Leg‘ dich krumm, du alte Hippe!

Nach einer viel zu langen Woche voller nervtötender Arbeit bei nahezu ununterbrochenem Schneegeriesel und komplett ohne blauen Himmel musste heute – trotz der Fastenzeit – etwas Stimmungsaufhellendes her.

Und „Orangenmousse in Hippen“ klang nahezu perfekt. Im Prinzip ist das ja auch gar nix Süßes. Das ist Obst!

Und die Vitamine braucht man ja auch zur Erkältungsprävention. Und so.

Das Haus verließen wir nur, um ab und an den Gehweg vom Schnee zu befreien. Und viel mehr wird heute auch nicht mehr passieren.

Dafür gibt es noch das Rezept der Mousse aus der aktuellen „Sweet Dreams“:

Orangenmousse in Hippen

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Zutaten

für die Mousse:

  • 8 Blatt Gelatine
  • 5 Eier
  • 100 g Zucker
  • Saft von drei Orangen
  • Saft einer Zitrone
  • 4 cl Orangenlikör
  • 250 ml Sahne

für die Hippen:

  • 50 g Butter
  • 50 g Puderzucker
  • 1 Eiweiß
  • 50 g Mehl

Zubereitung

  • Mousse: Gelatine einweichen. Eier trennen. Eigelbe und Zucker sehr schaumig schlagen. Orangen-, Zitronensaft und Likör unterrühren. Gelatine ausdrücken, in einem Topf bei schwacher Hitze unter Rühren auflösen.
  • Zwei Esslöffel Eigelbschaum unterrühren, dann die Mischung unter die übrige Eigelbmasse rühren. Kalt stellen. Sahne und Eiweiß getrennt steif schlagen und unterheben. Wieder für etwa drei Stunden kalt stellen.
  • Hippen: Butter zerlassen und mit dem Puderzucker verrühren. Eiweiß unterschlagen, Mehl darübersieben und alles verrühren.
  • Ofen auf 170°C (Umluft 150°C) vorheizen. Auf Backpapier Kreise (Durchmesser etwa sieben Zentimeter) zeichnen und jeweils einen Teelöffel Teig darauf messerrückendick verstreichen.
  • Im Ofen sieben bis neun Minuten backen, bis die Teigränder anfangen, goldbraun zu werden. Herausnehmen, mit der Backpalette lösen und über eine Kuchenrolle legen. In Form drücken und fest werden lassen.
  • Anrichten: Von der Mousse Nocken bstechen und die Hippen damit füllen. Nach Wunsch mit Orangenzesten garnieren.
  • Ich gab ein paar Orangenfilets dazu. Lecker.

Besonders die Hippen gerieten recht gut. Ich rührte noch einen winzigen Schluck Orangenlikör unter den Teig. Schön knusprig – man muss sich nur beim Formen ziemlich beeilen. Fehlstellungen lassen sich später natürlich nicht mehr korrigieren.

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