Alles egal jetzt. Wochenende.

Vergessen wir mal ganz flott diese Woche. Stattdessen gibt es noch drei Rezepte nachzutragen, die ich ungern in ein paar Wochen verzweifelt suchen möchte. Zum einen habe ich mittlerweile die offenen Ravioli aus dem Kochkurs mit Sebastian Zemann aus dem „Laurenz“ nachgebastelt. Zum anderen habe ich einen Margarinerest in Thymian-Parmesan-Plätzchen verwandelt, die man wunderbar zum Wein essen kann. Und dann war da noch der Kuchen nach „Sanella“-Rezept, den ich eigentlich mit Butter testen wollte.

Plan und Tat liegen oft recht weit auseinander. So auch hier. Immerhin hatte ich als Ostergeschenk noch ein Pfund Margarine (inklusive Häschenausstecher) überreicht bekommen. Supi!

Handeln wir also als erstes die Margarinerezepte ab. Den Kuchen, der wirklich auch beim zweiten Margarineversuch überzeugt hat, gibt es hier: Hasenkuchen. Ich habe diesmal nur die Schokohälfte gebacken, nix ausgestochen, allerdings darin von den Weihnachtsrumkugeln übrig gebliebene Schokostreusel verklappt. Und den Kuchen anschließend dem Gatten und den Kolleginnen zum Testen hingestellt. Perfekt so. Fluffig und schokoladig. Nieder mit dem Margarinedünkel!

Aus der restlichen Margarine habe ich kurzfristig – weil die liebe Tine mich besuchen kam und ich etwas zum Wein haben wollte – Thymian-Parmesan-Kekse improvisiert.

Ich fand die gut. Mit Butter sind sie vielleicht noch besser? Wir werden sehen, weil die Margarine jetzt ja erstmal alle ist. Und weil ich die Dinger sicher nochmals backen werde.

Thymian-Parmesan-Kekse

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Zutaten

  • 400 g Weizenmehl Type 405
  • 250 g Margarine
  • 200 g parmesan, frisch gerieben
  • 4 EL getrockneter Wildthymian (hier: von Gozo)
  • 1 TL Meersalz (hier natürlich auch von Gozo - das geniale Cini-Salz)
  • schwarzer Pfeffer

Zubereitung

  • Margarine schaumig aufschlagen. Käse, Thymian, Salz und Pfeffer unterrühren. Mehl zugeben und ebenfalls unterrühren.
  • Den Teig zu Rollen formen, diese in Frischhaltefolie einrollen und eine gute Stunde in den Kühlschrank legen.
  • Rollen in Scheiben schneiden und auf mit Backpapier belegte Bleche geben. Bei 180°C Umluft etwa zwanzig Minuten abbacken bis sie Farbe nehmen.

Am vorletzten Abend des Gatten, den er zu Hause verbrachte, gab es den Offene-Ravioli-Nachbau aus dem Kochkurs. Erstens fand ich die köstlich, zweitens waren genau die passenden Zutaten im Kühlschrank. Meine Pilze waren Kräuterseitlinge und braune Champigons. Für die Crème nahm ich ebenfalls noch vorhandene weiße Champignons.

Rucola war gerade keiner da. Ich packte Chorizochips und Schmortomaten dazu. Gute Idee!

Offene Ravioli mit Pilzcrème, Pilzen und Milchschaum

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Zutaten

Pastateig nach "Laurenz"-Rezept:

  • 300 g Mehl
  • 250 g Pastamehl
  • 230 g Eigelb
  • 80 g Eiweiß
  • 10 g ausgelassene Butter
  • 10 g Wasser
  • 250 ml Milch
  • Salz, Pfeffer
  • 1 kg Champignons
  • 250 g Schmand
  • Olivenöl
  • Salz, Pfeffer
  • angedrückte Knoblauchzehen
  • Pilze nach Wahl
  • Olivenöl
  • Salz, Pfeffer
  • etwas Zitronenabrieb
  • Rucola

Milchschaum:

    Champignoncrème:

      Angebratene Pilze:

        Topping:

          Zubereitung

          • Pastateig zubereiten: Alle Zutaten zu einem Teig verkneten und zwei Stunden kühl stellen. Anschließend auswalzen und ausstechen.
          • Champignoncrème zubereiten: Pilze putzen, Stiele entfernen. Mit Öl, Salz, Pfeffer und zerdrückten Knoblauchzehen in einer Schüssel marinieren. Auf einem Backblech verteilen und bei 180°C etwa zehn Minuten backen. Alles mit dem Schmand zu einer glatten Masse aufmixen. In einen Spritzbeutel füllen.
          • Pastateigstücke in Salzwasser garen.
          • Milchschaum herstellen: Alle Zutaten in einem Topf erhitzen und mit dem Pürierstab aufschäumen.
          • Pilte anbraten: Pilze in mundgerechte Stücke schneiden und portionsweise in Öl kurz scharf anbraten. Alle zusammen in die Pfanne geben und abschmecken.
          • Topping: Rucola fritieren.
          • Bestandteile zusammenfügen: Pastastück(e) anrichten, Pilzcrème daraufspritzen, Champignons darauf verteilen, weitere(s) Stück(e) Pastateig auflegen. Milchschaum rundum verteilen. Fritierten Rucola darüber geben.
          • Ich habe den Rucola - mangels Rucola - am betreffenden Abend weggelassen, dafür aber etwas angebratene Chorizo und geschmorte Tomaten zugegeben.

          Geht sicher schöner, aber wir waren gerade in etwas alberner Stimmung ob der Nachricht von der praktisch unmittelbar bevorstehenden Hochzeit von Mario Götze und „seiner“ Ann-Kathrin Brömmel.

          Während wir vor dem Essen das Erdbeerbeet im Garten  in einen ordnungsgemäßen Zustand versetzten, sinnierten wir über die anstehenden Namensänderungsmöglichkeiten.

          Das klang ungefähr so: „Kannst du mal die Erdbeeren rüberbrömmeln?“ – „Klar! Götz‘ schon mal ein Pflanzloch.“ Wir wissen ja schließlich alle, dass gut gegötzt schon halb gebrömmelt ist. Oder gebrömmeltgötzt. Oder gebömmelgrötzt. Oder so. Diese Ehe steht jedenfalls zumindest namenstechnisch unter keinem guten Stern. Meiner Meinung nach auch sonst nicht, aber wen interessiert das schon?! Piqué hat schließlich auch Shakira geheiratet. Pah!

          Was jetzt noch fehlt, ist nur das Rezept für die Tapenade. Aber die will ich erst mit richtig guten Oliven und richtig scharfen Chili mal nachbauen. Wird schon.

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