Vestigia Dei

Nachts hatte es ein Erdbeben gegeben. Ich war aufgewacht, hatte es tatsächlich unterbewusst auch richtig in die Kategorie „Oh! Ein Erdbeben! Wir müssen sofort das Haus verlassen!“ einsortiert, stufte es im Halbschlaf dann aber auf „Oh. Ein doofer Traum. Ich muss dringend weiterschlafen.“ herunter. Morgens fanden wir dann diesen Bericht in der „Times of Malta“. Ooopsi.

Der Gatte ging natürlich trotzdem tauchen. Als er nach seinem Tauchgang wieder auf der Bildfläche erschien, war der Himmel zwar grau in grau, aber auf meiner Liste für diesen Urlaub fehlte noch ein Punkt, den es abzuhaken galt: die Ta’ Kola Windmühle in Xagħra. An der waren wir bereits etliche Male in den vergangenen Jahren vorbeigefahren, aber ich hatte es nie geschafft, mal ein Foto davon zu machen. Immer wenn wir vorbeigefahren waren, war strahlend blauer Himmel gewesen. Trotzdem hatten wir nie angehalten. Warum auch immer.

Die Mühle wurde von Großmeister Manoel de Vilhena 1725 erbaut, bis in die 1980er Jahre noch vom letzten Besitzer Guzeppi Grech (Żeppu ta’ Kola) betrieben und ist jetzt in ein Museum umgebaut worden. Das Museum ist recht gut besucht, was allerdings daran liegen mag, dass der Eintrittspreis im Ticket für den Ġgantija-Tempel enthalten ist.

Als wir an der Mühle ankamen, regnete es in Strömen. Wir beschlossen „kurz“ im Auto zu warten. Aus „kurz“ wurde fast eine Stunde… Das obere Foto stammt aus gelangweilten Spielereien mit der Kamera hinter der regennassen Scheibe. Wirklich schöne Fotos gab es auch anschließend nicht. Wir zogen von dannen. Blöde Mühle…

Nach einem Großeinkauf bei Ta‘ Mena – Wein, Olivenöl, allerlei Konserven und Käse – schlug der Gatte den fiesen Weg an der Qbajjar Bay vorbei ein, bei dem mir immer etwas schlecht wird. Allerdings kam in diesem Moment die Sonne heraus, der Gatte fuhr links ran und ich fotografierte mich halb tot angesichts der Xweijni-Saltpans und der Bucht. Und das Meer! Nach dem Unwetter so wunderbar türkis!

Genauso wunderbar wurde unser Abendessen aus allerlei maltesischen Produkten, die unbedingt vor der Abreise noch „vernichtet“ werden mussten: Tomaten, Paprika, Ħobż, Kunserva, Oliven (maltesisch: Żebbuġ!), Bigilla. Bigilla wollte ich die ganze Zeit schon mal selbst machen, hab’s aber immer wieder vergessen. Da man sie auf Gozo praktisch überall fertig zubereitet bekommt, nahm ich ein Päckchen fürs Abendessen mit. Zum Probieren.

Nach dem Probieren war klar: Das würde ich selbst herstellen müssen, sobald ich wieder zu Hause wäre! Auf frischem Ħobż absolut genial! Die passenden Bohnen – Ful ta‘ Ġirba – wurden anschließend auch noch besorgt – was nicht ganz einfach war – und mitgeschleppt.

Dazu muss allerdings erwähnt werden, dass Bigilla in früheren Zeiten von fliegenden Straßenhändlern (Zitat aus Helen Caruana Galizias ‚The food and cookery of Malta and Gozo‘: „The bigilla seller used to be a familiar, comforting figure in village streets on cold winter nights.“) verkauft wurde, die es größeren Mengen herstellten und dann portionsweise unters Volk brachten. Wenn der Bigilla-Mann dreimal klingelt sozusagen. Blöderweise hat sich das im Untertaunus noch nicht durchgesetzt. Hier klingelt immer nur der bofrost-Mann und will mir seinen blöden Katalog andrehen…

Eine grobe Anleitung stand übrigens praktisch als Zutaten auf der Dose, ich habe mich dann aber beim Nachbasteln zu Hause doch lieber an das Rezept im am Flughafen erbeuteten und oben bereits erwähnten Kochbuch gehalten.

Bigilla

Drucken Bigilla Autor: frei nach "The food and cookery of Malta and Gozo" von Helen Caruana Galizia Materials200 gram getrocknete Djerbabohnen - ersatzweise: Saubohnen / Favagutes Olivenöl3 Zehen Knoblauch, grob gehackt1 Chili, nicht zu scharf und ebenfalls gehacktreichlich Majoran, Minze, Basilikum, Petersilie - alles zusammen oder je nach GeschmackSalz, schwarzer Pfeffer1 Spritzer Zitrone AnleitungenBohnen abspülen [...]

Zutaten

  • 200 g getrocknete Djerbabohnen - ersatzweise: Saubohnen / Fava
  • gutes Olivenöl
  • 3 Zehen Knoblauch, grob gehackt
  • 1 Chili, nicht zu scharf und ebenfalls gehackt
  • reichlich Majoran, Minze, Basilikum, Petersilie - alles zusammen oder je nach Geschmack
  • Salz, schwarzer Pfeffer
  • 1 Spritzer Zitrone

Zubereitung

  • Bohnen abspülen und über Nacht in reichlich klarem, kaltem Wasser einweichen.
  • Im gleichen Wasser am nächsten Tag - ohne Salz! - aufkochen und so lange simmern lassen, bis die Bohnen sehr weich sind und das Wasser fast verkocht ist.
  • Bohnen zusammen mit den Kräutern, der Chilischote und dem Knoblauch pürieren. Olivenöl nach Bedarf zugeben. Nicht zu fein mixen.
  • Mit Salz, Pfeffer und einem winzigen Spritzer Zitrone abschmecken. Mit frischem Bot und / oder Galetti servieren.

Bigilla wird auf den maltesischen Inseln auch gerne mit kleinen Crackern, den sogenannten Galletti, gegessen, für die ich bereits im letzten Jahr – oder im vorletzten?! – ein Rezept verbloggt hatte. Damit ist es ein perfekter, wenn auch optisch nicht der hübscheste Dip zum Einstieg in einen gemütlichen Abend mit Gästen und gutem Essen. Oder für ein Abendessen mit einem netten Ehemann im Urlaub auf Gozo.

Am nächsten Morgen startete besagter Ehemann zu seinem letzten Tauchgang durch. Er hielt es für seinen vorletzten, aber das änderte sich im Laufe des Tages. Ich ließ mich erneut mit Einhorn im Pool nieder.

Als er zurück kehrte, brachen wir zu unserer letzten Wanderung auf. Den Küstenabschnitt von Dwejra aus hinter dem Steinbruch hatten wir bisher noch nicht gesehen. Das wollten wir ändern. Wir fuhren also mit dem Auto erstmal in die Dwejra Bay aka The place formerly known as Azure Window.

Die Warnhinweise und Absperrungen waren immer noch da, die Verkaufsstände und Reisebusse auch – bloß das Window natürlich nicht mehr. Schade. Umgekehrt wäre es mir lieber gewesen…

Wir stiegen von der Kappella Sant‘ Anna oberhalb der Inland Sea entlang auf und hielten uns dann an den rot markierten Küstenweg.

Bereits auf der Höhe war von Touristen keine Spur mehr. Perfekt. Links das Meer, rechts meist ausgewaschener Sandstein – Fotoeskalation! Das Wetter spielte mit. Kein Regen weit und breit in Sicht, stattdessen strahlend blauer Himmel. Herrlich!

Wir marschierten weiter. Der Weg wurde etwas verwirrend, nachdem wir den Steinbruch und die Steilküste passiert hatten. Im Prinzip ging es durch Kriegsgebiet. Hasen- und Vögel-Kriegsgebiet. Wir haben sie nicht gezählt, aber jeder männliche Gozitaner im schussfähigen Alter dürfte hier einen Schießstand besitzen – also so etwas wie oben in der Mitte und hier:

Der erste bewaffnete, aber sehr freundliche Mensch begegnete uns. Dann der zweite. Wir gingen unbeirrt weiter. Der Weg wurde noch verwirrender und die Dichte an selbstgemalten Warnschildern nahm deutlich zu. Mein Knie zickte. Und ich fühlte mich unwohl.

Irgendwie – wieso nur?! – hatte ich das Gefühl, hier nicht erwünscht zu sein? Seltsam… Am Ende drehten wir um. Ich glaube, viel Interessantes wäre da eh nicht mehr gekommen. Und es fielen praktisch Fliegenschwärme über uns her. Keine Stechmücken! Aber solche Unmengen von Fliegen, dass ich mich zeitweise wie der Schweinekopf aus „Lord of the Flies“ fühlte, das ich in der Oberstufe zu lesen gezwungen wurde.

Ich will damit natürlich keinesfalls andeuten, dass es eine unattraktive Stelle auf Gozo gäbe, aber es gibt doch Tausende von Stellen, an denen man sich deutlich willkommener fühlt. Und man muss ja auch nicht unbedingt überall mal gewesen sein…

Abends hatten wir für unser „letztes Abendmahl“ auf Gozo einen Tisch im bereits erwähnten „Brookies“ reserviert. Diesmal setzten wir uns raus auf die Terrasse. Das war leider den Fotos nicht wirklich zuträglich.

Damit wir nicht von Moskitos aufgefressen würden, gab es eine Art grünliches Licht. Das störte prinzipiell überhaupt nicht, sondern war sehr angenehm, weil wir eben nicht von Moskitos aufgefressen wurden. Bloß den Fotos war es nicht wirklich zuträglich.

Das links von der Bigilla und den Galetti sieht nach stundenlangem Farbton- und Sättigungsgefrickel halbwegs erträglich aus. Alle anderen sind gruselig. Also noch gruseliger.

Einzig mit dem vom Rabbit Hunter’s Style (local bred rabbit, braised in red wine enhanced with mushrooms, bacon, touch of chili, black olives and tomato pulp) – was ja sehr gut zum Tagesverlauf passte – gibt es noch ein fast ansehnliches. Dazu ein lustiges Ratespiel: Welche der Oliven ist die Niere?

Was wir sonst so auf den Tellern hatten? Sea Bream Fillets (local poached sea bream fillets set on an olive and lemon chutney drizzled with olive oil), Marinated Octopus (slow cooked octopus marinated in olive oil, thyme and lemon zest, served with pickled carrots, crispy prosciutto and flaked almonds) und Salmon Calamarata (Calamari rings shaped pasta tossed with pieces of salmon, garlic, spinach, peas and saffron infused creamy sauce).

Klang gut – und schmeckte auch so. Ein gelungener Abend, den wieder ein Ta‘ Mena Juel abrundete.

Direkt im Anschluss ans Essen stellte der Gatte fest, dass sich zwischenzeitlich unsere Vermieter gemeldet hatten, weil sie ab zehn Uhr morgens ins Haus wollten. Blöd. Eigentlich hatte er noch einen Tauchgang geplant. Das fiel dann leider ins Wasser. Wir teilten ihnen mit, dass wir in diesem Fall um neun Uhr aufbrechen würden und packten schon mal unsere Koffer.

Pünktlich starteten wir zur Fähre durch. Das letzte, was wir beim Ablegen noch sahen, war wie immer die Kirche von Mġarr hoch oben über dem Hafen. Und auch ein letzter Blick auf die Rotunda von Xewkija ist von der Fähre aus noch möglich.

Wir fuhren praktisch von einer Rotunda zur nächsten. Unser erstes Ziel auf Malta war nämlich Mosta. Im Internet fanden wir die Öffnungszeiten. Demnach hatten wir bis 11:45 Uhr Zeit. Das könnte knapp werden. Ich spielte Navi-Tante, der Gatte lenkte nach meinen Anweisungen geschmeidig das Auto durch die teilweise etwas überfüllten Straßen, wir suchten einen Parkplatz in Mosta, fanden einen und rannten los. Als wir ankamen, stellten wir fest, dass wir uns hätten Zeit lassen können. Die Öffnungszeiten waren deutlich ausgeweitet worden.

Zur Rotunda von Mosta ist folgendes zu sagen: Geweiht wurde sie 1866 – 27 Jahre nach Grundsteinlegung – durch den damaligen Bischof von Malta. Ihr Entwurf orientierte sich – und das ist deutlich zu erkennen – am Pantheon. Der Innendurchmesser der Kuppel beträgt knapp 36 Meter.

Wir nahmen das Eintrittspreisgesamtpaket mit Rundgang über die Galerie am Rand der Kuppel, das Museum und den Luftschutzbunker vor der Kirche. Da gerade noch ein Gottesdienst gefeiert wurde, schlichen wir uns erstmal hoch in die Kuppel. Der Blick war wirklich atemberaubend schön.

Auch den Quergang oben an der Außenseite zwischen den Glockentürmen konnte man begehen.

Das löste natürlich wieder eine Phase permanenten Fotografierens bei mir aus, sorgte aber auch dafür, dass wir erst unten ankamen, als gerade der Gottesdienst für die Schulkinder vorbei war. Sehr gutes Timing!

Wir sahen uns die komplette Kirche an – und widmeten uns schließlich einem der faszinierendsten Aspekte in der Geschichte dieses Bauwerks: dem 9. April 1942. Dazu muss allerdings vorher noch angemerkt werden, dass der Zweite Weltkrieg für die Bewohner von Malta in den Jahren 1941 und 1942 eine Katastrophe war. Zitat Wikipedia: „Im Laufe von etwa 3.000 Angriffen gegen die Insel fielen ungefähr 14.000 Tonnen Bomben, die unter anderem fast 35.000 Häuser zerstörten; auf Malta fielen während des Zweiten Weltkriegs die meisten Bomben pro Quadratmeter. Mehr als 1.000 Einwohner kamen ums Leben.“

An besagtem Tag im April 1942 wurde während eines Gottesdienstes, dem etwa 300 Gläubige beiwohnten, eine deutsche Fliegerbombe über der Kirche abgeworfen. Sie durchschlug die Kuppel und fiel auf den Marmorboden der Kirche. Sie explodierte nicht. Niemand wurde verletzt.

Auf Malta heißt dieses Ereignis heute noch „Il-Miraklu tal-Bomba tar-Rotunda“.

Eine baugleiche, entschärfte Bombe ist heute noch in der Kirche ausgestellt. Das Original wurde damals im Meer versenkt.

Beim anschließenden Gang durch den Luftschutzbunker unterhalb der Kirche trifft man dann mal wieder auf die hässliche Fratze des „Deutschen“.

„Eiserne Grüße für Malta“ – die Inschrift auf einer Bombe, die von deutschen Soldaten auf einem sizilianischen Luftwaffenstützpunkt liebevoll beschriftet worden war. Wie meinte Opa Gauland noch gleich?! Ach ja! Wenn auch Franzosen und Briten das Recht auf Nationalstolz hätten, „haben wir das Recht, stolz zu sein auf Leistungen deutscher Soldaten in zwei Weltkriegen.“ Ja klar. Wenn ich solche Fotos sehe, spüre ich das auch direkt. Es erfüllt mich ganz und gar.

Als Gegengift gab es zwei Pastizzi. Das musste sein.

Von der Rotunda aus fuhren wir anschließend noch nach Rabat (auf Malta gibt es auch eins), um uns die Katakomben anzuschauen. Bei dieser Gelegenheit erfuhr ich übrigens nebenbei, dass „Ben Hur“ und „Quo vadis?“ mir bereits als Kind Unsinn beigebracht hatten. Es haben sich in frühchristlicher Zeit niemals die ersten Christen in den Katakomben von Rom oder sonstwo versammelt. Gelogen. Alles gelogen. Frechheit!

Es handelt sich tatsächlich um reine Begräbnisstätten. Die St. Paul’s Catacombs auf Malta sind wirklich sehr beeindruckend und hervorragend für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht worden.

Sie wurden bereits in der antiken Stadt Melita angelegt und anschließend von Puniern, Römern, Juden und Christen gleichsam genutzt. Sie befinden sich unterirdisch auf einem Areal von insgesamt etwa 2.000 Quadratmetern.

Anschließend liefen wir noch durch Rabat, bevor wir nach Marsaxlokk fuhren. Dort war unsere letzte Übernachtung geplant, da der Flughafen nicht allzu weit entfernt ist, und unser Flug bereits um 6:30 Uhr morgens gehen würde. Marsaxlokk hatten wir bereits einmal – auf meinen ausdrücklichen Wunsch hin – besucht. Zu verlockend die Instagram-Fotos von unzähligen Luzzus im Sonnenschein im Hafenbecken vor der Stadt.

Damals hatte ich auch einige Fotos gemacht, diesmal waren wir allerdings etwas spät dran. Die Fotos gehen maximal als ‚Abendstimmung in Marsaxlokk‘ durch. Zum Ausgleich habe ich mich mal – wie war das mit der Realität auf Instagram?! – um 180° gedreht und in die entgegengesetzte Richtung fotografiert. Da liegt nämlich der „Europort“, der Frachthafen Maltas, in Birżebbuġa. Abgesehen davon verfügt der Ort noch über einen Ende der 1990er Jahre künstlich aufgeschütteten Sandstrand, den „Pretty Beach“…

Wir drehen uns einmal um. Bitte sehr – Postkartenidylle:

Der vorhandene Luzzu-Overload inklusive luzzufarben gestrichenen Bänken an der Promenade musste natürlich auch dokumentiert werden. Da geht kein Weg dran vorbei.

Eigentlich waren wir aber zu diesem Zeitpunkt auf der Suche nach einem Abendessen. Die Suche wurde erschwert durch den Umstand, dass ich erstens alle zwei Meter eine Haustür fotografieren musste und zweitens das eigentlich gesetzte „Terrone“ mich jetzt doch irgendwie  nicht überzeugte.

Wir gaben dem „Harber 16“ eine Chance, aber es wurde gerade von sehr seltsamen Menschen (und das ist eine wohlwollendere Beschreibung als man sie üblicherweise von mir kennt) belagert. Als wir endlich zu Wort kamen, stellte sich heraus, dass wir maximal noch einen Tisch an der Straße bekommen könnten. Nein. Dann nicht. Schade.

Wir liefen die Promenade wieder hinunter. Und als wir am „Roots“ vorbeikamen, gefiel mir der in der Tür stehende Besitzer. Kurze Rückfrage bei Tripadvisor- alles bestens. Wir enterten es. Und wir wurden nicht enttäuscht. Es wurde ein ausgesprochen köstliches Abschiedsessen von Malta.

In einem Fischerort wie Marsaxlokk kam natürlich ein Kaninchen nicht in Frage. Wir bestellten wie folgt: Der Gatte das Octopus Carpaccio (green asparagus, caper berries, brown nut butter), ich die Seared Scallops (spinach purree, pistachio crumbs). Hammer!

Gefolgt von: Crab Risotto (der Herr) und Linguine Seafood (die Dame).

Und da wir – dank des Gatten unvergleichlicher Weisheit – von den Hauptgängen jeweils nur die Vorspeisenportionen bestellt hatten, schafften wir sogar noch ein Dessert: Traditional Local Imqaret (white chocolate soil, honey, vanilla ice-cream).

Der Rest ist schnell erzählt: Satt und glücklich schlurften wir zum Hotel, fielen in einen erholsamen Schlaf – bis um 3:30 Uhr der Wecker klingelte. Am Flughafen wurde das Auto abgegeben, wir naschten zum Frühstück noch letzte Pistazzi und stiegen dann ins abermals (!) pünktliche Flugzeug. Start bei Sonnenaufgang, Landung bei strahlendem Sonnenschein in Frankfurt. Wieso hatten sich nur alle über das heimische Wetter beschwert?!

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