„Boah, du hast Vögel!“

Das sagte eben meine Lieblingsnachbarin angesichts der in Horden über mein Futterhäuschen herfallenden Meisen zu mir. Ich setzte sie darüber in Kenntnis, dass ihre Katze schließlich nicht ohne Grund den halben Tag in unserem Garten verbringt. Sie (die Nachbarin natürlich, nicht die Katze) hatte im letzten Winter wohl nach einigen erfolglosen Meisenknödel-Versuchen das Handtuch geworfen. Etwas voreilig. Das könnten jetzt ihre Vögel sein, wenn sie etwas mehr Ausdauer gehabt hätte. Harhar!

Gut… Mein triumphal-selbstzufriedenes  „Und einen Igel unter der Terrasse!“ toppte sie dann allerdings locker mit der Katze und den beiden Kaninchen, aber immerhin liegen wir wohl schneckenmäßig vorne. Das habe ich aber sicherheitshalber für mich behalten. Sie muss ja irgendwie auch nicht alles wissen…

Was ich hingegen gerne wissen würde, ist, für welche Methode der Kräuteroel-Produktion ich mich denn nun entscheiden soll. Internetrecherchen ergaben einerseits eine mit und andererseits eine ohne Erhitzen. Ich tendiere leicht zur Warmherstellung. Scheint mir sicherer zu sein – besonders bei sehr feuchten Kräutern wie z.B. Basilikum. Und das ist mein nächstes Ziel: Pack‘ den Kräutergarten in Oel und ins Gefrierfach.

Zu diesem Behülfe habe ich seit Wochen in Frage kommende Gläser und Flaschen gesammelt. Und die wollen so langsam befüllt werden. Anfangs war ich eindeutig für Olivenoel, tendiere aber mittlerweile mehr zu Rapsoel als Grundlage. Ich werde bei Gelegenheit auf alle Fälle über die laufende Produktion berichten. Könnte immerhin auch eine nette Weihnachtsgeschenkidee sein. Ja, ich weiß… Noch über drei Monate… Aber: Der frühe Vogel fängt den Wurm! Und: Falls jemand Tipps hat – her damit!

Ansonsten habe ich heute bei Aldi zugeschlagen und mir vier quadratische Bilderrahmen fürs Treppenhaus gegönnt. Nachdem wir bereits seit Wochen überlegen, was da nun eigentlich hängen soll, schlug ich heute zu. Jetzt müssen noch die passenden Fotos ausgewählt werden und dann war es das. Große Leinwanddrucke, die ich anfangs präferierte, erschienen mir dann doch unpassend. Das hätte wahrscheinlich gleich überladen gewirkt, zumal die Wand neben der Treppe ja praktisch von allen Stellen im Haus einsehbar ist. Mehr als die vier schlichten Rahmen wäre wohl zuviel gewesen. Vielleicht habe ich aber auch einfach nur einen Vogel.

5 Kommentare

  1. Was du auch mal probieren solltest.

    – knoblauch leicht in einer Pfanne erhitzen und anschliessend in kleinen Glässern mit „verschiedenen“ Ölen einlegen. Was aber wiklich am besten kommt, jedenfalls vom Geschmack her, Knoblauch
    anbraten, nicht zu dunkel sonst wird es zu bitter, und in „Honig“ einlegen. ISt für den Winter oft mein „Geheimrezept“ bei gewissen Sossen, oder gar Salaten.

    Frohes Schaffen und eine entsprechende Woche.

    LG rolf

    1. da werde ich wohl mal mit knoblauch spielen müssen, dessen beste freundin ich ansonsten eigentlich eher nicht bin. vielleicht gewöhnen wir uns ja aneinander 😀

  2. Ganz klar: warmes Öl. Sagt mein Bruder und der ist Koch und macht das immer so.
    Knoblauchhonig mache ich hingegen ganz ohne heißen knoblauch, geht auch gut. dafür noch ingwer und chili rein— grundlage aller saucen und marinaden.
    Was ist denn mit den Limetten geworden? War der Test nicht für vorvorletztes Wochenende geplant? Allerdings: Wir haben uns ja auch noch nicht getraut… 🙂

    1. gut. einem koch-bruder vertraue ich natürlich blind. damit ist zumindest diese entscheidung getroffen. dann kann es am wochenende ja losgehen =)

      die limetten warten auch bei mir. ich habe jetzt beschlossen, dass ich sie im rahmen einer fischmarinade teste. das grillen hat sich irgendwie erledigt – fürchte ich… aber die dinger sind jetzt
      fällig 😀

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