Nachschlag!

Da habe ich doch gerade beim Wühlen in den Artikelentwürfen für schlechte Zeiten noch das Rezept für einen längst zubereiteten Nachtisch gefunden, das ich schon vor längerer Zeit veröffentlichen wollte.

Hier nochmal ein Foto des fertigen Produkts.


Und da ich gleich noch ein weiteres hervorragendes Dessert auf Lager habe, das gestern zubereitet wurde, und heute mittag für große Begeisterung sorgte, gibt es jetzt hier beide mal. Das Foto des gestrigen Nachtischs ist das heutige Titelfoto.
Die ursprünglichen Rezepte waren nicht für die Gläschen-Variante gedacht, aber es sind bei mir trotzdem zwei Weck-Gläschen-Desserts geworden, die man selbstverständlich aber auch auf andere Weise anrichten kann.

Schichtdessert mit Mango, Brownies & Sahne

Gericht: Dessertteller

Zutaten

  • 200 g bittere Schokolade (70%)
  • 150 g Zucker
  • 150 g Butter
  • 4 Eier
  • 80 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 2 reife Mangos
  • 100 ml Orangensaft
  • 1 Spritzer Zitronensaft
  • 2 cl Cointreau (in Ermangelung desselben hielt ich mich an Himbeerwasser)
  • 1 TL Speisestärke
  • 300 ml Schlagsahne
  • 1 P. Vanillzucker
  • 1 P. Sahnesteif

Anleitung

  • Ofen auf 160° C vorheizen. Schokolade, Zucker und Butter in einer Schüssel über Wasserbad schmelzen. Schüssel vom Wasser bad nehmen, Eier nach und nach unter die Schokomasse rühren. Mehl und Backpulver untermischen. Teig auf einem mit Backpapier belegten Blech verteilen und etwa 30 Minuten abbacken. Anschließend auskühlen lassen und in kleine Stücke brechen oder schneiden.
  • Mangos entkernen, Fruchtfleisch in kleine Würfel schneiden. Orangensaft mit Cointreau und Zintronensaft mischen, aufkochen. Speisestärke mit etwas kaltem Wasser anrühren und den Saft damit binden. Mangowürfel zugeben. Etwas abkühlen lassen, dann in Gläser füllen. Komplett abkühlen lassen.
  • Sahne steif schlagen. Browniewürfel auf das abgekühlte Mango-Ragout geben, Sahne darauf geben. Mit ein paar Browniewürfeln dekorieren.

Das sah lecker aus und war lecker. Die Crème ist sicherlich auch als Basis für Variationen mit allerlei anderem Obst geeignet. Oder auch auf einem Biskuit aus herber Schokolade. Und damit wäre wir auch bereits bei Rezept Nr. 2, über das ich auf www.lindt.de gestolpert bin.
Dort war es für die Zubereitung wie ein klassisches Tiramisù zum Aus-der-Form-auf-Teller-Löffeln gedacht. Für die Dessertglas-Variante wurde dort der Biskuit gewürfelt. Ich habe ihn mit dem Messer in passende runde Stücke geschnippelt für drei Lagen je Weck-Glas. Darauf und dazwischen die Mascarpone-Crème. Sehr niedlich und überaus köstlich!

Schokoladen-Tiramisù

Zutaten

  • 65 g bittere Schokolade (70 %)
  • 60 g weiche Butter
  • 20 g Puderzucker
  • 1 Prise Salz
  • 3 Eier, getrennt
  • 90 g Zucker
  • 65 g Mehl
  • 1 Tasse starker Kaffee
  • 2 EL (30 ml) Marsala
  • 3 Eigelb
  • 65 g Zucker
  • 230 g Mascarpone
  • 125 ml Sahne
  • 15 ml Marsala

Anleitung

  • Zubereitung Kuchen: Ofen auf 180 ° C vorheizen. Schokolade im Wasserbad schmelzen und beiseite stellen.Butter, Puderzucker und eine Prise Salz schaumig rühren. Eigelbe nach und nach einrühren. Geschmolzene Schokolade zugeben.
  • Eiweiße aufschlagen, Zucker nach und nach zugeben, zu Eischnee schlagen. Ein Drittel des Eischnees vorsichtig unter die Schokoladenmischung ziehen. Restlichen Schnee und gesiebtes Mehl unterheben.
  • Laut Originalrezept kommt der Teig jetzt in eine gefettete 24er Springform. Ich habe ihn auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech verstrichen und bei 180 ° C ausgebacken. Dann: Vorsicht! Nicht zu trocken werden lassen.
  • Zubereitung Crème: Eigelbe mit Zucker aufschlagen. Mascarpone und Alkohol zugeben. Masse glatt rühren. Sahne steif schlagen und unter die Mascarpone-Mischung heben.
  • Zubereitung Tiramisù: Für die im Rezept angegebene Fertigstellung in der Form Kuchen in der Mitte teilen, sodass zwei Böden entstehen. Erste Hälfte in die Form legen und mit der abgekühlten Kaffeemischung tränken. Hälfte der Mascarpone-Mischung darauf verteilen und glatt streichen. Danach zweite Hälfte tränken, auf die Mascarpone geben und wieder mit Mascarpone bedecken. Kühlzeit: mindestens sechs Stunden, besser über Nacht.
  • Für meine Gläschen Variante pro Glas ein passendes Kuchenstück ausschneiden (geht mit etwas Geschick recht flott), ins Gläschen drücken, mit einem guten Esslöffel Kaffee-Marsala-Mischung tränken. Jeweils einen guten Esslöffel Mascarpone-Crème darauf geben und wieder mit einem passenden Biskuit-Stück bedecken. Dieses durchfeuchten wie vorher, wieder Crème drauf, wieder Kuchen, wieder Crème. Zuletzt nach Belieben garnieren.

Das Ganze war ziemlich zeitaufwendig, aber es hat sich gelohnt. Äußerst lecker! Und ein weiterer Vorteil, wenn man es für Gäste zubereitet: Man kann es am Vortag herstellen und dann nur noch kühlen. Perfekt eigentlich.

2 Kommentare

  1. Hallo,
    wenn ich dich besuchen komme – darf ich mir dann auch so einen oder zwei
    Nachtische wünschen? Ich kann die nämlich nicht zubereiten – ich bin beim
    Rezept lesen schon überfordert..
    Liebe Grüße
    Tine

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