Tuesday, bloody tuesday…

Dieser verdammte Dienstag mit seinen schier unerträglichen knapp zehn Arbeitsstunden schafft mich nochmal. Irgendwann. Am Ende geht er dann aber immer doch noch vorbei. Und heute hätte ich gar noch eine halbe Stunde mehr brauchen können. Was soll’s? Auf jeden Dienstag folgt ein Mittwoch. Und morgen sollte ich ein wenig mehr Luft haben, da meine an akuter Verbal-Diarrhoe erkrankte Kollegin aus dem Urlaub zurückkehren wird.

Da benötige ich dann meist wieder zwei bis drei Tage, um mit meiner eigenen Arbeit einigermaßen im Hier und Jetzt angekommen zu sein. Blöderweise verschwindet am Montag bereits meine Lieblingskollegin in ihren – wenn auch wohlverdienten – Drei-Wochen-Urlaub, sodass die nächste Urlaubsvertretung ansteht. Und das ohne Gelästere und Dampfablassen in der Mittagspause. Das wird hart.

Weniger hart ist zur Zeit der Anblick unseres Gartens. Abgesehen davon, dass der Rasen mittlerweile tatsächlich annähernd golfkompatibel ist – oder sagen wir lieber outfieldtauglich -, wächst und gedeiht es im Nutzgarten ganz ausgezeichnet. Meiner Lieblingskollegin habe ich für morgen etwas Rucola versprochen. Der muss nämlich dringend abgeerntet werden, weil er dann angeblich dichter nachwächst.

Unsere letzte Aussaat an Radieschen und Pflücksalat macht sich ohne Schnecken ebenfalls hervorragend, und sogar der zuletzt ausgesäte Spinat sieht schon ziemlich spinatig aus. Von meiner seltsamen Gurken-Zucchini-Pflanze ganz zu schweigen. Der Bauherr droht zwar bisweilen noch mit ihrer Entfernung aus seinem Erdbeerbeet, aber notfalls biete ich ihm halt die beiden Nachzügler zur Vernichtung an, die sich ebenfalls dort ausgebreitet haben.

Werner ist in der vergangenen Nacht übrigens auch wieder aufgetaucht und hat seinen prall gefüllten Fressnapf komplett geleert. Wahrscheinlich ging ihm nur das Wetter in der Nacht zuvor auf die Nerven. Da blieb er wohl lieber gleich unter der Terrasse. Hauptsache ist, dass es ihm gut geht und ich ihn nicht durch meine Katzenfutter-Fürsorge irgendwie aus Versehen getötet habe. Das befürchtete ich nämlich gestern bereits.

Hat übrigens zufällig jemand Ahnung von Sonnenblumen? Wie lange mus ich die am Stengel reifen lassen, bis sie vogelfuttertauglich sind? Oder reifen die Abgeschnitten noch nach? Das ist mir nämlich nicht ganz klar.

2 Kommentare

  1. Neulich habe ich gehört, dass die Sonnenblumen nächstes Jahr nicht wiederkommen, wenn man sie köpft – ob das stimmt? Das hieße, man müsste sie am Stengel trocknen lassen, und da können die Vögel
    sie ja auch selber holen. Oder sind die schon zu verwöhnt?

    1. die dinger sind wohl sowieso nur einjährig. ich würde sie dann aus auserwählten kernen (von den besonders tollen exemplaren dieses jahres) neu anziehen. die köpfe hängen zwar mittlerweile fast
      bis auf den boden, aber die kerne selbst sind noch ziemlich blass. ich bin im zweifel, was ich tun soll. vielleicht köpfe ich einfach die zuerst gereifte und warte ab, was passiert…

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