Eins vorweg: Der heutige Baustelleneinsatz ist flach gefallen. Der Bauherr ist gesundheitlich immer noch angeschlagen. Wir schonen ihn lieber für morgen, wenn ein kompletter Arbeitstag ansteht. Zudem liegen wir ja auch ganz gut in der Zeit, sodass es eigentlich keinen Grund gibt, wertvolle physische  Reserven bereits heute sinnlos zu verpulvern.

Am Ende ist man noch zu erschöpft für die alljährlich wahnsinnig witzige, originelle und tiefsinnige „Mainz bleibt Mainz wie’s singt und lacht“-Übertragung. Schön, dass das Grauen nun schon über so viele Jahre hinweg einen Namen hat.

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So. Der Startschuss für den kollektiven Frohsinn ist also um 11:11 Uhr gefallen. Die männlichen Kollegen trugen alte, hässliche Krawatten und wurden irgendwann ungehalten, wenn sie ihnen nicht abgeschnitten wurden. Die Kreppel waren gut. Die Luftschlangen sind noch kringelig.

Ansonsten bin ich ziemlich unbeschadet aus der Nummer herausgekommen. Und hier in der Stadt hält sich das Chaos momentan noch in Grenzen.

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„Die Mitternacht zog näher schon;
In stummer Ruh lag Babylon.

Nur oben in des Königs Schloss,
Da flackert’s, da lärmt des Königs Tross.“

Luftschlagen… Luftballons… Bunte Girlanden in Herzform… Dazu hat man mich heute gezwungen. Ich musste – wie jedes Jahr – im Büro meinen Bildschirm mit Luftschlangen und Ballons schmücken und anschließend kletternderweise drei Girlanden an der Decke anbringen. Freiwillige gab es nicht und ich wirkte offenbar mal wieder am kletterwilligsten… Mir ist völlig unklar, wie dieser Eindruck entstehen konnte.

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… ist die Tastatur nicht wert, auf der er getippt wurde! Aber dazu kommen wir etwas später. Erstmal das Baunews-Telegramm:

Der Bauherr hat den Herrn mit dem lustigen Namen bei der Unteren Baubehörde heute erreicht. Die Unterlagen scheinen dort tatsächlich nicht vorzuliegen. Entweder gibt es irgendwo eine Phantom-Akte, die außer allen Unterlagen des Statikers auch die Mail des Bauherren an einen Herren mit einem weniger lustigen Namen enthält, oder die Sachen sind irgendwo auf irgendeinem Weg verloren gegangen. Die Sache bleibt rätselhaft. Der Statiker wird alles nochmals einsenden. Hoffen wir mal, dass es dann auch dort ankommt, wo es hin soll.

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Irgendwie tobt ja überall das Chaos. Da musste ich doch gestern über Baustellenradio erfahren, dass sich die Biathleten bei der WM in Südkorea verlaufen haben. Unter ihnen der wie üblich heftig speichelnde Ole Einar Björndalen, der erst dachte, er habe den WM-Titel gewonnen, dann doch nicht und dann doch wieder.

Fast zeitgleich verfuhr sich beim Giro della Provincia di Grosseto das gesamte Peloton, weil ein Streckenposten völlig desorientiert in der Gegend herum stand und sich schließlich total überrascht vor dem nahenden Feld mit einem beherzten Sprung in Sicherheit bringen musste. Das Rennen gewann dann wohl Daniele Pietropolli, der eigentlich am Ende des Feldes fuhr, aber relativ schnell gerafft hatte, dass das die falsche Richtung war.

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