Hungerlos – durch den Tag

Ich dachte, ich setze mal kurz eine Wasserstandsmeldung ab. Nachdem ich das vor etwa 15 Jahren zuletzt getan habe – und davor ein paar Male -, habe ich letzte Woche beschlossen, dass es mal wieder an der Zeit wäre zu fasten. Wobei das falsch formuliert ist. Ich wusste plötzlich aus heiterem Himmel, dass das jetzt genau das richtige wäre.

Und witzigerweise fühlte ich mich ab dem Augenblick, in dem ich den Entschluss gefasst hatte, schon irgendwie besser. Klar. Einbildung. Nach vier Tagen, die viel einfacher waren als jemals zuvor läuft es jetzt gerade super. Außer kaum erwähnenswerten Kopfschmerzen gestern fühlt es sich absolut perfekt an. Von Anfang an.

Gekocht wird trotzdem. Bloß halt nicht für mich. Macht mir aber auch absolut nichts aus. Jedenfalls momentan. Das kann sich erfahrungsgemäß noch ändern…

Abschmecken muss der Gatte zwischendurch zwar selbst, aber das ist ja jetzt nicht sooo schlimm. Falls ich einen Hänger haben sollte, wird er sich selbst etwas kochen. Ich bin aber noch nicht bereit, ihm kampflos „meine“ Küche zu überlassen.

Vor allem nicht, nachdem ich sie heute in einem wahnhaften Anfall einer Grundreinigung unterzogen habe. Ich habe sogar den Krimskrams-Kasten auf der Fensterbank ausgeräumt. Man glaubt es nicht!

Gestern wurde das letzte Hochbeet befüllt, bepflanzt und besät. Fertig jetzt alles. Sogar die Bewässerungsdinger liegen schon. Und dazwischen habe ich an diesem Wochenende zahllose Stunden auf der Schaukel im Sommersonnenschein verbracht. Einfach so. Nur geschaukelt.

Und wenn der Gatte gleich sein Abendessen isst, mache ich (ICH!) mir noch einen Brennnesseltee (TEE!!!). In der Geburtstagsgeschenktasse vom letzten Jahr. Passt!

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