Jetzt wird es aber Zeit!

Johanni ist vorbei und der Rhabarber steht immer noch im Garten. Und in diesem Jahr haben wir zum ersten Mal eine Ernte, die den Begriff verdient hat. Geputzt und geschnippelt hatte ich schließlich 1,2 kg in meiner Schüssel. Damit sollte man doch schon mal etwas anfangen können.

Nachdem ich das Rezept nicht mehr fand, das ich mir im vergangenen Sommer in Schottland von unserer B&B-Gastgeberin erbettelt hatte, war eine ausgedehnte Internetrunde fällig. Aus verschiedenen Ansätzen und Variationen bastelte ich mir ein eigenes Rezept. Zumal ich dabei auch gleich den restlichen Erdbeer-Holunderblüten-Sirup, der von den eingelegten Erdbeeren an meinem Geburtstag übrig geblieben war, verbrauchen konnte.

Und so kam es am Ende zu diesem Rezept:

Rhabarberkompott

Gericht: Dessertteller, Einmachglas
Keyword: dessert, einkochen
Autor: MrsFlax

Zutaten

  • 1200 g Rhabarber
  • 250 g Zucker (inkl. 4 Tütchen Vanillezucker)
  • 100 ml Erdbeersirup
  • 20 ml Kirschwasser

Anleitung

  • Rhabarber waschen, fiese Stellen entfernen und in kleine Stücke schnippeln. In eine Schüssel geben, mit dem Zucker bestreuen und umrühren. Etwa zwei Stunden durchziehen lassen, ab und an umrühren.
  • Erdbeersirup und Kirschwasser unterrühren und alles in eine ofenfeste Form geben. Bei 180°C für etwa 40 Minuten in den Ofen geben. Auch hier gelegentlich umrühren.
  • Derweil Gläser und Deckel sterilisieren. Rhabarbermasse noch heiß in die ebenfalls heißen Gläser füllen, für fünf Minuten auf den Kopf stellen und anschließend auskühlen lassen. Passt auch perfekt zu Erdbeersorbet.

Mein roter Rhabarber ist übrigens ein „Holsteiner Blut“. Da sieht am Ende auch die Farbe nett aus. Meine Menge ergab fünf Gläser à etwa 250 ml. Das reicht erstmal. In den nächsten Jahren wird sich das sicher steigern lassen.

Der Spatz am Nistkasten füttert derweil unermüdlich vor sich hin. Am Nachmittag musste ich allerdings in „The Circle of Life“ eingreifen, indem ich die Elster verscheuchte, die mit ihrem Schnabel versuchte, sich einen Leckerbissen aus dem Nistkasten zu angeln. So nicht, Elster!

Die Spatzenküken sehen derweil immer noch etwas alienhaft aus. Ich befürchte, die sind in einer Woche noch nicht so weit gefiedert, dass sie sich raus trauen. Mist!

So. Und jetzt landet gleich eine Erdbeersorbetkugel im Rhabarberkompott. Wer möchte, darf übrigens noch einen Blick auf das Schokoladeneis von gestern werfen. Es ist jetzt durchgefroren und man kann herrliche Kugeln formen. So wie die hier.

 

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