Saarvoir-vivre

Vier Tage weilte ich anlässlich eines Workshops im Saarland. Schön war’s. Und anstrengend. Und abends durfte ich einen Hauch von Savoir-vivre erahnen. Bei schönstem Wetter war die Außengastronomie außerordentlich gut besucht. Und das ist deutlich mehr Außengastronomie als zum Beisiel in Mainz. „Der Saarländer“ weiß halt, wie es geht. Hauptsach‘ gudd ‚gess! Und herrlich war’s, einfach mal wieder mit einem Glas Wein an einem Fluss zu sitzen und echte Menschen vorbeiflanieren zu sehen. Und mit anderen echten Menschen zu lachen.

Die Rückfahrt nervte dann zwar etwas, aber die Aussicht auf ein eigenes Bett war schon sehr verlockend. Mein Plan, ein aufwendiges Welcome-back-Abendessen zuzubereiten, scheiterte am Timing. Es war bereits halb acht, als ich den Koffer aus dem Auto stemmte.

Ich fühle mich momentan – aufgrund des Workshops – recht motiviert. Am morgigen Arbeitstag wird erstmal der ultimative Masterplan vorbereitet werden, mit dem ich gedenke, die gerade aufgetauchte Mehrbelastung unter Kontrolle zu bringen. Und dann noch eine Woche arbeiten bis zum Urlaub. Die Woche wird hart werden, aber ich habe mich trotz aller Bedenken entschieden, meine drei Urlaubswochen ungekürzt durchzuziehen. Ich brauche die jetzt. Keine Diskussion!

Ganz wichtig heute auch, nachdem mich mein Handy schon seit gestern daran erinnert:

Das ist mittlerweile zwölf Jahre her. Wie kann das sein?! Wir sind doch immer noch die Gleichen und keinen Tag älter! Happy Birthday, Piti. Ich hoffe, du hattest / hast einen schönen Tag.

2 Kommentare

  1. Hetzlichen Dank! 🙂 Keinen Tag älter… ich weiß nicht… Wenn es so weitergeht, muss mich das Handy in ein paar Jahren an den eigenen Geburtstag erinnern.^^

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