Rosenkohl reloaded

Schnell, schnell, bevor es zu warm wird! Hurtig noch einen Rosenkohlauflauf in den Ofen!

Das Schlimme an meinen Lieblingsgerichten ist ja, dass sie irgendwie jahreszeitabhängig sind. Rosenkohl… Linseneintopf… Wirsing… Lauch…

Im Sommer bei brütender Hitze (vorausgesetzt, die gibt es noch…) gehen die ja irgendwie gar nicht. Bevor es also an die fluffigen, leichten Sommergerichte geht, flott noch ein echtes Wintergericht. Auflauf. Mit Rosenkohl. Doppelt winterlich.

Im Gefrierfach harrte ohnehin noch ein Kilobeutel der quietschgrünen Köstlichkeit seiner Bestimmung. Und direkt daneben lagen zufälligerweise einige Restscheiben Kassler Lachs von der letzten Kalorienbombe. Die wurden gleich auch mal mit ans Tageslicht befördert.
Da muss sich doch etwas draus köcheln lassen!

Rosenkohlauflauf mit Kasseler

Gericht: Auflaufform

Zutaten

  • 1000 g TK-Rosenkohl (juhuuuu… kein lästiges Putzen…)
  • 4 Scheiben Kassler Lachs
  • Rapsoel
  • 1 Zwiebel
  • 6 Scheiben magerer, roher Schinken (ich hasse Fettränder…)
  • 200 g Sahne (ich hatte noch einen fettreduzierten Weihenstephan-Sahne-Ersatz- Gruß an Ralli)
  • 1 Becher Crème fraîche mit Kräutern
  • 200 ml Milch
  • geriebener Gouda

Anleitung

  • Zwiebel würfeln, in Oel glasig dünsten, Schinken gewürfelt zugeben und kurz mit anbraten. Mit Sahne ablöschen, Crème fraîche, Milch und etwas vom geriebenen Gouda zugeben (Foto s.o.).
  • Rosenkohl blanchieren und Röschen halbieren. Kassler in grobe Würfel schneiden und auf dem Boden der Auflaufform verteilen. Rosenkohl darauf geben und mit der Soße übergießen. Nach Belieben geriebenen Käse darauf streuen.
  • Bei 200° C Umluft ca. 40 Minuten überbacken.
Ich denke – bzw. hoffe trotz aller Liebe zum Rosenkohl – dass das nun der letzte für dieses Jahr war. Der Winter soll mal so langsam den Abgang machen. Ich will Frühling! Und Rosenkohl schmeckt irgendwie nur, wenn es draußen kalt ist. Wie Linseneintopf…
Um mich etwas aufzumuntern, habe ich heute bei Aldi Blumenzwiebeln gekauft. Die Frühblüher-Zwiebeln, die in Massen im Technikraum lagern, werden entweder innerhalb der kommenden zwei Wochen von mir höchstpersönlich auf dem Grundstück gesteckt, oder aber, falls das wegen weiterer, dämlicher Wetterverzögerungen nicht möglich sein sollte, am übernächsten Wochenende in Blumenkästen versenkt werden. Ich will nicht nur Frühling – ich will Blumen!!!
Die heute erstandenen Calla-, Lilien- und Gladiolen-Zwiebeln haben ja noch ein wenig Zeit. Die verteile ich, sobald der Mutterboden aufgebracht sein wird. So dies wirklich jemals geschehen sollte.
Während ich gemeinsam mit Krokussen, Osterglocken und Tulpen gegen den verdammten Frost kämpfe, zeigt sich Herr Assauer auf spon.de mal wieder von seiner charmantesten Seite: der homophoben. Süß, wie er seine purpurfarbene Prol-Meinung mit dem „Ich mein’s ja nur gut mit euch warmen Jungs…“-Hermelin verbrämt.
Da möchte man doch einfach mal gutgelaunt mit einer vollen Flasche Veltins ausholen. Mein Lieblingsabsatz ist übrigens dieser:
„… In seiner Karriere als Spieler und Manager habe er nie einen homosexuellen Fußballer kennengelernt. „Als ich noch in Bremen war, hörte ich, dass unser Masseur schwul ist.“ Auf die Frage, was er gemacht habe, antwortete Assauer: „Ich bin zu ihm gegangen und habe ihm gesagt: Junge, tu mir einen Gefallen: Such dir einen neuen Job. …“  
Einfach niedlich, der Kleine…
Abgesehen davon ist die Beziehungskrise zwischen Amarell und dem Spasskassen-Kempter natürlich schon irgendwie interessant. Vielleicht stolpert Theo Zwanziger hat tatsächlich ausgerechnet über eine solche Kinderei, nachdem er wirkliche Krisen (Jens-Weinreich-Blog) wider alle Erwartung überlebt hat. Und immerhin hatte er noch seinen großen Auftritt bei der Enke-Gedenkfeier (remember den unsterblichen Satz: „Fußball ist nicht alles!“). Und jetzt muss auch gut sein. Tschüss, Theo…
Tschüss, Winter! Tschüss, Minusgrade! Ich will Kroken, Krokanten und Krokusse! Jetzt!!!

3 Kommentare

  1. Hallo Manuela,
    auch bei uns ist von Frühling noch keine Spur. So langsam reicht es wirklich.
    Meine bessere Hälfte sitzt hier auch schon mit jeder Menge Vorräte an Zwiebeln und Pflanzen, die endlich in die Erde sollen.
    Und ich will endlich auf der Terrasse sitzen!!! Das ist doch nicht zu viel verlangt?

    Viele Grüße aus dem heute wieder sehr tristen Dresden.

    Marko

    1. auf der terrasse sitzen zu wollen, ist in der tat nicht zuviel verlangt. und so langsam wäre man ja auch in terrassenstimmung – wenn es nur endlich warm werden würde… *augenroll*

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