Am nächsten Morgen ging’s zur Fähre. Das Auto sprang an. Und nach einer kurzen Orientierungsrunde fanden wir auch die Einfahrt zum Fähranleger, an der bereits unser Autoverleiher wartete. Übergabe ohne großes Tam-tam. Ab aufs Schiff. Alles super gelaufen. Und es gab Kaffee auf der Fähre.

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Am nächsten Tag war der zweite botanische Garten geplant, der „Jardim Botânico da Madeira“. Diesmal nahmen wir gleich den Bus. Der Fahrer war wieder ähnlich tiefenentspannt wie der am Vortag. Und das in Situationen, in denen ich mich einfach nur weinend an den Straßenrand gesetzt oder wahlweise durch das geöffnete Seitenfenster übergeben hätte. Dafür muss man geboren sein. Das kann man nicht lernen.

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Am nächsten Tag ging’s mit dem Auto zum Encumeada-Pass. Die Levada do Norte war unser Ziel. Bereits morgens beim Lesen der Beschreibung im Rother Wanderführer kamen bei mir leichte Zweifel auf. Bei der Tour 44 „Botanisieren im Folhadal“ (Untertitel: Entlang der Levada do Norte zu den Maiblumenbäumen) stand nämlich: „… erreichen wir einen Tunnel, vor dem sich die Levada gabelt. Wir gehen rechts durch den ca. 600 m langen Tunnel. Die ersten 30 bis 40 m sind relativ eng und niedrig, sodass man leicht gebückt gehen muss, …“ Worte wie „Tunnel“, „eng“ oder „niedrig“ in einem Satz. Das ist ja prinzipiell nichts für mich. Aber ich kann’s mir ja mal anschauen.

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Am nächsten Morgen brach der Gatte wie gewohnt Richtung Meer auf. Er hatte sich gleich zwei Bootstauchgänge geschnappt, tauchte also – abgesehen von einem kurzen Mittagsstopp – erst spät nachmittags wieder auf. Wortwörtlich. Ich las. Blöderweise waren an dieser Stelle auch die drei mitgenommenen „Leichte Urlaubslektüre…“-Bücher durch. Für den Rest des Urlaubs blieben also noch Bini Adamczak, die Reiseführer und ein sehr lustiges Buch mit dem Titel „Wohl bekam’s! – In hundert Menüs durch die Weltgeschichte“, in dem ich etwas zu schmökern gedachte. Aus Gründen.

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Die letzten Wochen vor dem Urlaub wurde es nochmal so richtig hektisch. Erst dauerte es ewig, bis ich mich nach dem Virus wieder wie ein Mensch – also ein tatkräftiger Mensch – fühlte. Zwischendurch hatte ich starke Zweifel daran, dass ich irgendwann wieder der gleiche Mensch wie vorher sein würde. Nach etwa zwei Wochen schmeckte ich dann wieder wie vorher. Die Schlappheit hielt allerdings noch deutlich länger an. Nun. Geschichte! Puh!

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