It’s that time of the year again

Alle meine Lieblingsblumen im Garten blühen endlich. Die Iris bislang in vier Farben. Da kommen aber noch reichlich nach. Dazu der Zierlauch. Schööön! Und dreckige Fingernägel habe ich auch endlich mal wieder. Ich glaube, ich hatte es schon erwähnt: Wir haben das nachhaltigste Zucchinibeet der Welt gebaut. Aus den Resten der Terrassenbohlen, die im letzten Jahr ausgetauscht werden mussten.

Und da wir tatsächlich mal ein wenig Arbeit investieren konnten – es regnete samstags bis nachmittags NICHT! – ist der Nutzteil des Gartens zumindest schon mal angeschubst. Drei Hochbeete und das neue Zucchinibeet sind bepflanzt. Plus die beiden Tomatenbeete. Dazu das perfekte Wachstumswetter. Jetzt kann nichts mehr schief gehen.

Auf eine der beiden für heute prognostizierten Sonnenstunden beabsichtigte ich, das offizielle „Einschaukeln“ zu legen. Es wird höchste Zeit. Leider gab es keine Sonnenstunden. Dann halt kommendes Wochenende. Pah!

Und gestern konnte ich einen Gedanken nicht loswerden, der mich ein wenig nervt. Angenommen ich werde – das ist zumindest der Plan! – hundert Jahre alt, dann sind das zwar noch massenhaft nervige Arbeitstage, die ich überhaupt nicht zählen mag, aber gleichzeitig werde ich dann auch nur noch 47mal die Iris blühen sehen. Realistischer: Gehen wir mal mit viel Glück von einem Maximalalter von achtzig Jahren aus (etwas wahrscheinlicher als DER Plan…), dann sind es nur noch 27 Irisblüten. Ich finde, das klingt viel erschreckender als das abstrakte „27 Jahre“. Egal. Immehin muss ich ja auch nur noch in 27 Wintern Schnee schippen – falls es zukünftig überhaupt noch welchen geben sollte…

Konzentrieren wir uns nun aber lieber mal auf etwas Angenehmeres – aus dem Weg, du blöder Gedanke! Ich habe ja schließlich auch gekocht letzte Woche. An einem Abend mit wenig Zeit gab es Zorras Zitronen-Thunfisch-Spaghetti. Das ging flott, das war köstlich. Und ich habe zwei Dosen meines total geheimen Santa-Catarina-Atums geopfert. Dazu eine wirklich tolle Zitrone, die ich beim Einkauf erbeuten konnte, und Petersilie aus dem Garten. Tippitoppi! Der Thunfisch-Vorrat beinhaltet noch einige Dosen. Das gibt es sicher an einem „schnellen Abend“ mal wieder. Danke für das Rezept.

Und dann gab es nochmal Fisch. Lachsforelle nämlich. Mit dem vorletzten Glas Paprika-Tomaten-Basis aus dem Selbstversorger-Vorrat. Und mit etwas grünem Spargel und griechischen Zitronen-Kartoffeln aus dem Ofen. Auch schnell. Auch gut.

Nach dem Fisch ist heute erstmal ein „Sonntagsbraten“ dran. Es gibt etwas wirklich Spannendes: ein Bürgermeisterstück vom Galloway. Diesmal allerdings nicht geschmort, sondern versuchsweise kurzgebraten. Das wollte ich schon eine Weile testen. Wenn dieses bislang von mir immer geschmorte Stück neuerdings bei Grillern als Tri Tip auf Holzkohle landet, dann kann ich das auch auf dem Herd. Momentan schwanke ich noch zwischen Erst-Sous-vide-dann-kurz-und-scharf-angebraten und Knallig-anbraten-und-dann-im-Ofen-nachziehen-lassen. Hat jemand eine Präferenz in dieser Sache? Für Tipps wäre ich dankbar. Viel Zeit bleibt dafür jetzt allerdings nicht mehr.

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