Wednesday, 16. april 2014 3 16 /04 /Apr. /2014 20:26

kaffeewaffeln - teigDa stand doch heute Besuch zum Kaffee an. Gleich doppelter Besuch - wie nett! Und bereits seit geraumer Zeit wollte ich mal wieder Kaffeewaffeln machen.Da ist kein Kaffee drin. Die heißen nur so, weil es die zur Kaffeezeit - mit Kaffee! - gibt.

Den letzten Waffelteig hatte ich zu Max' Baseballzeiten gerührt. Damals allerdings regelmäßig jedes zweite Wochenende für die Heimspiele. Seitdem bin ich etwas aus der Übung.

Und da war das heute praktisch der perfekte Anlass, mal wieder einen Testlauf zu machen. Zumal ich mein Waffeleisen damals dem Verein überlassen hatte und dann auch nebenbei mal des Bauherren in unseren gemeinsamen Hausstand eingebrachtes "Cloer"-Gerät testen konnte.

Es piepste zwar bei der Zubereitung zu seltsamen Zeiten, aber die Waffeln klebten kein bißchen - was sie ja gerne mal tun - und schmeckten auch "wie damals". Dazu gab es Sahne, frisch gerührtes Weinbergpfirsicheis und zwei obstige Extras: Rhabarberkompott und Amarettopflaumen aus eigener Produktion. Passte. Sage ich mal.
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kaffeewaffeln - mit eis und sahneKaffeewaffeln
Zutaten (für ca. acht Waffeln):
320 g Mehl
200 g Butter
170 g Zucker
Mark einer Vanilleschote
1 Prise Salz
2 Eier
260 ml Milch
Zubereitung:
Butter auf Raumtemperatur erwärmen. Alle Zutaten in eine Rührschüssel geben und mit dem Handrührgerät verrühren. Im Waffeleisen abbacken. Fertisch!
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Ein "Rezept" ist das ja irgendwie nicht, aber immerhin eine Zutatenzusammenstellung. Und eigentlich hätte da auch ein hübscheres Foto bei rausspringen können, aber dazu war keine Zeit. Wer hübsche Fotos will, darf keinen Hunger haben.

kaffeewaffeln - kaffeewaffelnApropos "hübsche Fotos": Nachdem ich am gestrigen Abend vollkommen überzeugt war, die schönste Vorspeise aller Zeiten gebastelt zu haben, wurde mir heute klar, dass ich den Bauherren und mich damit im Prinzip vergiftet habe. Verdammt!

Quizfrage: Was auf dem Foto unten rechts wird sowohl unseren jungen Leben wahrscheinlich ein jähes Ende bereiten, als auch morgen in aller Frühe aus dem Garten getilgt werden? Blöderweise, das was dem Foto den letzten Pfiff gab: Borretschblüten. Verdammt!

Und dabei schmecken sie so gut und sehen so wahnsinnig attraktiv aus. Verdammt. Verdammt Verdammt. Egal. Weg mit dem Teufelszeug! Der Link ist bereits ein halbes Jahr alt, aber gottlob wurden wir uns der Giftigkeit des Borretschs erst heute bewusst. Der Chef stieß darauf. Nun denn. Ciao, Borretsch!

Da aber prinzipiell auch alles auf dem Foto außer den Borretschblüten total köstlich war, gibt es hier doch noch das Rezept. Blau kann man ja notfalls auch mit Stiefmütterchen hinbekommen...
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Ziegenfrischkäse-Rote Bete-Türmchen mit Gartenkräutersalat
105/365 20140415Zutaten (für zwei Personen):
120 g Ziegenfrischkäse
80 ml Sahne
Schnittlauch
Kresse
Estragon (nur so als Anregung - Kräuter halt...)

Salz, Pfeffer
50 g salzige Kekse (wir hatten noch Rosmarinknabbergebäck im Haus, das weg musste)
30g Butter, zerlassen
1 Schuss Olivenoel
1 kleine Knolle Rote Bete
diverse Gartenkräuter, gehackt oder in Blättchen
(hier: Pimpinelle, Kresse, Sauerampfer, Petersilie, Blutampfer)
Balsamicoreduktion
Pinienkerne, geröstet
2 Kirschtomaten
1 Ringelblumenblüte
KEINE Borretschblüten!
106/365 20140416Zubereitung:
Pinienkerne rösten. Kräuter waschen und abtrocknen lassen.
Ziegenfrischkäse mit der Sahne und den geschnittenen Kräutern (also dem Teil bis zu den Keksen) verrühren, pfeffern, salzen und kalt stellen.
Kekse (vermutlich funktionieren auch TUC oder Kräcker - dann eventuell Buttermenge etwas reduzieren) in einen Gefrierbeutel geben und mit dem Fleischklopfer bearbeiten. Zerlassene Butter und Oel unterrühren.
In zwei Vorspeisenringen à 6 cm Durchmesser die Keksmischung verteilen und festdrücken. Kalt stellen.
Rote Bete in Salzwasser kochen, abkühlen lassen, abziehen (Gummihandschuhe!) und mit einem dritten Vorspeisenring ausstechen. Ausgestochenen Zylinder in vier Scheiben schneiden.
Keksböden aus der Kühlung nehmen, Frischkäsecrème aufstreichen, eine Scheibe Rote Bete auflegen, nochmals eine Schicht Frischkäsecrème aufbringen, nochmals Rote Bete auflegen.
Kräuter rundum legen, mit Balsamicoreduktion besprenkeln. Kirschtomaten vierteln und dazu legen, Pinienkerne darüber streuen. Mit den Ringelblumenblütenblättern und Kräutern dekorieren. Keinsfalls Borretschblüten anlegen!
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Der Tulpenstrauß oben wurde mir übrigens heute verehrt, ist leider genauso wenig essbar wie Borretsch, passt aber dafür wie verabredet zum momentanen Tischläufer. Vielen, vielen Dank, Janett!

von MrsFlax - veröffentlicht in: In der Küche
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Monday, 14. april 2014 1 14 /04 /Apr. /2014 17:43

092/365 20140402... aus den vierzehn blogfreien Tagen zwischendurch? Oh. So einiges. Und da das Wetter sich heute nicht so recht entscheiden konnte, ob es stürmen, regnen oder sonnig sein soll - es lebe der April! -, komme ich nun auch zu einer kurzen Zusammenfassung, statt bis zu den Ellbogen in Gartenerde zu stecken, um die letzten Reste von Unkrautwurzeln zu entfernen.

Erstmal blühten der Reihe nach unsere vier Bäumchen. Die Weinbergpfirsiche legten vor, das Mandelbäumchen folgte ihnen auf dem Fuße, und der Zwetschgenbaum (links) ließ sich dann auch nicht mehr lange bitten.

Gleichzeitig blühten die Tulpen auf. Wenn man auf der Terrasse saß, war es nach dem doofen Nicht-Winter wie Urlaub.

094/365 20140404Am vergangenen Wochenende dann setzen wir einen Plan in die Tat um: Der freie Blick von der Straße auf unsere Teller auf dem Terrassentisch wurde mit mehreren Kirschlorbeer verbaut. Zu diesem Behülfe war der Bauherr gezwungen, ein Stück seines geliebten (Achtung! Ironiemodus!) Rasens abzustechen, was er mir großer Freude und Begeisterung unternahm.

Weniger Freude und Begeisterung kam auf, als ich mich sonntags mal wieder an eine nervtödende, aber wirklich lohnende Arbeit machte: Löwenzahnblütenhonig wurde produziert. 

Am Abend mochte ich nichts Gelbes mehr sehen. Nicht mal etwas, das mich auch nur annähernd an gelb erinnern könnte. Gelb. Pfui! Geh weg!!!

099/365 20140409Anfang der Woche stieß ich dann auf den ersten besetzten Spargelstand und investierte sagenhafte € 8,40 in das erste Kilo der Saison. Und das war nicht mal erste Sortierung. Aber es war köstlich. Und am Ende aßen wir zwei Abende davon, was dann nur lächerliche € 2,10 pro Portion machte. Geht doch!

Den ersten Versuch gab es Sous vide mit Kerbel und ebenfalls Sous vide gegartem Lachs.

Der zweite Versuch ist rechts zu sehen. Nach dem Blanchieren habe ich die Spargelstücke in der Pfanne zu Ende gegart. Sie landeten in Olivenoel mit Schalottenwürfelchen und Estragon. Der Lachs war - mit Olivenoel und Estragon - vakuumiert mal wieder im warmen Wasserbad vorgegart und dann in der Pfanne kurz angebraten worden. Ein Gedicht! Dazu die momentan unvermeidlichen kleinen Kartoffeln - mit Schale vorgekocht und dann in der Pfanne mit reichlich Salz und schwarzem Pfeffer rundum kross gebraten.

101/365 20140411Freitags war es dann endlich endlich endlich soweit: Urlaub!!! Ich konnte es selbst nicht fassen, aber ich verließ das Büro und war frei - zumindest für zehn Tage. Und das unter Einsatz von nur vier Urlaubstagen. Ich mag Ostern.

Das auf dem Foto links ist übrigens die Innenseite der Haustür von Max' neuem Domizil, das ich freitags noch aufsuchte, um ein "Problem", das am Ende keines war, zu lösen. Das Mirakel um den IKEA-Couchtisch "Lack" in rechteckig.

Nachdem ich den Aufbau vor geraumer Zeit abgebrochen hatte, weil ich sicher war, dass Teile fehlten, bat ich die Lieblingskollegin, die sich vergangene Woche zum schwedischen Möbelhaus begeben wollte, sich doch bitte bei der Gelegenheit auch nach meinen Teilen zu erkundigen. Tat sie auch treu und brav.

46 - Doofes & Fieses 3477Am Ende stellte sich heraus, dass die völlig schwachsinnige Bauanleitung mich fälschlicherweise in die Irre geführt hatte. Und das nach so langer Übung mit völlig schwachsinnigen Bauanleitungen! Unfassbar!

Jedenfalls hatte der Tisch freitags dann kurz nach meiner Ankunft seine untere Ablageplatte und war damit komplett montiert. Zum Dank durfte ich eine große Tüte Wäsche mitnehmen. Aber das macht man ja gern. Grrrr...

Und bei dem herrlichen Wetter, das wir bis gestern hatten, trocknet das ja auch alles flott. Heute war es damit dann allerdings vorbei. Aber die Wäsche ist ja nun erledigt.

Was ich nicht erwähnt habe, war ein cholerischer Mitreisender im Regionalexpress, der seine Frau / Freundin / Tochter per Handy minutenlang anschrie, um ihr dann vorwurfsvoll mitzuteilen, dass er wegen ihr jetzt hier die ganze Bahn beschallt habe. Auch nicht erwähnt wurde, wie schrecklich die letzten Arbeitstage vor dem Urlaub waren, und dass der Bauherr und ich in einer wahnwitzigen Aktion donnerstags beide parallel bei Aldi Süd wie die Irren Stauden gekauft hatten. Na, nun sind sie ja inzwischen auch alle gesetzt. Und gegossen. Und im Prinzip war es dann auch erstmal. Jetzt sind wir ja wieder in der Gegenwart.

von MrsFlax - veröffentlicht in: Nebenbaustellen
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Sunday, 13. april 2014 7 13 /04 /Apr. /2014 19:02

103/0365 20140413... oder: "Ist das jetzt schon der Endgegner oder kommt da noch was?!". Man kann sich - im Garten wie im Leben - ja nie so sicher sein. Immer, wenn man denkt, schlimmer kann es sowieso nicht kommen, taucht lässig um die Ecke schlendernd das nächste Feindbild auf. Übler und aufreibender als das vorherige selbstverständlich.

Gestern haben wir dem Dickmaulrüssler mit Hilfe von Nematoden den Garaus gemacht. Zumindest ist das unsere Hoffnung. Nachdem das Ding die Hälfte der Rhododendren angefressen und immerhin eine Pflanze komplett vernichtet hat, fühlte der Chef sich gezwungen, zum Äußersten zu greifen. Biowaffen!

Und während die Nematoden (allein der Name!!!) ihr tödliches Werk vollbringen, arbeiteten wir uns beharrlich durch den Garten und vernichteten eigenhändig - mit Sauzahn und Schaufel - den ein oder anderen Erzfeind. Löwenzahn! Sauerampfer!! Disteln!!! Nehmt dies!

102/365 20140412Widerlicherweise fand zeitgleich der mittlerweile fast traditionelle Pilzangriff auf Mandelbäumchen und Weinbergpfirsiche statt. Monilia-Spitzendürre und Kräuselkrankheit - ich hasse euch!

Und dabei habe ich nicht mal die zahllosen Schnecken erwähnt, die mir auf meinem Weg durch das Grauen der Natur begegneten. Am Ende erinnert alles an die Anfangssequenz aus "Blue Velvet". Waaah!

Und um wenigstens einmal den heutigen Tag abzuhandeln, nachdem ich feststellen musste, dass das letzte Blogpost zwei Wochen zurückliegt, muss zwingend noch das wirklich fantastische Abendessen erwähnt werden. Lammkeule mit grünem Spargel und Kartoffeln stand auf dem Arbeitsplan.

lammkeule - mit spargel und kartoffelnUnd das wurde ein voller Erfolg. Die Kochversuche der vergangenen beiden Wochen werden noch aufgearbeitet. Ich verspreche es. Die Lammkeule hatte ich bereits gestern abend in Buttermilch eingelegt. Heute landete sie dann mit Rosmarin, Thymian, Majoran und Knoblauch im Bräter und mit diesem im Ofen.

Der Spargel wurde blanchiert, eiskalt abgeschreckt und anschließend mit den nicht blanchierten Spitzen zusammen in Olivenoel, Estragon und Frühlingszwiebeln angebraten.

Das war lecker. Und das Beste: Für morgen ist noch reichlich Fleisch übrig, ich muss mich nur um Beilagen kümmern - und das, obwohl ich Urlaub habe. Urlaub! Mehr Garten- und Spargelfotos dann morgen. 

von MrsFlax - veröffentlicht in: In der Küche
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Sunday, 30. march 2014 7 30 /03 /März /2014 20:15

mz 2997Wegen des tollen Wetters ist man glatt geneigt, über die geklaute Stunde hinwegzusehen. Andererseits wäre gerade an diesem Wochenende eine weitere Stunde besonders nett gewesen.

Es begann bereits unmittelbar nach Dienstschluss ganz ausgezeichnet mit einer Bärlauchrunde durch den Gonsenheimer Wald. Ich erbeutete wieder 150 Gramm - klingt wenig, tat aber im Rücken weh... Daraus wurde heute Bärlauchbutter hergestellt. Aber dazu später mehr.

Die Runde durch den Wald war dank des blauen Himmels und des überall herrlich sprießenden Grüns auch ohne Heike eine wahre Wohltat. Am kommenden Freitag sind wir wieder zu zweit unterwegs. Bärlauch sollte es auch dann noch geben. Der blüht an unserer Stelle bisher nicht mal.

lammlachse mit bamberger hörnchen und tomatenmarmeladeNach der Bärlauchjagd ging es mit dem Chef zusammen zum Hof Berbalk. Wir hatten Lammlachse und eine Lammkeule bestellt. Die mussten ja nun abgeholt werden. Und wie bereits beim letzten Mal waren wir auch diesmal etwa 24 Stunden später total begeistert.

Ein Super-Fleisch! Wenn ich nur noch einmal im Jahr Fleisch essen dürfte, dann wäre es mit Sicherheit dieses. Ich hatte die Lachse (aus Aquakultur? Hihi... An dieser Stelle fällt mir wieder ein, wie sich einmal eine Kollegin erkundigt hatte, ab dieser Lachsschinken eigentlich arg nach Fisch schmecke...) in Knoblauchoel und Rosmarin mariniert und verschweißt.

lammlachse mit bamberger hörnchen und tomatenmarmelade - eingeschweisstNach ein paar Stunden landeten sie dann für etwa 30 Minuten im 58°C heißen Wasserbad. Anschließend briet ich sie von allen Seiten scharf an. Dazu gab es Tomatenmarmelade und Bamberger Hörnchen. Die waren lediglich in Olivenoel angebraten und mit etwas grobem Salz und Piment d'Espelette gewürzt. Alles in allem: ein Gedicht!

Heute gibt es die Reste. Und die haben wir uns auch verdient. Ein Wochenende voller Gartenarbeit liegt hinter uns. Wobei ich zugeben muss, dass der Bauherr im Garten deutlich mehr geleistet hat als ich.

Heute schleppte ich den immer noch auf Frost wartetenden restlichen Grünkohl in die Küche. Blanchiert landete er in der Gefrierung. Da hast du deinen Frost, Grünkohl!

29e---Kochtopf--die-Funfte-3125.JPGJetzt warten drei mal zwei Portionen auf einen kühlen Tag, um verspeist zu werden. Mal gespannt, ob der noch kommt.

Anschließend ging es dem Bärlauch an den Kragen. Pesto stand bereits im Kühlschrank. Was ja perfekt ist, um Bärlauch zu konservieren, ist Bärlauchbutter. Einfach nach der Herstellung einfrieren und dann portionsweise entnehmen. Simpler geht's nicht.

Nach längerer Suche habe ich mich versuchsweise auf ein Rezept der "Küchengötter" festgelegt, allerdings die Bärlauchmenge deutlich reduziert. Das erschien mir nun doch etwas heftig.

Auf 250 g Butter nahm ich am Ende etwa 70 g Bärlauch. Probiert haben wir die Butter noch nicht,. Deshalb das modifizierte Rezept erst nach den ersten Testläufen.

089/365 20140330Nun ist blöderweise noch Bärlauch übrig. Ich werde wohl morgen noch ein oder zwei Gläschen Pesto herstellen, bevor gegen Ende der Woche eine neue Ladung in meiner Küche aufschlägt. Vielleicht doch noch eine Butter?

Die hält sich immerhin ewig und könnte eventuell im Sommer unbeholfenen Grillversuchen eine Art unverhofften Glanz verleihen. Wir sind einfach keine Griller und wir werden wohl auch niemals Griller. Jedenfalls keine Überzeugungsgriller.

Aber immerhin sieht unser Garten jetzt wieder einigermaßen "gepflegt" aus. Nicht zuletzt dank des Chefs neuer Freunde: Sauzahn & Co.

Ein letzter abendlicher Blick auf die unter Einsatz der Gesundheit entunkrauteten Blumenbeete: Klick! Geht doch! Und mein Kräuterbeet wurde auch wieder in einen vorzeigbaren Zustand versetzt. Braucht jemand Pimpinelle? Oder Bohnenkraut? Oder eine von vier Sorten Minze? Zitronenmelisse gibt es jeweils gratis obendrauf...

von MrsFlax - veröffentlicht in: In der Küche
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Thursday, 27. march 2014 4 27 /03 /März /2014 20:31

084/365 20140325So. Der Bärlauch ist versorgt. Zumindest die erste Ladung. Morgen werde ich nochmal losziehen. Die drei Gläschen auf Reserve und die ersten Nudeln mit Pesto werden unseren Heißhunger nicht stillen können.

Für das Pesto habe ich auf das Rezept vom vergangenen Jahr zurückgegriffen. Das war perfekt für unseren Geschmack. Heute mussten dann die Reste vom Babyspinat weg, der unsere Bärlauchtörtchenvorspeise charmant begleitet hatte.

Auch wenn ich ihn nicht mag, gab ich am Ende Herrn Lafer (Quelle: "Einfach kochen!") eine Chance. Das Rezept klang zu verlockend, um es nicht zu testen. Dazu landete ein in Chili marinierter Sous-vide-Lachs auf den Tellern statt der im Rezept angedachten Garnelen. Im Prinzip ein Festessen für gerade mal so unter der Woche. Die Mengen sind angepasst.
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Spinatrisotto mit Parmesanschaum
Zutaten (für zwei Personen)
Spinatrisotto
2 Schalotten
1 EL Butter
1 EL Olivenöl
200 g Risottoreis
60 ml Weißwein
500 ml Hühnerbrühe
80 ml Hühnerbrühe
50 g Babyspinat, geputzt und gewaschen (s.u., püriert)
Salz, Pfeffer
100 g Babyspinat, geputzt und gewaschen (Blätter)
20 g Butter
20 g Parmesan, frisch gerieben
Piment d'Espelette
086/365 20140327Parmesanschaum
1 EL Butter
1 EL Olivenöl
1 EL Schalottenwürfel
40 ml weißer Balsamico
150 ml Hühnerbrühe
80 ml Sahne
20 g eiskalte Butter
40 g Parmesan, gerieben
Salz, Pfeffer aus der Mühle
Zubereitung
Spinatrisotto
Die Schalotten in feine Würfel schneiden. 1 EL Butter und 1 EL Olivenöl in einem Topf erhitzen. Schalottenwürfel zugeben und bei mittlerer Hitze glasig dünsten.
Reis zugeben, glasig dünsten und mit dem Weißwein ablöschen. Unter Rühren den Wein fast völlig vom Reis aufnehmen lassen. Dann ein Drittel des heißen Geflügelfonds angießen und unter Rühren fast völlig vom Reis aufnehmen lassen. Diesen Vorgang noch zwei Mal wiederholen, bis der Fond verbraucht ist. Dies dauert ca. 18 bis 20 Minuten. Dabei immer wieder rühren, damit der Reis nicht ansetzt.
80 ml Hühnerbrühe und 50 g Spinat in einem Mixbecher fein pürieren. Risotto mit Salz und Pfeffer würzen. Das Spinatpüree und die Spinatblätter unterheben und kurz garen. Zum Schluss Butter und Parmesan unterrühren und nochmals mit Salz, Pfeffer und Chili abschmecken.
Parmesanschaum
1 EL Butter und 1 EL Olivenöl erhitzen und die Schalottenwürfel darin anschwitzen. Mit weißem Balsamico ablöschen und mit Hühnerbrühe und Sahne auffüllen.
Das Ganze auf ein Drittel einkochen lassen, mit kalter Butter und Parmesan aufmixen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
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081/365 - 20140322Das war schon sehr lecker. Und auch wenig aufwendig. Geht auch noch nach einem nervigen Arbeitstag. Ehrlich!

Ansonsten grünt es derzeit im Garten an allen Ecken und Enden. Jetzt darf nur kein brutaler Frost mehr kommen - dann ist alles in Ordnung. Der Bärlauch lag übrigens dieses Jahr tatsächlich fünf Wochen vorne vor dem letztjährigen. Heftig! 

Auch heftig: Max hat am Wochenende sein neues WG-Zimmer bezogen. Wir haben gestrichen und Möbel aufgebaut. Die Farbflecken links im Bild sind mittlerweile auch wieder vom hübschen Dielenboden entfernt. Schönes Haus mit schönem Garten und sehr netter Mitbewohnerin. Was will man mehr?!

von MrsFlax - veröffentlicht in: In der Küche
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