Jetzt könnte es ja schon mal wieder regnen…

Die allabendliche Runde mit dem Gartenschlauch zur Rettung der Kübelpflanzen ist ja prinzipiell ganz nett, aber einen „Day off“ wegen Regens hätte ich jetzt schon mal verdient.  Muss ja nicht ununterbrochen regnen. Nur ein kurzer, aber heftiger Schauer. Und zwar, bevor die Zisterne endgültig leer ist. Ginge das? Wäre echt nett!

Sieht aber nicht wirklich danach aus momentan. Die Dachbegrünung auf dem Würfeldach sprießt derweil ganz schön aggressiv. Ich werde wohl in den nächsten Tagen mal hinaufklettern müssen, um die zahlreichen Löwenzahn-Pflanzen auszurupfen, bevor sie sich dort weiter verbreiten. Wird wenig bringen, weil der Kram von den noch unbebauten Grundstücken im Sommer ohnehin wieder einfliegen wird, aber man hat zumindest den Eindruck, etwas dagegen unternommen zu haben. Und das ist ja auch schon mal was.

Was auch „sprießt“ sind die Rhododendren in ihren Töpfen. In Ermangelung eines Baggers konnten wir das für sie bestimmte Tiefbeet bisher nicht ausheben. Durch die Verdichtungsaktionen der Pflasterer ist der Boden an dieser Stelle mittlerweile so bretthart, dass man eine Spatenaktion komplett vergessen kann. Da muss schweres Gerät ran. Wir hoffen ja immer noch darauf, dass die Gärtner und unser Mutterboden mal irgendwann noch eintreffen werden. Trocken genug sollte es ja nun sein. Immerhin tun wenigstens die Rhododendren so, als wären sie bereits gut versorgt, und blühen ein wenig vor sich hin (siehe Titelfoto).

Zweites Highlight des Tages: Ich habe es endlich geschafft, den niedlichen schwarz-weißen Vogel, der sich seit ein paar Tagen hier herumtreibt, zu fotografieren und zu identifizieren. Das hier sollte definitiv eine Bachstelze sein. Wirklich ein ausgesprochen niedlicher Vogel, den ich leider nur mit maximal ausgefahrenem Telezoom auf dem zwei Grundstücke entfernten Nachbardach erwischt habe. Ich hoffe auf bessere Fotos in den nächsten Tagen. Oder auf einen Sponsor für eine satiskationsfähige Festbrennweite. O.k. – wahrscheinlich wird eher der Vogel auf der Terrasse auf einen Kaffee vorbeischauen, als dass sich jemand findet, der mir das hier schenkt. Schade eigentlich…

Erwischt habe ich heute auch eine Amsel auf meinem Galgen. Offensichtlich hat sie nun endlich eingesehen, dass die liebe Tante Flax ihr nichts Böses will. Sie naschte am Elstern-Buffet. Brav! Die Amsel da, Mixa weg – was kann man mehr von einem Tag erwarten?

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