„An apple a day…

… keeps the doctor away.“

Und da wir gerade massenhaft leckere Äpfel hier haben, die keinesfalls umkommen dürfen, landeten heute mal wieder zwei Stück in sechs Portions-Crumbles mit Apfel und Brombeere. Vor einiger Zeit gab es bei Aldi Brombeeren in diesen altmodischen Gummiring-Schnappverschluss-Gläschen, die man hinterher super für die Aufbewahrung von z.B. Pesto benutzen kann.

Eigentlich dachte ich beim Kauf ans Verschenken mit selbsthergestelltem Inhalt, aber ich bin mir nicht sicher, ob ich mich so leicht von ihnen trennen kann. Jedenfalls nicht von allen.

Nach dem Studium einiger Rezepte und der Anpassung an die vorhandenen Zutaten entstand schließlich etwas ziemlich Leckeres – nämlich dies hier:

Apfelmus

Gericht: Einmachglas
Keyword: apfel, apfelmus, mus
Autor: MrsFlax

Zutaten

  • 4 kg Äpfel
  • 200 g Zucker
  • 200 ml Wasser

Anleitung

  • Äpfel schälen, Kerngehäuse entfernen und würfeln. In einem Topf mit Wasser und Zucker weich kochen. Anschließend pürieren und noch heiß in sterilisierte Twist-Off-Gläser füllen.
  • Varianten: mit Vanille, Zimt, Anis, Zitronensaft, Weißwein, Calvados oder Rum abschmecken. Der Experimentierfreude sind kaum Grenzen gesetzt. Die Zuckermenge jeweils an die Säure des Apfels und den eigenen Geschmack anpassen.

Wer auf die Kalorien schielt, sollte lieber die Finger davon lassen. Wem das alles egal ist, der kann obenauf kurz vor dem Ende der Garzeit nochmals Butterflöckchen, Zimtzucker und Mandelblättchen verteilen. Ich hab’s mal bei den Streuseln belassen. Gab ja noch Vanillesahne (kleiner Tipp am Rande: Vanilleschoten im 2er Pack z. Zt. bei Aldi Süd für 0,99 €) dazu…

Und eigentlich wollte ich ja auch bereits am Wochenende laufen gehen. Konnte ich natürlich nicht. Wegen des starken Blutverlusts durch den Aderlass mit dem Küchenmesser. Merke: Wichtig ist nur die „gute Ausrede“. Perfekt ist: Man glaubt sie selbst. In meinem Fall habe ich Zweifel. Selbstzweifel. Das ist schlecht. Sehr schlecht.

4 Kommentare

  1. Ein Küchenmesser-Incident ist eine super Ausrede! Denk dran, wie das Blut in der Wunde angefangen hätte zu pochen, sobald du losgelaufen wärst … der Schnitt wäre sofort wieder aufgebrochen, und
    dir wäre schwindlig geworden … 😀

    1. am ende wäre ich irgendwo in den unzugänglichen wäldern des untertaunus ausgeblutet und erst wochen süäter gefunden worden. du hast recht. das risiko war wirklich zu groß 😀

  2. Was für eine luschige Ausrede! Ist etwa schon wieder Winterpokal? X(

    Spätestens seit Claudia Pechsteins erwiesener Unschuld wissen wir, dass massiver Blutverlust sportlichen Höchstleistungen keinesfalls entgegensteht. :noe:

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