Iż-Żurück aus Iż-Żebbuġ

Oder so ähnlich jedenfalls. Iż-Żebbuġ liegt zumindest sehr nahe an Marsalforn. Und in Marsalforn verbrachten wir wieder mal eine Oktoberwoche. Insgesamt bereits zum vierten Mal in den letzten vier Jahren. Und irgendwie ist es auch wunderbar, an einen bekannten Ort zurückzukehren. Man weiß, wo man einkaufen kann. Man kennt den Weg zum Meer. Man weiß, was einen um die nächste Ecke erwartet und wo es das beste Essen gibt.

Un trotzdem gibt es immer wieder Neuentdeckungen. Gerade in Hinsicht aufs Essen. Das würde ich jetzt sehr gerne in epischer Breite erklären und ausführlich bebildern, aber die Zeit ist mein Feind.

Wir sind gestern am späten Abend zurückgekehrt. Und morgen früh geht es – zumindest für mich – wieder für ein paar Tage weg. Freitag bin ich wieder da. Bis dahin muss der Gatte die Stellung halten.

Die insgesamt 2.903 Fotos von Gozo habe ich heute bereits bearbeitet. Nebenbei Wäsche gewaschen, Auberginen geerntet und Abendessen daraus gekocht. Zu mehr langte es nicht. Was ich aber bereits sagen kann, ist folgendes: Es war herrlich! Ich liebe Gozo. Und wenn ich im Lotto gewinnen sollte, würde ich mir ein Landhaus kaufen und da bleiben. Die maltesische Staatsbürgerschaft zu bekommen, ist ja nur eine Frage des Portemonnaies. Und Gozo ist billiger als Malta. Perfekt.

Und am Tag nach meiner endgültigen Ankunft würde ich – wie alle anderen etwa 400.000 Bewohner – ein „No Parking“-Schild an meiner Garage anbringen. Striktly forbidden! Night and Day!!!

Und ich würde sofort einen Malti-Kurs belegen. Nachdem wir am dritten (?) Tag nur durch das Betrachten von Straßenschildern einen echten Durchbruch beim Verständnis der Artikelbildung (und deren Assimilation ans Substantiv) hatten, halte ich mich mindestens für ein Malti-Naturtalent. Und wie man Imqaret ausspricht, wissen wir jetzt auch. Und auch, dass es super schmeckt. Und dass der Singular von Imqaret Maqrut heißt. Aber dazu ganz bald mehr. Wir auch zu allem anderen.

Was ich vergessen habe: Ich werde in meinem gozitanischen Landhaus übrigens ein Bed and Breakfast eröffnen. Zumindest ist das der Plan. Und das Haus wird aus Limestonequadern erbaut sein und türkise Fenster, Balkone und Türen haben.

So. Und jetzt muss ich mich mal weiter mit der Realität befassen. Bis Freitag!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.