Sunday, 23. november 2014 7 23 /11 /Nov. /2014 17:30

46 - Doofes & Fieses 4889Da war heute mal wieder so ein klassischer "Hab' ich zwar null Lust zu, muss aber..."-Tag. Kühl-Gefrier-Kombi abtauen stand auf dem Plan. Guuuut... Bitter nötig, aber... Oooooooch nöööö...

Am Ende war es nervig, aber cool. So viel Platz! Wo kommt der nur her?! Frappierender noch im Gefrierteil. Da musste gleich mal eine Packung Eis produziert werden, damit wieder was drin ist.

Zwischendurch fönte sich mal der Gatte durch den Gefrierbereich, weil es doch sonst noch länger gedauert hätte. Und dann hat man schließlich auch wieder einen Überblick über die kalten Vorräte. Der Essensplan für kommende Woche stellte sich mit den Worten "Ich muss weg!" praktisch selbst auf.

Diesen Rest Blätterteig, der da unten links liegt und der vom gestrigen Dessert übrig ist, habe ich dann auch gleich noch verwurstet. Und am kommenden Wochenende ist - nach dem heutigen Erfolg - der HWR dran. Vor dem Start der Weihnachtsbäckerei müssen nämlich zwingend die Vorräte gesichtet und sortiert werden.

zucchini-antipastiZurück zu gestern: Ich war trotz miserablen Allgemeinzustands in Bastellaune, was das Abendessen anging. Hier hatte ich etwas gesehen, das mich schon die ganze Zeit reizte.

Ich fand es superlecker, der Gatte mochte das  - meiner Ansicht nach lecker-knusprige - Paniermehl nicht. Ich plante, es bei Gelegenheit nochmals zuzubereiten und dabei das Paniermehl gegen geriebenen Parmesan austauschen. Die Füllung war ansonsten genial. Mjam!

Und da ja im frisch beräumten Gemüsefach noch eine leckere Biozucchini lagerte, beschloss ich, dass die Gelegenheit heute wäre, und startete einen weiteren Versuch. Immerhin lag ganz unten auch noch ein Stück Parmesan.

Ergebnis: Zucchiniversion lecker, Resteverwertung mit der Füllung und dem Blätterteig ebenfalls lecker. Geht doch. Zumindest wenn man Parmesan mag.

328/365 20141122Was ich gestern auch noch getestet habe? Ebenfalls ein Rezept, dass schon seit gut zwei Wochen rumliegt: Franz Kellers "Petersilienwurzeleintopf". Und auch der könnte eine Chance haben, ein Plätzchen in unserer "Ein Eintopf gibt dem anderen die Hand"-Essensreihe im Winter zu ergattern.

Und hinterher gab es dann noch - und es sind noch zwei übrig! - Tartelettes mit Schoko und Birne. Mal sehen, wie die heute zu einer Kugel Pflaumeneis schmecken.

Gestern - so à la nature - waren sie schon sehr lecker. Das Rezept lege ich diese Woche mal irgendwann nach. Im Prinzip ist es eine Schokomousse auf einem Blätterteig mit in Sirup und Zitronenschalen geköchelten Birnen drin. Und am Ende kriegt das Ganze einen Schokodeckel.     

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Thursday, 20. november 2014 4 20 /11 /Nov. /2014 20:08

bunte kartoffeln - cherieNachdem ich heute zur Wiederholungstäterin wurde, muss ich eins jetzt mal unbedingt kurz festhalten: Richtig gute Kartoffeln brauchen, wenn sie zu Püree verarbeitet werden, wirklich nicht mehr als ordentlich Butter, Salz, Pfeffer und etwas Muskat.

Das Püree, das ich heute aus den Chérie hergestellt habe, war köstlich. Schmeckte nach Maronen und Süßkartoffel - und nach Kartoffel. Phantastisch!

Und die Lauchbeilage? In Butter angeschwitzt, bißchen Wein dran, Salz, Pfeffer - fertisch! Knackig und unmatschig wie Lauch sein sollte.

Blöderweise sah der heutige Teller fast aus wie gestern. Aber: Wieso nicht zweimal (fast) das Gleiche, wenn es super schmeckt?! Eben!

Morgen ist jedenfalls Schluss mit der Kartoffel-Herrlichkeit. Ich glaube, es gibt Eintopf. Mal sehen...

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Wednesday, 19. november 2014 3 19 /11 /Nov. /2014 19:15

bunte kartoffeln - sieb voller vitelotteDas war einer der 80er Jahre Standardsätze zum Thema "lila". Abgesehen von "Lila, die Farbe der frustrierten Frau" und dem unvermeidlichen 2-Promille-"Lila Flanellläppchen", das damals noch mit zwei statt drei "L" geschrieben wurde.

Und ganz ehrlich: Trotz Kirchentagseuphorie und Frauenpower war lila für mich immer eher einer grauslige Farbe.

Keine Ahnung, warum genau, aber ich mochte es nie. Allenfalls mal an Veilchen, Iris oder Flieder - oder auch in Verbindung mit Apfelgrün. Da gewann es dann. Aber ansonsten: Brrrr.... Nachdem ich mich allerdings in die Vitelotte-Kartoffeln verliebt hatte, gab ich dem Lila eine neue Chance. Die Chips aus Vitelotte waren super.

lachs, vielotte, lauch - tellerHeute stand ein Versuch mit Püree aus Vitelotte auf dem Programm. Ich dachte, in Verbindung mit den Resten der Muschelsoße von gestern, dem Cuxhavener Lachs in orange und ein bißchen Apfelgrün in Form von Lauch könnte das vielleicht doch noch was werden mit uns beiden. Dem Lila und mir.

Und am Ende versöhnten wir uns. Der Teller sah super aus. Und was drauf lag, schmeckte auch super: perfekt gegarter Lachs, Lauch, Vitelotte-Püree. Nach dem Foto kam noch ein Löffel eingekochte Muschelsoße von gestern dazu. Viel leckerer kann ein Essen dann auch irgendwie nicht sein, das so gut aussieht.

Apropos "Muschelsoße": Ich kann die Dinger jetzt ohne "Augen zu!" essen. Gestern klappte das echt gut. Will heißen: Mann kann es schaffen, sowas lecker zu finden. Braucht nur etwas Gewöhnung. Und reichlich Brot zum Tunken.

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Sunday, 16. november 2014 7 16 /11 /Nov. /2014 20:19

322/365 20141116Wobei ich gestehen muss, dass ich Vitelotte noch hübscher fand. Sorry, Chérie! Am Ende wurden sie beide eiskalt (ab-)serviert. Es ist Sonntag! Ich darf mit Essen spielen!

Und was eignet sich dafür besser als die beiden lustigen Kartoffelsorten, die ich gestern angeschleppt habe?! Nach reiflichem Überlegen, was damit anzustellen sei, verwarf ich lila Pürée und lila Gnocchi wieder und entschied mich für Chips.

Ein bißchen was Knuspriges würde weder dem Huhn noch dem Mangold schaden, den ich aus dem Garten im strömenden Regen ins Haus schleppte.

Und dann gab es ja auch noch die Kräuterseitlinge vom Biohof. Die passten hervorragend zu den Resten der Kartoffelklöße vom Vortag, die in Scheiben geschnitten und angebraten besonders lecker sind.

Meine schreckliche Erkrankung beschränkte sich heute - zumindest tagsüber - auf Schniefen und Halsschmerzen. Damit kann man umgehen, wenn man sich dafür nicht mehr so allgemein matschig fühlt.

kartoffel pilz - kräuterseitlinge 2Und Alternativen zum Küchengewerkel hätte ohnehin der Dauerregen draußen im Keim erstickt. Da hielt sich das schlechte WP-Gewissen in einigermaßen erträglichen Grenzen.

Was es am Ende zu essen gab? Vorab in Butter angebratene Kloßscheiben mit Kräuterseitlingen in Soße. Und anschließend Chips aus den beiden coolen Kartoffelsorten, Hähnchenbrust mit Joghurt-Orangen-Soße auf einem Mangoldbettchen. Alles sehr, sehr lecker. Bloß nach irgendwelchen Rezepten darf mich jetzt niemand fragen. Das kriege ich aus der Erinnerung niemals mehr zusammengebastelt.

Auf Anraten des Gatten werde ich das bei Gelegenheit nochmals kochen. Und dabei mitschreiben. Das ist es allemal wert. Jetzt wanke ich allerdings erstmal Richtung Erkältungsbad und dann sofort zu meiner Wärmflasche aufs Sofa. Irgendwie bin ich jetzt doch geschafft, wenn auch satt und zufrieden.

Um die Fotos kümmere ich mich morgen...

von MrsFlax - veröffentlicht in: In der Küche
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Saturday, 15. november 2014 6 15 /11 /Nov. /2014 16:47

26 - Schriftliches 2853 Jetzt bin ich krank. Und ich bin sicher, dass es an der Drecksschnieferin vom Donnerstag liegt. Mit ihrer blöden Zeitung hat sie die Keime wahrscheinlich direkt in meine Richtung geschnickt. Und jetzt bin ich platt. Danke auch, blöde Kuh!

Wie auch immer - das Samstagsprogramm stand: Fleischkauf beim Charolaishof und ein Besuch beim Bornhof. Die hatten heute frische, wirklich gut aussehende Kräuterseitlinge. Die mussten mit.

Für morgen. Für heute lagen schon Schweineschnitzel für ein Schnitzelschwein bereit. Dazu sollte es mal wieder Kartoffelklöße geben. Die Kloßreste werden dann gebraten neben den Kräuterseitlingen Platz nehmen dürfen.

Zusätzlich erwischten wir in der tegut-Gemüseabteilung ein paar "Vitelotte" und ein paar "Cherie" - blaue und rote Kartoffeln. Kriegt man sonst ja eher selten. Also her damit! Kümmere ich mich dann Anfang der Woche drum. Hust! Röchel!

320/365 20141114Erschwerend kam gestern ein Elektroinstalltionsrätsel hinzu, das meinen geschwächsten Allgemeinzustand nicht gerade verbesserte. Mit einer mir vom Chef überreichten Wärmflasche und einem Salbeilikör lag ich halb bewusstlos auf dem Sofa, als plötzlich die gesamte Hauselektrik ausfiel. "The great blackout" sozusagen. Bei den Nachbarn brannte noch Licht. Verdammt!

Nach dem guten, alten "Trial and Error"-Verfahren arbeiteten wir uns durchs gesamte Haus. Die ersten Befürchtungen, es könne die THZ oder den neuen Fernseher dahingerafft haben, erwiesen sich als unbegründet. Puh! Am Ende lokalisierten wir den Täter in des Chefs Arbeitszimmer. Wir schalteten dort alles aus und sanken erschöpft in die Sitze.

321/365 20141115Heute morgen - Tageslicht! - grenzten wir dann die Sache auf die LED-Schiene ein. "Der Chinese" hat praktisch fast unser Wochenende vernichtet. Gelbe Gefahr! Eine neue Montage mit westlichen Qualitätsprodukten ist auf die Zeit nach meiner Genesung verschoben.

An dieser Stelle - und wo wir gerade beim Thema sind: Liebe WP-Kollegen! Verzeiht mir! Ich kann gerade irgendwie gar nicht. Falls ich wieder mal teamintern Letzte werden sollte, lade ich euch alle zum Essen ein. Ihr könnt mich beim Wort nehmen.. Fünfte von fünf = fünf Gänge.

Und jetzt geht's erstmal Richtung Sofa...

von MrsFlax - veröffentlicht in: Plan & Tat
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