Beim gestrigen Einkauf stieß ich im Gemüseregal auf zwei letzte Päckchen Schwarzwurzeln. Ich beschloss, dass sie mir vom Schicksal zugedacht waren, und packte sie kurzentschlossen in den Wagen. Hatte ich nicht an Neujahr beschlossen, das Schwarzwurzelragout mit gebratenem Saibling nachzukochen? Doch. Hatte ich. Und Zanderfilets waren auch noch vorrätig. Nahm ich also die statt des Saiblings.

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… here comes the sun and I say it’s alright…“

Absolut frühlingshaft war es heute – und das Anfang Januar! Die Sonne schien stundenlang, sodass endlich einmal eine Besichtigung des Gartens – oder dessen, was vom Garten übrig ist – möglich war. Bis auf ein wenig Weiß war wieder alles braun oder grün. Und was man sah, war gar nicht mal so schlimm wie erwartet. Der Feldsalat lebt immerhin noch („Lebt denn der alte Feldsalat noch? (…) Ja, er lebt noch!“), wenn er auch nicht gerade erntereif ist.

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Zwischendurch einmal „to something completely different“, nämlich der überfälligen Anleitung zur Herstellung des Weihnachts-Hauptgangs. Bevor ich nämlich am Ende noch vergesslicher werde, als ich es ohnehin schon bin, und weil ich davon noch recht viele Fotos auf Lager habe, habe ich mich mal daran gemacht, den Ablauf der Herstellung des Hirschbratens und der dazugehörigen Soße zu rekonstruieren.

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Unser immer noch hübsch grüner Weihnachtsbaum verbringt heute seinen letzten Abend im Haus. Morgen wird er abgeschmückt und entlichtert und schließlich an der Straße abgestellt, wo ihn die Jugendfeuerwehr am Wochenende einsammeln soll. Schade. Immerhin haben wir ihm noch einen Tag nach der traditionellen Dreikönigsentfernung gegeben.

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Der Tag begann mit Glatteis. Mit so richtig fiesem Glatteis. Ich legte mich beim Verlassen des Hauses bereits fast auf der Fußmatte hin. Mist! Der Weg zum Auto war außerordentlich gefährlich. Die sicherste Variante war dabei, mit einem Fuß irgendwie im Schnee zu bleiben.

Das Auto selbst war wieder über und über mit dieser sensationellen Effektlackierung versehen, die man nicht abkratzen, sondern eigentlich nur abtauen kann. Allein um den Scheiben eine akzeptable Transparenz zu verleihen, arbeite ich mich zehn Minuten lang ab. Da Max‘ Bus definitiv nicht kommen würde, packte ich ihn gleich mit ein und setzte ihn in Idstein ab, von wo aus ich die Autobahn zu nehmen gedachte, um der gefährlicheren Bundesstraßenvariante auszuweichen.

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