„Där goldische Meenzer Fassenacht…

… ein dreifach donnerndes ‚Helau!‘ – ‚Helau!!‘ – ‚Helau!!!'“ So tönte es pünktlich um 11:11 Uhr nach Abspielen des Narrhallamarschs über die Lautsprecheranlage unseres ansonsten völlig spassbefreiten Verwaltungsgebäudes. Und dann gab es traditionsgemäß für jeden Mitarbeiter zwei Kreppel – einen ungefüllt, einen gefüllt.

Nun geht die ‚Fünfte Jahreszeit‘ also endlich in die heiße Phase, was allerdings auch gleichzeitig bedeutet, dass es mit ihr in absehbarer Zeit zu Ende gehen wird. Was für einige unter uns sicher eine große Erleichterung sein dürfte, sofern sie nicht ohnehin das Glück haben, in einer narrenfreien Umgebung zu leben.

Immerhin geht hier kein Rosenmontagszug am Haus vorbei. Und auch keiner von all den anderen Umzügen, die in Mainzer Boppstraßennähe eineinhalb Jahrzehnte an mir vorbeidefilieren lassen durfte. Nach einem Jahr kompletter Fassenachtspause habe ich mich heute schon dabei erwischt, in Erwägung gezogen zu haben, einen Umzug zu fotografieren. Mal sehen…

Zu meinem Guter-Vorsatz-Läufchen kam es heute nicht, da ich es nicht schaffte, das Büro rechtzeitig zu verlassen. Und als ich dann endlich gehen konnte, stellte ich fest, dass ich mit einem ganzen Packen Ablage in der Hand dabei war, das Gebäude zu verlassen. Also wieder zurück, den Kram in die Archivierung gegeben und zurück zur Tür. Blöd nur, dass ich mich vorher bereits über die Schließanlage ausgeloggt hatte und nun das Gebäude ohne fremde Hilfe nicht mehr verlassen konnte. Ich musste mir also Jemanden suchen, der mir freundlicherweise die Tür öffnete. Morgens nicht reinzukommen, ist eine Sache, aber abends nicht raus – entsetzlich!

Immerhin musste ich mich für meinen Carportschwur nicht schämen, da die Jungs heute nichts gemacht hatten. Jedenfalls nichts Sichtbares. Der Bauherr hatte allerdings einen Anruf erhalten, demzufolge sie gerade die Verschalungen bastelten, in die nun morgen die Punktfundamente gegossen werden sollen. Aber morgen kann ich ja auch laufen gehen. Da bin ich ja früh zu Hause. So früh, dass ich mir hinterher noch in epischer Breite die Mainzer Fremdensitzung im Fernsehen gönnen kann. Und hinterher wieder total genervt bin. Schon traditionell. Helau…

2 Kommentare

  1. Den Finther-Umzug kann ich dir als Fotoobjekt empfehlen….
    Falls du wirklich willst – was ich mir nur schwer vorstellen kann – kannst du mit uns
    gehen. Das Wetter soll ja super werden. Der Umzug ist auch nicht zu lange.
    Du kannst Max ja wieder als Zwerg verkleiden und mitnehmen…
    R U F M I C H A N ! ! !

    1. eine ausgezeichnete idee. dann kann ich max hinterher mit nach hause nehmen. und jetzt schaue ich erstmal nach, wo das zwergenkostüm ist 😀

      melde mich telefonisch!

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