Da läuft doch was…

Ja. Und es ist meine Nase. Und ich glaube nicht, dass das was mit Heuschnupfen zu tun hat. Was ich glaube, ist, dass Max mich mit seiner Seuche von letzter Woche angesteckt hat. Aber schön, dass ich jetzt synchron über tränende Augen und eine laufende Nase Körperflüssigkeiten verlieren kann. Manchmal ist das Leben eben grausam.

Vor allem an Dienstagen, aber das ist ja nun auch nichts Neues. Irgendwann hatte ich mich dann doch waidwund in den Feierabend geschleppt. Mit allerletzter Kraft. Nun gut… Nicht ganz… Immerhin reichte es noch für die Zubereitung eines einfachen Abendessens. Auf vielfachen Wunsch eines einzelnen Herren gab es Reisfleisch, ein von meiner Mutter übernommenes Rezept, das ursprünglich „Serbisches Reisfleisch“ hieß, aber noch bevor Max es zum ersten Mal essen konnte, aus PC-Gründen sein „serbisch“ verloren hatte.

Wenn es mal schnell gehen muss und alle Hunger haben, ist es nach wie vor eine gute Lösung, wenn auch nicht wahnsinnig raffiniert, so doch ziemlich lecker. Mein – mittlerweile zahllosen Modifikationen unterworfenes – Stammrezept lautet ungefähr so:

Reisfleisch

Gericht: Rustikaler Teller
Keyword: reis
Autor: MrsFlax

Zutaten

  • 500 g Hackfleisch (halb und halb)
  • 2 Zwiebeln
  • Oel
  • 1 Tube Tomatenmark
  • 1 Dose stückige Tomaten oder 1 Packung passierte
  • 2 Paprika (schön: gelb und gün; beliebt: rot und rot)
  • eventuell vorhandene Gemüsereste in kleinen Würfeln (ich habe beispielsweise schon Zucchini, Auberginen, Gemüsezwiebeln, Champignons und / oder Karotten untergebracht)
  • 1 liter Brühe
  • 250 g Reis
  • Salz, Pfeffer
  • 1 Schuss Sahne, Crème fraîche oder was sonst so an Fettigem angebrochen im Kühlschrank lagert

Anleitung

  • Zwiebeln würfeln und in Oel scharf anbraten, Hackfleisch zugeben und ebenfalls bräunen lassen. Tomatenmark einrühren und kurz mit braten. Geschnippeltes Gemüse und Tomaten zugeben und mit anschwitzen. Brühe angießen und aufkochen lassen. Reis zugeben. Deckel drauf und ca. 20 bis 25 Minuten bei schwacher Hitze köcheln lassen.
  • Mit Salz, Pfeffer, Sahne abschmecken. Etwas geriebener Käse schadet auch nicht. Genauso wenig wie die Zugabe frischer Kräuter: Basilikum, Schnittlauch oder Petersilie zum Beispiel. In der Max-Variante kommen natürlich weder Champignons noch Käse vor. Zusammenfassend: Ein perfektes Essen zur Resteverwertung – und zum parallelen Kochen und Schnippeln.
  • Dazu: frisches Baguette.

So. Das war’s für heute. Ich verabschiede mich mit einem herzlichen: „Weiche, Virus! Weiche!!!“

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