Monday, 15. december 2014 1 15 /12 /Dez. /2014 19:20

352/365 20141215Der Backmarathon ist beendet. Die Küche ist wieder sauber (inklusive Schubladen- und HWR-Chaosbeseitigung). Der Urlaub ist vorbei. Jetzt heißt es kurz und intensiv durchatmen, bevor es an die endgültige Planung des Weihnachtsessens geht.

Ich mache da jetzt auch mal keine großen Worte. Ist ja alles eh Top Secret. Und ich bin auch irgendwie zu fertig dazu. Mal sehen, ob ich es schaffe, morgen vor dem dritten Weckerklingeln um 5:02 Uhr aufzustehen. Könnte spannend werden.

Jetzt widme ich mich aber noch mal kurz dem Abendessen. Anschließend geht es in die Endphase der Weihnachtsstrickerei. Und dann sinke ich vermutlich in einen todesähnlichen Schlaf, aus dem mich zu unchristlicher Zeit jäh einer meiner beiden Wecker reißen wird. Im besten Falle.

von MrsFlax - veröffentlicht in: Plan & Tat
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Sunday, 14. december 2014 7 14 /12 /Dez. /2014 18:53

351/365 20141214Als dieser Song permanent lief, war ich jung und enthusiastisch und auf Klassenfahrt in Freiburg. Annie Lennox mag ich heute noch. Und bei "sweet" fällt mir das jedes Mal wieder ein.

Und heute war es in der Küche derartig "sweet", dass sich wahrscheinlich selbst Annie Lennox und David A. Stewart vor Ekel geschüttelt hätten.

Gottlob kann man ja das Süße häppchenweise genießen. Und dann isses wirklich ein Traum. Konfekt- und Pralinentime here!

Gestern hatte ich noch an Schwesters Tisch Herzhaftes zu mir genommen - vom Dessert mal abgesehen... Heute sehnte ich mich dann extrem danach. Zuviel Süßes - und das kann man auch durch Löffelablecken und An-der-Schüssel-rumschlecken abbekommen - ist eben auch nix.

weihnachtsplätzchen 2014 - whisky-pralinenWie auch immer - am Abend lagerten im Kühlschrank das Matchakonfekt mit weißer Schokolade (Foto oben), eine Portion "Snickers-Moped" (O-Ton Max) bzw. Erdnuss-Schoko-Fudge und etliche Whisky-Pralinen mit Drambuie.

Die Whisky-Pralinen rechts entstanden aus drei Rezepten mit einer Menge "Jaaaa... Mal sehen... Wird schon...". Da kann ich irgendwie keine gescheite Anleitung liefern.

Das Matcha-Konfekt ist aus der aktuellen "Landgenuss Weihnachtsbäckerei". Dieses Rezept halte ich mal zurück, bis die Dinger ordentlich durchgekühlt sind und ich mir ein endgültiges Urteil erlauben kann.

Die Snickers-Mopeds allerdings wurden bereits zweifach getestet und für gut befunden. Das Rezept stammt aus der diesjährigen "Lecker Christmas" und bedarf keiner weiteren Modifikation:
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Erdnuss-Schoko-Fudge
weihnachtsplätzchen 2014 - erdnuss-schoko-fudgeZutaten (für eine Auflaufform von ca. 10 X 20 cm):
150 g Zartbitterschokolade
15 g Butter
1 Dose (397 g) gezuckerte Kondensmilch
80 g geröstete und gesalzene Erdnüsse
200 g Erdnusscreme (Erdnussbutter creamy)
Zubereitung:
Form mit Backpapier auslegen. Für die Schoko-Fudgemasse Schokolade in Szücke brechen. Mit Butter und der Hälfte der Kondensmilch bei schwacher Hitze unter Rühren schmelzen.Masse in der Form glattstreichen. Kalt stellen.
Für die Erdnuss-Fudgemasse Nüsse grob hacken. Die zweite Hälfte Kondensmilch mit der Erdnussbutter bei schwacher Hitze unter Rühren schmelzen. nüsse unterheben. Auf die abgekühlte Schokomasse streichen und mindestens sechs Stunden kalt stellen.
Fudge aus der Form heben und in Würfel schneiden.
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Morgen ist dann Aufräum- und Putztag. Börks...

von MrsFlax - veröffentlicht in: In der Küche
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Friday, 12. december 2014 5 12 /12 /Dez. /2014 20:42

weihnachtsplätzchen 2014 - spekulatius auf dem blechHeute gab's nur Wiederholungen. Sekulatius zum Auftakt. Und anschließend - parallel zum Linseneintopf - ein Blech Walnusseckchen.

Der Spekulatiusteig ist wirklich perfekt für Plätzchenstempelplätzchen geeignet. Er verläuft null. Aus der doppelten Rezeptmenge holte ich sechs picke-packe-volle Bleche heraus.

Vor allem der besonders fisselige "Merry Christmas"-Stempel erbrachte ein wirklich lesbares Ergebnis. Geschmacklich war das auch wieder ein Volltreffer. Wichtig dabei: den Teig nicht zu dünn ausrollen.

Ansonsten wird er beim Backen trocken. Die Plätzchen sollten schon eine ordentliche Dicke haben. Nicht brutal dick, aber griffig. Wie gesagt: Sie werden sonst zu trocken.

weihnachtsplätzchen 2014 - spekulatius auf dem tellerAnschließend ging es an die altbekannten Walnussecken. Von der Aprikosenkonfitüre (laaaang-wei-liiig!) bin ich jetzt endgültig zur bitteren Orangenmarmelade umgestiegen. Einfach leckerer!

Dass Walnussecken besser als Nussecken schmecken, ist ja nicht erst seit gestern bekannt. Praktisch diesmal - es gibt ja keine Haselnüsse. Es gibt sie schon - Tegut hatte gemahlene von Demeter für 3,26 EUR / 200 g - aber da bei uns ohnehin nur etwa jeder Dritte Haselnüsse verträgt, war das irgendwie nun auch nicht wirklich schlimm.

Und das Walnusseckenrezept ist super - auch wenn man man irgendwann zwischendurch immer denkt: "Das kann einfach nix werden!". Am Ende sind sie dann doch perfekt.

26 - Schriftliches 2295Und so war es auch heute. An dieser Stelle nochmal ein Wort zum Wetter: "Wetter! Du hast mir die Weihnachtsbäckerei fast versaut! In den vorangegangenen Jahren war Verlass auf dich. Du kühltest, wo Kühlung erwartet wurde. Aber diesmal hast du mich echt enttäuscht. Kein Blech Plätzchen, keine Schüssel Teig war vor dir sicher. Ich fürchtete entweder, dass es regnen würde - oder dass mir Teig und Bleche um die Ohren flögen. Böses Wetter!"

Das fette Nusseckchenblech platzierte ich eben trotzdem kurz draußen. Es regnete gerade mal nicht. Und zum Abheben war es zu schwer. Jetzt wandern die Dinger gleich noch durch die Kuvertüre - und dann war es das für dieses Jahr. Bis auf die Pralinen...

Aber über die reden wir morgen. Oder übermorgen. Oder am Montag. Da habe ich nämlich meinen letzten Urlaubstag. 

von MrsFlax - veröffentlicht in: In der Küche
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Thursday, 11. december 2014 4 11 /12 /Dez. /2014 19:19

weihnachtsplätzchen 2014 - baumkuchenspitzen - fertisch!Das tut es wirklich. Der Plan mit den Baumkuchenspitzen war zwar gut, aber extrem zeitaufwendig. Zwei Portionen haben mich gestern den halben Tag gekostet. Aber das war es dann am Ende auch wert.

Eigentlich wollte ich das bereits mehrfach herstellen, aber irgendwie kam immer etwas - im Zweifelsfall die Unwilligkeit der Bäckerin - dazwischen. Nun. Diesmal verlegte ich die Dinger klugerweise auf den zweiten Backtag. Da ist man ja noch deutlich motivierter als gegen Ende.

Ich habe den Teig einmal mit Rum und einmal mit Orangenlikör aromatisiert. Der Gatte konnte auf Anhieb keinen großen Unterschied feststellen. Aber warten wir mal ein wenig. Angeblich sollten die Baumkuchenspitzen ja erstmal mindestens zwei Tage durchziehen, bevor sie ihren vollen Geschmack entfalten.

Das Rezept aus der aktuellen "Landgenuss Weihnachtsbäckerei" überzieht den Baumkuchen nur auf der Oberseite mit Kuvertüre. Das war mir zu wenig - hätte aber einen Bruchteil der Zeit in Anspruch genommen. Und wahrscheinlich hätte die Küche anschließend auch nur halb so schlimm ausgesehen...

Für eine komplette Umhüllung der Baumkuchenspitzen sollte man mindestens mit der dreifachen Kuvertüremenge rechnen. Hier ist jedenfalls das Originalrezept:
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Baumkuchen
weihnachtsplätzchen 2014 - baumkuchenspitzen - der anschnittZutaten (für eine runde 26er Springform):
6 Eier
250 g weiche Butter
225 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
2 EL Rum
150 g Mehl
100 g Stärke
1 Prise Salz
200 g Zartbitterkuvertüre
10 g Kokosfett (ersatzlos gestrichen)
Zubereitung:
Den Backofengrill auf 250°C vorheizen. Vier Eier trennen. Butter mit Zucker und Vanillezucker schaumig schlagen. Zwei Eier, die Eigelbe und den Rum zugeben und unterschlagen.
weihnachtsplätzchen 2014 - baumkuchenspitzen - in kuvertüreMehl mit Stärke mischen und unter den Teig heben. Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen und ebenfalls unterheben.
Den Boden und die Ränder einer Springform fetten. Etwa zwei Esslöffel auf dem Boden der Form gleichmäßig verstreichen. In der Ofenmitte unter dem heißen Grill in eineinhalb bis zwei Minuten hellbraun garen.
Die Garzeit kann je nach Ofen variieren. Erneut zwei Esslöffel Teig auf die Schicht geben und verstreichen, unter dem Grill hellbraun garen. Diesen Vorgang wiederholen, bis der Teig komplett verbraucht ist. Den Kuchen ausküheln lassen und aus der Form nehmen.
Kuvertüre hacken und mit Kokosfett über dem heißen Wasserbad schmelzen. Den Kuchen mit Kuvertüre überziehen, die Overfläche dabei glatt streichen. Die Kuvertüre fest werden lassen und den Kuchen am besten vor dem Verzehr ein bis zwei Tage durchziehen lassen.
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Nach einer etwa zweistündigen Strickpause - schließlich sollten Weihnachtsgeschenke ja auch an Weihnachten fertig sein - ging es dann in die traditionelle Vanillekipferlrunde. Zweifache Menge. Man will ja auch noch welche fürs Vanillekipferlparfait übrig haben.

weihnachtsplätzchen 2014 - schokonüsseDas Rezept war das altbewährte - bereits hier erwähnt. Und dann war auch bereits Abend. Ich sank ermattet aufs Sofa und strickte noch ein wenig, bis mir in der zweiten Schalke-Halbzeit die Augen zufielen. Puh!

Der heutige Tag begann mit der Herstellung dreier schokoladiger Teige. Zum einen für die atbekannten  Schokoecken, zum anderen für Schokonüsse und Schoko-Kirsch-Taler. Nachdem die Teige fertig waren, fuhr ich erstmal zum Optiker. Meine Arme sind einfach nicht mehr lang genug.

Da sich die Länge meiner Arme allerdings in den letzten Jahren nicht nennenswert verändert hat, muss es wohl an etwas anderem liegen, dass ich keinen Faden mehr beim ersten Versuch einfädeln und kaum noch ein Buch lesen kann. Altersweitsichtigkeit - meinte der Gatte. Hätte er den ersten Teil des Wortes weggelassen, wäre ich vielleicht sogar seiner Meinung gewesen.

weihnachtsplätzchen 2014 - schoko-kirsch-talerJedenfalls steht es jetzt fest: Ab nächster Woche bin ich eine Brillenschlange. Eine Lesebrillenschlange um genau zu sein. Mit dem Alter hat das natürlich trotzdem nichts zu tun. Pah!

Heute Abend bin ich dann übrigens nicht nur blind, sondern mir ist auch total übel. Zuviel Schokolade. Viel zuviel Schokolade. Ich glaube, ich habe gerade einen Körperschokianteil von mindestens 60 Prozent. Mindestens!

Ich brate jetzt Wurst. Und schwitze Spitzkohl an. Irgendwas Würziges muss her! Und zwar sofort! Dessert gibt es jedenfalls heute mit Sicherheit keins mehr. 

von MrsFlax - veröffentlicht in: In der Küche
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Tuesday, 9. december 2014 2 09 /12 /Dez. /2014 18:37

346/365 20141209Nach anstrengenden Einkäufen am Vormittag ging es dann nachmittags endlich los: Plätzchen time!

Diesmal startete ich nicht mit dem Altbewährten, sondern mit Neuem. Das Rezept für die perfekten Chocolate Cookies zu finden, hatte ich nach den Versuchen in den vergangenen Jahren, die irgendwie "Ja... Lecker... Aaaaber..." endeten, noch nicht ganz aufgegeben.

Und: Ich hab's jetzt! Wenn die gesamte Plätzchensaison 2014 so endet, wie sie begonnen hat, gibt es nichts zu meckern. Diese Chocolate Cookies waren weich, nicht zu süß und mega schokoladig. Ich bin ein wenig verliebt.

Ein Wort vorab zu den Plätzchenfotos: Schöne Fotos von schönen Plätzchen mit reichlich Deko drumrum habe ich schon gemacht. Der Aufwand, der dafür auf diversen Kochblogs betrieben wird, geht mir mittlerweile ein wenig auf den Geist. Vichykaro hier, ein Geschenkbändchen dort... Ich verfahre in diesem Jahr nach dem Motto: Ein gutes Plätzchen entstellt nix!

Beginnen wir also mit den überaus genialen Chocolate Cookies:
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Chocolate Cookies
(aus: "Plätzchen und Pralinen" aus dem Lingen Verlag)
weihnachtsplätzchen 2014 - chocolate cookiesZutaten (für zwei Bleche):
120 g weiche Butter
60 g Zucker
60 g brauner Zucker
1 Prise Salz
1 Päckchen Vanillezucker
130 g Schokolade (70% Kakaoanteil)
1 Ei
150g Mehl
1 TL Backpulver
30 g Kakao
300 g Schokotröpfchen
Zubereitung:
Schokolade in einem heißen Wasserbad schmelzen und wieder auf Zimmertemperatur abkühlen lassen.
Butter mit den beiden Zuckersorten schaumig rühren. Salz und Vanillezucker unterrühren. Flüssige Schokolade und anschließend das Ei unterrühren. Mehl mit Backpulver und Kakao mischen und ebenfalls unterrühren. Schokotröpfchen unterheben.
Mit zwei Teelöffeln kleine Portionen auf Teig auf zwei mit Backpapier belegte Bleche geben (im Original wurde dafür ein Eisportionierer verwendet, aber ich mag es bei Weihnachtsplätzchen lieber klein).
Bei 160°C Umluft etwa 16 bis 18 Minuten backen. Die Cookies sollten unbedingt noch weich sein vor dem Abkühlen. Auskühlen lassen und zwischen Lagen von Pergament in eine Plätzchendose schichten. Verschließen und - "Finger weg!!!"
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Anschließend langte die Kraft noch für ein weiteres Rezept aus dem gleichen Backbuch. Im Prinzip ging es darum, meine Neugier auf Matcha-Tee zu befriedigen. Wie kann etwas nicht schmecken, das eine so tolle Farbe hat?! Eben! Und ich hasse Tee... Eigentlich...

Da ist es - das etwas abgewandelte - Grüntee-Plätzchen-Rezept:
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Matcha-Plätzchen
(aus: "Plätzchen und Pralinen" aus dem Lingen Verlag)
weihnachtsplätzchen 2014 - matcha-plätzchenZutaten (für drei Bleche):
250 g weiche Butter
125 g Zucker
1/2 TL Salz
400 g Mehl
1 TL Backpulver
2 TL Matcha
100 g dunkle Schokolade (plus etwas Kakaobutter)
Zubereitung:
Butter, Zucker und Salz schaumig schlagen. Mehl, Backpulver und Matcha-Pulver mischen und unterkneten. Den Teig zu Rollen beliebigen Durchmessers formen und in Frischhalefolie gewickelt kalt stellen.
Teigrollen aus der Folie nehmen, in Scheiben schneiden und auf mit Backpapier belegten Blechen verteilen. Die Abstände können ruhig knapp bemessen sein. Der Teig läuft nicht auseinander.
Plätzchen ca. 15 Minuten bei 160°C Umluft abbacken, auskühlen lassen. Derweil Schokolade und Kakaobutter schmelzen. Abgekühlte Plätzchen etwa zur Hälfte durch die Schokolade ziehen. Auf mit Alufolie bezogene Schneidebretter (zum Beispiel...) legen und kalt stellen.
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Und im Rückblick war das dann auch trotz der Tatsache, dass ich nur zwei Sorten Plätzchen in die Dosen gebracht habe, einer der geschmacklich erfolgreichsten Weihnachtsbäckerei-Tage aller Zeiten. Die Matcha-Dinger erinnern vom Mundgefühl her starl meinem geliebten Heidesand. Die Schokoecke gab ihnen das gewisse Etwas. Und die Schoko-Dinger sind ohnehin der Hammer.

Morgen werde ich in aller Frühe hochmotiviert wieder durchstarten.     

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