Glühwein-Overkill

Ich war dann jetzt auch noch zweimal auf dem Mainzer Weihnachtsmarkt. Und einmal in der Mittagspause auf dem am Mainzer Hauptbahnhof. Ich sage mal: „Glühwein ist nicht alles im Leben.“ Andererseits ist der nachmittägliche Rest des Arbeitstags mit einem Mittagspausenglühkirsch gleich deutlich leichter zu ertragen.

Wenn ich allerdings versuchen würde, meinen momentanen Allgemeinzustand mit Glühwein feinzujustieren, wäre ich bis spätestens Heiligabend Alkoholikerin. Allerspätestens.

Dienstag hatten wir im Kollegenkreis ein nettes Essen im „Bellpepper“-Restaurant des Hyatt. Vorher ging es über den Weihnachtsmarkt. Ich gönnte mir einen Plätzchen-Ausstecher mit Mainzer-Dom-Motiv. Und Maronen. Und natürlich einen Glühkirsch an der Spieluhr. Bester Glühkirsch in Mainz übrigens. Unbedingte Empfehlung. Mit Amarenakirsche am Stiel. Mjam.

Heute traf dann der bestellte Kölner-Dom-Austecher ein. Morgen rechne ich mit der Frankfurter Oper. Und dann steige ich ungebremst in die Spekulatiusproduktion ein. Hochmotiviert natürlich. Wie immer an den ersten beiden Tagen meines Plätzchenurlaubs. Gibt sich dann meist nach dem ersten Zuckerschock.

Die Abendessen sind derzeit würzig bis herzhaft. Sozusagen als Gegengift.

Heute gibt es die Reste von gestern. Gestern gab es Kartoffel-Lauch-Püree, Heilbutt, Lauch, Champignons und Tomaten. Püree ist noch übrig. Der Gatte wünschte sich Bratwurst dazu. Sein Wunsch ist mir Befehl.

Blöd nur, dass seit gestern meine Kamera den Geist aufgegeben hat. Sie ist mittlerweile in Reparatur. Ich warte auf den Kostenvoranschlag. Sowas braucht man natürlich unbedingt vor Weihnachten noch.

Exakt mit meiner heutigen Heimkehr setzte übrigens der Schneefall ein. Dafür gab es allerdings unterwegs die gute Nachricht des Tages: Die Vollsperrung der Hühnerstraße ist aufgehoben! Endlich! Erstaunlich daran: Die Straßenarbeiten sind eine Woche früher beendet als geplant. Vielleicht sollte man den Bauleiter mal zum Berliner Flughafen schicken. Nur so eine Idee.

Ich werde also nach dem Urlaub nicht mehr stundenlang auf Schleichwegen Richtung Wiesbaden kriechen müssen, sondern kann wieder den direkten Weg nehmen. In Verbindung mit der Öffnung der Mombacher Abfahrt hinter der Schiersteiner Brücke macht das fast exakt eine Kaffeelänge aus. Perfekt!

Zu den Plätzchen kommen wir dann morgen. Ich teste jetzt erstmal die Handykamera am Abendessen. Mehr bleibt mir ja zur Zeit nicht…

2 Kommentare

    1. sag doch nicht „schon wieder“. das war im sommer 2012 😀

      der mettigel ist natürlich ein echter „burner“. selten sowas ekliges gesehen ^^ auf woc bin ich vor einiger zeit gestoßen (worden). immer wieder wunderbar =)

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