Urlaub! Now!

Geschafft! Der letzte Arbeitstag vor zehn freien Tagen liegt hinter mir. Genial! Und das mit einer Investition von nur vier Urlaubstagen. Geradezu sensationell.

Weniger sensationell die Wetterverhältnisse. Exakt zehn Minuten vor Feierabend taten sich die Himmel auf und sintflutartige Regenfälle gingen hernieder. Da ich ohnehin nicht pünktlich fertig wurde, war das nicht so wahnsinnig schlimm. Eine halbe Stunde später – nach Beendigung der noch anliegenden Arbeiten – aktivierte ich den Lotus-Notes-Abwesenheitagenten und verließ das Gebäude in erträglichem Nieselregen.

Da für Max eigentlich ein Zweitliga-Vorbereitungsspiel gegen Heidenheim anstand und uns bis kurz vorher keine Absage erreicht hatte, machten wir uns kurz nach meiner Rückkehr wieder auf den Weg nach Mainz.

Im Wiesbadener Stadtverkehr überholten uns zwei Opel-Erlkönige – vermutlich der neue „Meriva“. Und wer hatte die Kamera nicht dabei? Na… Wer wohl? Ich… Super…

Am Baseball-Platz trafen wir dann niemanden an. Eigentlich war klar gewesen, dass dieser Regen für „Land unter“ bzw. „Base unter“ gesorgt hatte, aber wie gesagt… Es hatte ja niemand abgesagt… Wir vertrieben uns die Zeit mit einem Apothekenbesuch, da wir beide gerade Heuschnupfenprobleme bekamen und keine Medikamente in Sicht waren. Max bekam – seit ungefähr zehn Jahren zum erstenmal wieder – Traubenzucker angeboten. Er war begeistert.

Zurück am Platz lag dieser immer noch verwaist vor uns. Ein Telefonat später war klar: Das Spiel ist gecancelled. Prima. Ich setzte Max bei Harry und Rita in Mombach ab, damit er sich umziehen konnte, bevor er sich ins pulsierende Mainzer Nachtleben stürzt, um den Ferienbeginn zu feiern.

Und – schwupp! – war ich wieder zurück zu Hause bzw. auf dem tegut-Parkplatz. Es standen noch Einkäufe an. Der Bauherr und ich gönnten uns ein sehr lecker aussehendes Kalbsgulasch, das jetzt gerade auf dem Herd vor sich hin schmurgelt. Gleich wird es noch mit ein paar Pfifferlingen aufgepeppt und dann mit schwäbischen Knöpfle serviert. Ein Max-freies Abendessen ohne Rücksicht auf dessen Abneigungen und Vorlieben ist ja auch mal ganz nett.

Die ohnehin durch den Ferien- und Urlaubsbeginn ausgelöste festliche Grundstimmung wurde eben noch durch einen Anruf getoppt. Die Gartenmänner rücken morgen früh um 7:30 Uhr zum Pflastern an! Niemals zuvor bin ich so gerne an einem freien Tag früh aufgestanden. Es geht weiter. Endlich!

Wen stört da noch das miese Wetter?! Oder die dämliche Zeitumstellung morgen, die mich zum ersten Mal nicht tagelang aus der Bahn werfen wird, weil ich Montag ja nicht zu einer gefühlt völlig unmenschlichen Zeit aus dem Bett muss?

Eben! Niemanden!

„… Step down
Setting down, just setting down
See their butt all over the street
You just go up and meet
Just setting down.
Urlaub now. „
  – The Fall (naja… fast… „Chicago now!“)

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