Und es klappte doch noch! Immerhin war der Tisch bereits seit gestern Abend gedeckt (sehr harmonisch i.ü.). Zwar erschienen die Gäste in leicht dezimierter Anzahl, da meine liebe Schwester krank war, aber am Ende konnte ich mein seit Wochen geplantes Weihnachtsmenue erfolgreich an den Mann (und an die Frau) bringen.

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Das mag wohl sein, aber wir hatten welches. Und keine grünen Äpfel, sondern rote und goldene Kugeln. Irgendwie stehe ich an Weihnachten auf rot-gold. Gewohnheitssache – vermute ich. Der Tag selbst verlief allerdings vollkommen anders als gewohnt bzw. geplant. Und das trotz akribischer Vorbereitung. Manche Dinge kann man halt nicht planen. Das Wetter zum Beispiel.

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Trotz Schnee- und Eischaos haben wir den Tag unbeschadet überstanden. Essen, Bescherung und Vorbereitungen für morgen sind erledigt. Um 23 Uhr werden wir noch versuchen, uns zur Christmette durchzuschlagen. Tagsüber war an derartige Expeditionen nicht zu denken. Wahrscheinlich hätten wir selbst mit viel gutem Willen die Autoscheiben, die wie Strukturglas aussahen nicht freibekommen.

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Alles bißchen hektisch heute. Bürotag… Heimweg in Panik, weil Angst vor dem angekündigten Glatteis… Rezeptecheck und letzte Einkäufe… erste Vorbereitungen auf das Weihnachtsessen… Baumrettungsaktion wegen des bevorstehenden Starkschnees (Evakuierung in der Dusche im Gästebad)…

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Das hat man doch heute morgen schon deutlich gespürt, oder? Immerhin liegt seit ein paar Stunden die Wintersonnenwende (22.12.2010, 00:38 Uhr) hinter uns. Morgen ist der Tag dann schon wieder länger als heute. Und die Nacht kürzer. Vielleicht wandte sich mein besonderer Freund F.J. Wagner von der BILD deshalb in seiner aktuellen Kolumne an den Winter? Ich frage mich allerdings, ob der Winter das verdient hat. Ihn mit übelster Grammatik zu mißhandeln, wo er doch ohnehin bereits auf dem Rückzug ist, kann ja irgendwie auch nicht die Lösung sein. Sorry, Winter. Setzen, sechs, F.J.!

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