Lebbkuchedaachnet!

„Lebbkuchedaachnet!“ heißt in Mainz soviel wie „Niemals. Gar niemals. Also wirklich nie-nie-nie-niemals auf gar keinen Fall nicht – egal wie!“ Lebkuchen gab es hier noch nie. Lebbkuchedaachnet sozusagen! Aber heute. Heute gibt es hier Lebkuchen. Unfassbar.

Vor die Lebkuchen stellte allerdings der Herr einen Nachschlag der Walnuss-Schoko-Taler von gestern. die hätten nie gelangt. Nach dem Büro-Teller wären sie definitiv am Ende gewesen. Also neu.

Starten wir aber erstmal mit dem Nachtrag von gestern. Nachdem wir in „Grech’s Bakery“ in Nadur total begeistert von den Biskuttini tal-Lewż waren, standen die definitiv auf meiner Plätzchenliste für dieses Jahr.

Biskuttini tal-Lewż

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Zutaten

  • 400 g gemahlene Mandeln (mit Schale gemahlen)
  • 400 g Castor Sugar (oder jeder andere feine Zucker)
  • 4 Eiweiß, aufgeschlagen
  • 25 ml Mandelessenz (habe ich mir von Gozo mitgebracht, sollte es aber hier auch irgendwo geben... hoffe ich...)
  • ganze Mandeln guter Qualität
  • Oblaten (optional - ersatzweise auf Backpapier ausbacken)

Zubereitung

  • Alle Zutaten verrühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat und die Mischung leicht klebrig wird.
  • Backpapier mit Oblaten auslegen. Masse in einen Gefrierbeutel geben, Ecke abschneiden. Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  • Mandelmasse portionsweise auf die Oblaten spritzen - mit geringem Abstand. Da verläuft kaum was. Zuletzt je eine Mandel auf die Tupfen geben.
  • Im vorgeheizten Ofen etwa 15 Minuten abbacken. Dann sind sie innen weich. Wer sie härter mag, wartet fünf Minuten länger.

Und ich kann sie nur jedem ans Herz legen, der auf Makronen steht. Das sind die besten Mandelmakronen aller Zeiten. Definitiv!

Heute morgen startete ich dann mit Teigen durch, die abkühlen mussten. Am Ende wurden es fünf. Der erste waren die Walnussdinger vom Vortag. Recht flott erledigt. Check!

Ich setzte den Teig für die Thymiankekse mit Orangen-Trüffel-Füllung nach Bernd Siefert an. Erst war mir so wahnsinnig filigran zu Mute. Nach drei Blechen legte ich das Sternchen beiseite und nahm ein etwas größeres Ausstechförmchen zur Hand.

Mir war klar: Size doesn’t matter! In größere Kekse beißt man zweimal. Kleinere verschlingt man mit einem Haps. Am Ende isses egal. Also rein geschmacklich.

Zurück zum Lebkuchen. Der Teig landete recht früh auf der Terrasse. Im Rezept stand „Über Nacht kühlen“. Sowas beeindruckt mich ja schon mal gar nicht, Durchgekühlt nach vier Stunden ist durchgekühlt. Basta!

Lebkuchen

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Zutaten

  • 40 g Butter
  • 90 g Zucker
  • 100 g Honig (hier: selbstgemachter Tannenspitzenhonig)
  • 1 EL Hirschhornsalz
  • 250 g Mehl (plus etwas zum Bearbeiten)
  • 1 TL Lebkuchengewürz
  • 1 EL Kakao
  • 1 Ei

Zubereitung

  • Butter, Zucker und Honig schaumig rühren.
  • Hirschhornsalz, Mehl, Lebkuchengewürz und Ei zugeben und mit verrühren. Zu einem weichen Teig verkneten. In einen Gefrierbeutel packen und durchkühlen lassen.
  • Teig auf einer bemehlten Arbeitsplatte portionsweise ausrollen. Mit einem größeren Ausstechförmchen ausstechen.
  • Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Lebkuchen ausstechen und etwa zehn Minuten abbacken.

Anschließend ging es an den Spekulatiusteig. Den stelle ich seit Jahren nach folgendem Rezept her: Spekulatius.

Diesmal hatte ich für den Taucher im Haushalt Ausstecher in Form von allerlei Meerestieren besorgt. Und weil das relativ öde aussehen würde, sollte die Oberfläche mit einer gemusterten Teigrolle bearbeitet werden. Am Ende war ich völlig begeistert.

Mein Spekulatiusteig funktionierte ganz wunderbar mit dem filigranen Rollenmuster. Ich arbeitete mich durch Haie, Wale, Seepferdchen, Muscheln, Hummer, Fische und Konsorten. Und ich fand zum erstenmal Ausstechteig doch nicht sooo blöd.

Als ich dann irgendwann irgendwie bereits ziemlich am Ende meiner Übermotivation angelangt war, machte ich mich noch an Füllung und Schokotunkung der Siefert-Dinger. Widerwillig. Das muss ich ehrlicherweise gestehen.

Aber ich zog es durch. Und das war es dann auch. Sofa.

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