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Jaaa… Okeeeeh… Eine Woche isses her, dass ich getippt habe, aber ich muss zu meiner Verteidigung sagen, dass die freien Stunden der letzten Woche und des Wochenendes recht knapp bemessen waren. Also zumindest die freizeitgeeigneten Stunden, die es mir ermöglicht hätten, zum Rechner vorzudringen.

Dafür habe ich allerdings ziemlich viel gekocht und gegessen. Und getrunken. Das jetzt ohne Mengenangabe…

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Und recht viel Fisch – wie ich gerade feststelle. Vergangene Woche gab es Zander mit Sellerie-Petersilien-Püree, Ofenkürbis und knusprigem Serrano. Für mal so zackig nach Feierabend war das sehr lecker.

Vom Sellerie gab es Reste. Und so landete am folgenden Tag ein Heilbutt darauf. In Thymiansahne pochiert. Mit Ofentomaten, Kresse und Frühlingszwiebeln. Auch nicht schlecht.

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Dann kam das Wochenende. Freitags gab es als Belobigung der Geschäftsleitung für brave (und dumme) Mitarbeiter einen Kochkurs. Lustig. In einem Mainzer Hotel. Dass ich die einzige war, die sich Notizen (und Fotos) machte, führte dazu, dass der Chef glaubte, mich mehrfach auffordern zu müssen, mir den Namen des Kürbisses („Hokkaido, Frau Flax. Hokkaido! Haben Sie das?!“) diktieren zu müssen.

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Kann man sich ja auch schlecht merken. Eine ausgesprochen seltene Kürbisart, die nur über den Fachhandel erhältlich sein dürfte… Das Foto zeigt übrigens meinen Hokkaido zum Zander.

Insgesamt war das aber wirklich ein netter Abend. Mein persönliches Highlight war der Tempurateig, der deutlich besser gelang als mein Versuch von vor ein paar Wochen. Und auch das Dessert – gratinierte Beeren mit Mascarpone-Crème, Zitronensorbet und Florentinerhippe – war ausgesprochen köstlich.

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O.k. – die Kollegin mit den Schokostreuseln war etwas übereifrig…

Samstag ging es dann weiter mit einer Hochzeitsparty, die länger dauerte als vorher angenommen. War halt einfach schön. Wir schleppten zwei Platten mit Charolais-Salbei-Bällchen an. Mit Caprese-Topping. Die hatte ich ziemlich unausgeschlafen am Samstag morgen gebastelt. Irgendwann an diesem recht langen Abend entschied ich übrigens, dass mir eine Hollywoodschaukel gefallen würde. Zu Hause auf der Terrasse. Eine, die quietscht. Aber nur ganz leise.

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Sonntags folgte die Goldene-Eltern-Hochzeit mit Fremdessen im See-Hotel in Maria Laach. Mit dem Wein das sollte nochmal geübt werden, aber ansonsten war das alles ganz lecker. Nicht „Brauch ich sofort wieder!“-lecker, aber lecker.

Der Gatte und ich entschieden uns für Ziegenkäseeis-Desserts – eins à la nature, eins mit Pistazien. Mit dem Thema Ziegenkäseeis werde ich mich in nächster Zeit einmal intensiver befassen.

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Beim anschließenden Besuch in der Benediktiner-Gärtnerei ergatterte ich ein Töpfchen roten Oxalis und drückte es Max in die Hand, um mich den Kräuterabgeboten zu widmen. Sehr leichtsinnig, wie sich zeigte. Bei seiner Frage „Kann man das essen?“ hätte ich eigentlich gewarnt sein müssen. Als ich wieder zu ihm stieß, hatte er das halbe Töpfchen verspeist und meinte, es sei sehr lecker gewesen. Ich kaufte dann halt ein anderes…

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Und heute gingen die von der Schwester spendierten Tomaten an den Start. Viele wird es in dieser Saison nicht mehr geben. Die letzten Exemplare müssen also ordentlich gefeiert werden. Ich stellte die Lieblingstomatensuppe dieses Haushalts nach gozitanischem Rezept („Soppa tat-Tadam“) her. Wieder sehr, sehr lecker.

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Dass Brangelina sich getrennt haben, kann jedenfalls keineswegs an dieser Suppe und an Gozo liegen. Und ich bin ganz sicher, dass Brad Pitt eine gute Tomatensuppe auch zu schätzen weiß. Aber diese Frau… Und diese Kinder…

Mit Hollywoodschaukel und Tomatensuppe statt UN und Privatjet wäre es nicht soweit gekommen.

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Wie versprochen kümmern wir uns jetzt mal kurz um den Granatapfel. Von außen nicht so der Kracher, aber gefüllt mit – angeblich 613 – hübschen Kernen. Die 613 ist auf die biblischen 613 alttestamentarischen Gesetze zurückzuführen. Ob es wirklich 613 sind müsste man einmal prüfen – aber nicht heute und nicht ich. weiterlesen

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Die ganze Zeit habe ich darauf gewartet, dass der Hopfen an der Regenrinne vor der Tür reif ist. Am Ende war er fast schon überreif, aber ich habe ihn gerade noch so erwischt, geerntet und ins Haus geschleppt. Angesichts der zu erwartetenden Menge hatte ich beschlossen, es mit Hopfenlikör zu versuchen. Soll ja sehr beruhigend sein. weiterlesen