.

300/365 20141024Und heute? Heute muss ich noch ein flottes, nicht vorzeigbares, aber leckeres Abendessen kochen, ein Einhornkissen nähen, einen New York Cheesecake backen und dann erschöpft auf dem Sofa zusammenbrechen. Vielleicht verschiebe ich auch etwas davon auf morgen früh... Das "Auf dem Sofa zusammenbrechen" allerdings nicht.

Das rechts ist übrigens ein Frühstücksbrettchen, das ich auf Anhieb mochte. Bei www.inkognito.de gibt es übrigens z.B. auch tolle Brillenputztücher. Und die eignen sich auch zur Reinigung schmieriger Objektive.

Das nur mal so am Rande. Und als Tipp gegen die ab November unweigerlich aufkeimende Weihnachtsgeschenkepanik bei der Suche nach Weihnachtsgeschenken für Menschen, die irgendwie schon "alles haben". Soll es ja auch geben.

So. Muss mal weiter. Bremsen gilt nicht. 

von MrsFlax - veröffentlicht in: Andere Baustelle
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Thursday, 9. october 2014 4 09 /10 /Okt. /2014 18:50

283/365 20141007Dank des fiesen Wetters der letzten Tage wurde er vorgestern endgültig eingeläutet: Es fiel der Startschuss für die Hühnersuppensaison. Nein. Keiner krank hier. Einfach nur mal so zur Prophylaxe.

Und es ist wahr: Hühnersuppe ist wie Radfahren - man verlernt es nicht. Der erste Versuch der Saison war großartig. Vielleicht schmeckte sie auch besonders gut, weil die letzte so lange her war. Wie auch immer: Mit Hühnersuppe wird es warm ums Herzchen!

Und das war in der vergangenen Woche auch bitter nötig, so etwas wirklich Herzerwärmendes. Ich habe keine Ahnung, woran es liegt, aber Montag und Dienstag traf ich im Prinzip den ganzen Tag über nur auf Wahnsinnige.

284/365 20141008Und dabei war der irre Italiener, der jeden zweiten Passanten im 6:38-Uhr-Zug mit einem herzlichen "Idiooootaaaa!" begrüßte, noch fast der netteste Mensch, mit dem ich in diesen 48 Stunden zu tun hatte. Aber das wurde mir natürlich erst hinterher klar.

Das war dann nachdem ich von einer hysterischen Kundin übelst beschimpft worden war und stirnrunzelnd die neuesten Entwicklungen am Arbeitsplatz verfolgt hatte...

Der Wahnsinn hatte Methode. Mittwochs klang die allgemeine Muffigkeit und Massenaggression dann allerdings wieder etwas ab. Der heutige Tag verlief überraschenderweise annähernd nervenzusammenbruchsfrei.

Die Karte rechts - dienstags mittags erworben - hat übrigens auch eine ziemlich entspannende Wirkung, wenn sie direkt neben dem Telefon platziert ist. Aber das nur mal so am Rande.

281/365 20141005Und die Worte hätten im Prinzip auch zur sonntäglichen Verarbeitung der hauseigenen Chiliernte gepasst. Da unsere Ernte sich auf die Exemplare auf dem Foto links beschränkte, kaufte ich noch Chilis zu und füllte am Ende alles in vier Gläschen ab. Vier popelige Gläschen als Lohn für stundenlanges Chiliwinzigstzerkleinern... Pah!

Auf die ebenfalls zum Confieren bereit liegenden Knoblauchknollen hatte ich dann irgendwie (Wie kommt es nur?) keine Lust mehr. Die sind dann halt am kommenden Wochenende dran.

Dafür testete ich heute etwas Lustiges: Libum - römisches "Opferbrot". Der Chef hatte zwei römische Rezepte aus dem Frankfurter Archäologischen Museum angeschleppt. "Das schmeckt dem Gladiator!" lautete der Satz auf der Vorderseite der Karte.

285/365 20141009Was den Gladiatoren recht war, kann uns nach dieser Woche nur billig sein. Eins der beiden Rezepte - das nach Catos "De Agricultura" - passte noch in den Zeitplan. Um den "Kürbis Alexandriner Art - Cucurbitas more Alexandrino" werde ich mich bei Gelegenheit kümmern.

In Ermangelung von Schafskäse im Kühlschrank nahm ich Ziegenfrischkäse und stockte die Mehlmenge etwas auf, da dieser doch feuchter ist als sein schafiger Bruder. Und - ich gestehe! - ich gab ein wenig Salz dazu.

Das war jetzt also nicht gerade das Original, aber sicher nicht weit davon entfernt. Morgen besorge ich Schafskäse und teste nochmals.

Hier ist jedenfalls das Museums-Rezept:
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Opferbrot Libum
libumLibum hoc modo facito: casei p. II bene disterat in mortario; ubi bene disteriverit, farinae siligineae libram aut, so voles tenerius esse, selibram similaginis solum eodem indito permiscetoque cum caseo bene; ovum unum addito et una permisceto bene. Inde panem facito, folia subdito, in foco caldo sub testu coquito leniter (Cato, De Agricultura, LXXXIV).
Zutaten:
etwa 400 g weicher Schafskäse
etwa 200 g Weizenmehl
2 Eier
10-12 Lorbeerblätter
Zubereitung:
Den Schafskäse in einer Schüssel zerdrücken und gut mit dem Mehl vermischen. Mit zwei Eiern zu einem homogenen Teig verkneten. Teig in kleine, runde Laibe formen und abflachen. Ein Blech mit Lorbeerblättern auslegen und Opferbrote darauf setzen. Bei 180°C im vorgeheizten Backofen goldgelb backen (etwa 25 Minuten).
Idealer Begleiter zu einem Glas Wein.
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apfelkuchen 2014 - no.1Für ein Gebäck aus nur drei Zutaten war das irgendwie sehr interessant. Schmeckte sogar ziemlich gut. Geschmacklich waren die Massen von Lorbeer am Ende irgendwie verzichtbar. Und wie gesagt: Ein Schafskäseversuch folgt am Wochenende.

Ach, und einen Apfelkuchen habe ich am vergangenen Sonntag auch noch gebacken. Mit englischer Orangenmarmelade. Klang spannend. Schmeckte lecker. Vor allem noch warm mit einem Klecks Vanillesahne. Mjam!

Das Rezept folgt noch. Schon, damit es nicht in Vergessenheit gerät. Das landet sicher mal wieder im Ofen. Auch der Mürbeteig war perfekt. Sehr knusprig, aber nicht trocken.

Morgen ist ja schon Freitag. Damit liegen ja dann zweieinhalb freie Experimentiertage vor mir. Und keine seltsamen Menschen am Telefon oder in öffentlichen Verkehrsmitteln. Juhuuuu!

von MrsFlax - veröffentlicht in: In der Küche
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Saturday, 4. october 2014 6 04 /10 /Okt. /2014 17:41

279/365 20141003Vor einiger Zeit hatte ich die ersten Kaninchenteile zubereitet. Heute folgte die zweite Ladung. Diesmal gewürziger, mit Rotwein statt Weißwein und reichlich Tomaten. Im Prinzip landete alles außer den Hinterbeinen im Bräter. Aus den Bauchlappen hatten ich Rouladen gemacht - mit Kresse-Senf-Schinken-Füllung. Alle anderen Teile wurden mit Knoblauchoel, Thymian, Salz und Pfeffer eingerieben und à la Marcella Hazan (wie beim letzten Mal) angeschmort. 

Die Rouladen briet ich an, stellte sie beiseite, schwitzte Zwiebeln und Wurzelgemüse an, löschte mit Rotwein, Tomatenwürfeln und Geflügelfond ab, und schmorte sie eine Weile auf dem Herd. Nach zwei Stunden gab ich alles zusammen in den Bräter und garte es im Ofen weiter.

278/365 - 20141002Und während es gart, gibt es einen kleinen Rückblick auf gestern. Wir waren erneut an der Lahn - zwischen Obernhof und Nassau. Das war ein sehr angenehmer Weg. Auf und ab, aber nicht zerstörerisch. Und alles in allem sehr, sehr herbstlich. Pilze allüberall.

Zu dumm, dass ich von Pilzen nun absolut keine Ahnung habe. Und das ist noch stark untertrieben. Immerhin habe ich mir ein entsprechendes Buch gekauft, vergesse es aber immer auf Herbstwanderungen. Und "No risk - no fun" ist, was das angeht, nun nicht gerade meine Lieblingseinstellung.

Ich machte einige Fotos. Die Kamera wird wohl kaum vergiftet werden dadurch. Oder doch?! Man weiß es nie, und am Ende ist man selbst schuld, es greift keine Garantie der Welt, und man ist total verarmt, nur weil man einen fiesen Pilz fotografiert hat. Danke, Canon!

48 - Aushäusig 2096Das Kaninchen gart noch immer. Endgültige Fotos vom Teller wird es morgen erst geben. Pilze landen gleich auch noch im Topf - allerdings Champignons. Klingt gefahrlos.

Das Eichhörnchen oben wurde übrigens bereits am Donnerstag im Gonsenheimer Wald abgelichtet. Heike und ich starten gerade - nach ihrer Fuß-OP - wieder langsam durch. Momentan erlaubt unsere Geschwindigheit noch die Mitnahme einer Kamera und gelegentliche Foto-Stopps.

Eigentlich schön, aber noch schöner, wenn wir wieder flotter unterwegs sind. Wird nicht mehr lange dauern. Und dann schlafen die Eichhörnchen ohnehin. Und dann ist bald auch Frühling. Und Bärlauch. Und... Verdammt! Erstmal Winter! Wie blöd...


von MrsFlax - veröffentlicht in: In der Küche
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Sunday, 28. september 2014 7 28 /09 /Sept. /2014 19:09

federweißer no. 1 2014 - mit räucherlachs-spinat-tartelettsUnd da zum Federweißer, den ich spontan gestern an einem Straßenstand erworben habe - eine Flasche Roter Rauscher lagert auch noch im Kühlschrank -, das geplante Abendessen nun überhaupt nicht passte, bastelte ich eine Art Häppchenvorspeise, die Federweißerkompatibel war. Und ließ zum Hauptgang die Sättigungsbeilagen weg. Sensationelle Idee. Hätte eh niemand mehr gepackt.

Weniger sensationell: das Foto davon. Etwas schummrig an unserem Esstisch... Der Anblick ist eher suboptimal, aber der Geschmack war köstlich. Und mit der Menge an Zutaten, aus der ich die kleinen Tarteletts gemacht habe (plus ein größeres Stück aus den Resten - siehe unten) sollte man eigentlich auch perfekt eine große, runde Tarteform befüllen können.

Wieder mal Räucherlachs übrigens. Diesmal mit Babyspinat. Und so simpel wie lecker, wenn man sich - wie ich - aus Ermangelung an Zeit die Zubereitung des Bodens spart und statt dessen einen dringend aufzubrauchenden Butterblätterteig aus dem Kühlregal verwendet. Ja... Peinlich... Ich weiß...
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Räucherlachs-Spinat-Tarte oder -Tartelettes
federweißer no. 1 2014 - mit räucherlachs-spinat-tarteZutaten (für eine Tarte oder etwa 12 Tartelettes in kleinen Förmchen):
1 Packung Butterblätterteig (Rolle)
2 Schalotten
Butter zum Anschwitzen
300 g Babyspinat
2 große Eier
200 ml Crème fraîche
200 g Räucherlachs
Salz, Pfeffer, Muskat
Zubereitung:
Blätterteig auspacken, ausbreiten und eine Tarteform oder mehrere kleine Förmchen (jeweils gefettet!) damit auskleiden.
Schalotten fein würfeln und in der Butter anschwitzen. Spinat zugeben, Deckel drauf und ordentlich zusammenfallen lassen. Was vorher überdimensioniert wirkt, sollte beim späteren Öffnen des Deckels zumindest enttäuschen.
Eier verquirlen, Crème fraîche unterrühren. Etwas abgekühlte Spinatmasse ebenfalls einrühren. Räucherlachs fein würfeln und zugeben. Alles mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.
Masse in die Form geben. Das Blindbacken fiel bei mir ebenfalls aus. Ab in den Ofen und je nach Größe der Form / Förmchen bis zum Bräunen der Oberfläche bei 180°C Umluft bzw. 200°C Ober-/Unterhitze abbacken. Bei einer großen Tarteform dauert es natürlich wesentlich länger als bei kleinen Förmchen.
Aus der Form lösen und genießen!
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Optisch jetzt nicht das totale Highlight, aber geschmacklich super. Und kalt fast noch besser. Die Reste gehen morgen mit ins Büro. Mjam!

muskatkürbis später 2014Heute stand dann Arbeit an. Am vergangenen Wochenende waren eine Reihe von Pflanzen angekarrt worden. Eine riesige Thuja, eine Muschelzypresse, zwei rankende Irgendwas (die mütterliche Schenkerin wusste den Namen nicht, und mir fällt ohne Blüten dazu rein gar nichts ein...) und eine lila Aster. Zudem war des Chefs Plan, den Himbeeren, von deren Nutzlosigkeit wir uns nun seit vier Jahren - oder sind es bereits fünf? - überzeugen durften, den Garaus zu machen. Er hatte auch bereits drei neue Pflanzen bestellt. 

Angeblich haben die größere Früchte als die alten. Man wird sie also auch ohne Rasterelektronenmikroskop ernten können. Hoffen wir jedenfalls. Die sehr große Thuja, die ich nach deren Platzbedarf im Punto auf irgendwas zwischen "monströs" und "waaaaah!" geschätzt hatte, wirkt neben ihrer Schwester in der Hecke relativ überschaubar.

Lustig übrigens insgesamt die Größe der Thujen in der Hecke vor dem Küchenfenster.

42 - Werner, Norbert & Co. 1826So sah das mal aus: Klick! Ganz links steht jetzt die neue, "riesige" Thuja. Man erkennt den Rest kaum wieder.Ach, übrigens: Die Gartenarbeit hat heute fast komplett der Chef übernommen. Danke!

Apropos "Wiedererkennen": Hatte ich eigentlich nach dem Urlaub schon erwähnt, dass ich im Garten eine Leiche fand? Die Leiche von Norbert nämlich, der während unserer Abwesenheit in einem mit Regenwasser gefüllten Blumentopf ertrunken war.

Für die letzte Ölung war es bereits zu spät. Wasserleichen sind echt irgendwie eklig.

Jedenfalls rief mich dann gestern der Chef ganz aufgeregt vors Haus. Er hatte einen neuen Norbert (seinen Sohn?!) entdeckt. In einem unserer Gartenabfallkübel. Da saß er friedlich, bis er bemerkte, dass er beobachtet wurde. Ein kurzes Schnüffeln - und schwupp ab durch ein Loch im Boden!

Gut. Er ist vielleicht nicht direkt sein Sohn. Obwohl... Vielleicht hat Norbert ja eine Spitzmausdame beglückt. Man weiß es nicht. Zuzutrauen wäre es ihm jedenfalls. Den neuen Norbert werde ich im Auge behalten. Der ist praktisch adoptiert. Pfoten weg, Nachbarskatzen!

271/365 20140928Kommen wir zum heutigen Abendessen. Bekanntermaßen ist der September einer der Monate mit "R" am Ende. Es gibt also Muscheln! Ich schleppte ein Kilo davon gestern an. Als Dank dafür, dass der Gatte mir beim ungeliebten Federweißer Gesellschaft geleistet hatte. Dann würde ich also mal wieder Muscheln kochen und essen. Mit geschlossenen Augen. Wie immer.

Das Rezept - never change a running recipe! - ist das hier: "Steamed Mussels in White Wine Broth". Dazu gab es Knoblauchbrot. Bereits an dieser Stelle einen Dank an meine Kolleginnen, die mich morgen ertragen werden müssen. Immerhin sitzt mir zur Zeit niemand direkt gegenüber.

Da ich gestern bei meinem - zugegebenermaßen recht erfolgreichen Einkauf - auch noch die letzte Räuchermakrele aus dem Angebot an der Fischtheke geschnappt hatte, hieß es daraus eine Vorspeise zu basteln. Es wurden Gläschen geploppt, da sich keinerlei Salat mehr im Haushalt fand. Heraus kam am Ende Räuchermakrele mit eingelegten Zucchini und Roter Bete, Ziegenkäse und schwarzen Nüssen. Und mit einem Schuss Balsamicoreduktion. Nicht zu vergessen, ein wenig Crunch in Form von karamellisierten Walnüssen. Auch hier: Mjam!   

von MrsFlax
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Wednesday, 24. september 2014 3 24 /09 /Sept. /2014 17:56

267/365 20140924Unweigerlich. Ein echter Indikator: die Sehnsucht nach Linseneintopf. Vorgestern war es soweit. Es musste einfach sein, nachdem im Büro die Heizung ausgefallen und gleichzeitig die Temperaturen um gefühlte 20°C gesunken waren. Linseneintopf! Sing along: Li-hiiiii-se-heeeen-eintopf! 

Um es vorweg zu nehmen: Die Heizung funktioniert immer noch nicht. Gut, dass Linseneintopf bei jedem Aufwärmen der Reste immer besser schmeckt. Und von innen wärmt. Zumal wir am Vortag schon einen Döbbekoche hatten. Der schafft solide Isolationsschichten. Grrr...

Dieser Herbst aber auch immer mit seinen deftigen Gerichten... Und wenn er vorbei ist, startet die Plätzchenbäckerei. Und direkt im Anschluss die Weihnachtsvöllerei. Themenwechsel!

265/365 20140922Der erste Linseneintopf der Saison gelang. Und noch viel wichtiger: Ich schaffte es, ein Linseneintopffoto zu machen, das tatsächlich lecker aussieht. Wer diese Leistung nicht so recht anzuerkennen vermag, möge es bitte selbst einmal versuchen. Eintöpfe, Aufläufe, Schmorgerichte, Curries - das sieht am Ende immer eklig aus irgendwie.

Diesmal habe ich es jedenfalls geschafft. Das verheißt einen guten Start in die diesjährige "Ja... Ich weiß... Ich sehe eklig aus, schmecke aber toll... Los! Fotografier' mich!"-Saison.

Viel hübscher dagegen war das, was es gestern vorab als kleinen Test für künftige Gästeessen gab: Ziegenfrischkäseterrine im Zucchinimantel mit Datteln und karamellisierten Walnüssen. Das Rezept stammt von hier: www.franzoesischkochen.de, dem Blog von Aurélie Bastian. Herrliches Blog, tolle Fotos und Rezepte - und im Shop habe ich auch bereits das ein oder andere Nützliche erworben, das es sonst nirgendwo gab.

266/365 20140923Abweichend vom Original habe ich Haselnüsse weggelassen. Die vertrage ich nicht besonders gut. Stattdessen habe ich Walnüsse gehackt und karamellisiert. Perfekt.

Da meine Ernte an grünen Zucchini nicht ausreichte, musste zusätzlich eine gelbe dran glauben. Finde ich jetzt aber optisch nicht mal so übel. Und verschönert wurde mit gelben und orangen Ringelblumenblüten. Viel mehr blüht da draußen leider nicht mehr...

Drumherum gab es einen Spinatsalat mit selbst eingekochter Balsamicoreduktion. Das war wahnsinnig lecker. Und dazu noch leicht herzustellen, wenn man Basteln beim Kochen mag.

Und endlich kamen auch die kleinen Aluförmchen zum Einsatz, die ich von den Azoren angeschleppt hatte. Zu einem Spottpreis übrigens. Ich glaube, fünf Stück für EUR 1,99. Da landeten gleich beim ersten Einkauf zehn von den Dingern im Koffer.

Und für sowas wie rechts sind sie perfekt. Nur halb so groß wie die handelsüblichen Dariolförmchen, die für Vorspeisen einfach zu brutal groß sind. Gestern Abend war ich jedenfalls sehr verliebt in sie. Und in ihre Füllung.   

von MrsFlax - veröffentlicht in: In der Küche
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