Veräppelt am Sonntag

Angesichts der zu erwartenden Minusgrade war nach der gestrigen Gemüserettung heute noch eine Apfelrettungsaktion fällig. Nachdem wir nun die Hoffnung auf Überwinterung der guten moselanischen Äpfel im Carport aufgeben mussten, beschloss ich, zumindest mal die empfindlichen Goldparmänen – und davon eine ganze Steige – zu konservieren. Apfelkompott!

Nach dem Schälen und Schnippeln stand eine riesige Schüssel mit mehr als 5 Kilo Apfelstückchen auf der Arbeitsplatte. Der größte Topf wurde aufgesetzt und mit Äpfeln, Wasser, Zucker, Zitronensaft und einem Schuss Calvados befüllt. Ich mag Apfelkompott eigentlich gerne etwas stückig, sodass eine Bearbeitung mit dem Kartoffelstampfer vollkommen ausreichte. Während der Apfelbrei so vor sich hinblubberte, begann die hektische Suche nach geeigneten Einmachgläsern. Ich hatte in letzter Zeit einige aufgehoben und kam am Ende auf vier große Gurkengläser und acht kleinere Exemplare.

Nachdem die dann alle befüllt, ordentlich verschlossen und unter einem Handtuch zum langsamen Abkühlen gesperrt worden waren, blieben zwei Schüsseln übrig. Eine wird morgen zusammen mit Reibekuchen auf den Tisch kommen. Eine kleinere Portion wanderte in einen Nachtisch für heute:

Apfel-Tiramisù

Gericht: Dessertteller
Keyword: apfel, dessert, tiramisu
Autor: MrsFlax

Zutaten

  • 12 Löffelbiskuits
  • Calvados zum Tränken
  • Apfelkompott mit Stückchen
  • 250 g Mascarpone
  • 250 g Quark (40%)
  • 3 geh. EL Puderzucker
  • etwas Calvados für die Mascarpone-Crème
  • Kakao
  • Mandelkrokant (selbsthergestellt aus Zucker, Butter, Mandelblättchen)

Anleitung

  • Mandelkrokant herstellen, auf einem Teller ausbreiten und abkühlen lassen. Löffelbiskuits in sechs Weck-Gläschen (in diesem Falle die flachen Sturzformen) bröckeln und auf dem Boden verteilen. Mit etwas Calvados tränken – nicht übertreiben! Das Kompott zieht noch ordentlich in die Biskuits ein. Eine Schicht Apfelkompott darauf geben (etwa einen Finger breit). Mascarpone mit Quark, Puderzucker und Calvados (je nach Geschmack) aufschlagen. Sollte die Masse zu fest sein, mit etwas Milch verdünnen. Anschließend auf dem Apfelkompott verteilen und mit Kakao bestäuben. Zuletzt mit dem abgekühlten Mandelkrokant anrichten. Und so sieht das dann aus: Apfel-Tiramisu.

Das war ausgesprochen lecker und wird sicher ganz bald wieder auf den Tisch kommen. Immerhin sind ja nun von den dreieinhalb Steigen noch zweieinhalb übrig. Da fällt es leicht, einen Grund zu finden, um nochmal nachzulegen.

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