„Karma, karma, karma, karma, karma chameleon…“

… You come and go, you come and go-ho-ho-ho…“

Und: Glühwein ist die Antwort! Ja, ich weiß: Das klingt nach „Alkoholismus und Spaß dabei“, aber so einfach ist es natürlich nicht. Jedenfalls nicht ganz so einfach. Wir eröffneten am Donnerstag die Weihnachtsmarktsaison. Traditionell in Mainz. Traditionell am Stand mit dem besten Glühkirsch ever. Traditionell im Schatten des Doms.

Wo ich zuletzt bei strahlendem Sonnenschein mit den Abteilungskolleginnen noch bei Weck, Worscht und Woi herumgelungert hatte, stand ich jetzt – Monate später – frierend mit den Lieblingskollegen aus dem ProjekTraum herum. Bei Glühwein und Feuerzangenbowle. Floskeln beiseite, aber „so schnell vergeht die Zeit“…

Meine Beute ist ganz oben zu sehen: ein Chamäleon-Ausstecher! Als ich den sah, musste ich ihn haben. Bei der Gelegenheit: Ich sollte langsam mal nach einem würdigen Erben für meine Ausstecherkiste suchen. Das letzte Hemd hat schließlich keine Taschen. Und so…

Jedenfalls war das Chamäleon sofort gesetzt für des Gatten Spekulatius. Schließlich hatten wir jetzt bereits zweimal Besuche im Ta-Kenuna Botanical Garden in Nadur hinter uns gebracht, um das Chamäleon aus 2017 wieder zu finden. Leider jeweils ergebnislos. Dann halt so. Dann halt aus Spekulatiusteig! Pah!

Jedenfalls durfte das Chamäleon Freitag Abend ran. Zu groß war der Frust nach einem gar scheußlichen Arbeitstag und Dauerregen, der den Weihnachtsmarktbesuch in Idstein unmöglich machte. Der Spekulatiusteig war wieder der bereits mehrfach bewährte. Der Gatte war glücklich.

Spekulatius

Gericht: Weihnachtsteller
Keyword: plätzchen, weihnachtsplätzchen
Autor: MrsFlax

Zutaten

  • 250 g weiche Butter
  • 220 g brauner Zucker (hier: Muscovado)
  • 1 TL Zimt, gestrichen
  • 2 TL Lebkuchengewürz, gestrichen
  • 2 EL Mandellikör
  • 2 EL Milch
  • 500 g Mehl
  • 1 TL Backpulver, gestrichen

Anleitung

  • Butter und Zucker schaumig rühren. Gewürze, Likör und Milch zugeben und unterrühren. Mehl und Backpulver sieben und ebenfalls einrühren.
  • Teig verkneten und zu einer Kugel formen. Für drei Stunden in den Kühlschrank geben. Oder für zwei Stunden auf die bitterkalte Terrasse.
  • Kugel vierteln, ausrollen und mit beliebigen Förmchen ausstechen. Der Teig zerläuft im Ofen kaum. Dicht an dicht gelegt kommen dabei vier Bleche heraus.
  • Bei 180°C Ober-/Unterhitze jedes Blech etwa 20 Minuten abbacken. Auskühlen lassen und zwischen Backpapierlagen in eine luftdichte Dose geben.

Das war doch wenigstens mal ein Anfang! Vielleicht kriege ich doch noch ein paar Plätzchen zusammen, bevor der Baum steht. Ich vermisse meine Dezember-Backwoche sehr. So richtig in Stimmung kommt man ohne Backorgie einfach nicht.

Motiviert vom gestrigen Chamäleon-Licht-am-Ende-des-Tunnels war ich eben einkaufen. Butter, Zucker, Mehl. Morgen gibt’s was auf die Bleche. Heute „muss“ ich leider schon wieder auf den Weihnachtsmarkt. Schrecklich! Hö-hö-hö.

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