Nur eine unscheinbare Benachrichtigungskarte lag da im Briefkasten. Und dann fand sich ein fabelhaftes Paket bei den Nachbarn: meine „Weck“-Bestellung! In dem riesigen Kartin befanden sich – außer Massen von Luftpolsterfolie – zwei Kartons mit zwölf Exemplaren des Rundrand-Glases 100, ein Doppelpack Rex-Flaschen und neben dem bestellten Einkoch-Rezepte-Ratgeber noch zwei weitere Heftchen mit einer Vielzahl ausprobierenswerter Rezepte.
Tuesday, bloody tuesday…
Dieser verdammte Dienstag mit seinen schier unerträglichen knapp zehn Arbeitsstunden schafft mich nochmal. Irgendwann. Am Ende geht er dann aber immer doch noch vorbei. Und heute hätte ich gar noch eine halbe Stunde mehr brauchen können. Was soll’s? Auf jeden Dienstag folgt ein Mittwoch. Und morgen sollte ich ein wenig mehr Luft haben, da meine an akuter Verbal-Diarrhoe erkrankte Kollegin aus dem Urlaub zurückkehren wird.
Don’t feed the troll!
„Standing here…
… in the rain,
Maybe the weather will change again
Change again
It’ll stay the bleeding same.“ – Madness
Was war das nur für ein fieses Herbstwochenende?! Und „Herbst“ ist noch freundlich formuliert. Ständiges Geniesel, zwischendurch fette Schauer und nur sporadisch ein Sonnenstrahl – so etwas möchte man im August nun wirklich nicht erleben müssen. Muss man aber trotzdem. Irgendwie.
La dolce vita?

Da ist von „italienischem Lebensgefühl“ die Rede. So, so… Bißchen vergesslich offensichtlich – der Italiener so im allgemeinen. Heute morgen machte ich mich an das zweite Rezept aus der aktuellen Ausgabe von „So isst Italien“, für das ich immerhin satte € 4,90 auf die Ladentheke geblättert hatte. Der „Cappuccino-Mascarpone-Pudding“ (Seite 119) war das Objekt der Begierde. Und wieder musste ich feststellen, dass in der Zutatenliste etwas unterschlagen worden war. Und zwar – wie auch beim gestrigen „Tagliatelle mit Ricotta und Pfifferlingen“-Rezept (Seite 15) – eine Hauptzutat. Nachdem dort der Ricotta fehlte, fand sich diesmal kein Mascarpone in der Auflistung.




