Aufräumarbeiten…

Und statt mich beim für den Jahresanfang geplanten Fasten zu entspannen, sitze ich gerade mit einem Glas Wein am Rechner – den wievielten Abend in Folge jetzt eigentlich?! – und arbeite mich nach dem Bürotag an alten Blogposts ab. Immerhin ist mittlerweile alles wieder bebildert – auch wenn ich in einigen wenigen Fällen die Originalfotos nicht mehr gefunden habe. Aber das war dann meistens sehr, sehr spät – und dann auch irgendwie egal.

Das mit dem Fasten nervt. Ich kann aber nichts dafür. Es kamen zwei Essenseinladungen dazwischen. In zwei Wochen geht es dann aber los. Und bis dahin hoffe ich auch, das ganze verdammte Blog wieder aufgeräumt, ausgekehrt, ordnungsgemäß verlinkt und verrezeptet zu haben. Wasserstandsmeldung: 428 von 2.276 (inklusive diesem) Blogartikeln sind abgehakt.

Das ist doch deutlich aufwendiger als gedacht. Aber da muss ich jetzt durch.

Als es zwischendurch richtig nervig wurde, musste ich Pasta basteln. Schon, um mal wieder etwas anderes mit den Händen zu tun als das ewige Tippen, Klicken und Mouse schieben. Egebnis: Man kriegt absolut trennsaubere Streifen hin, wenn man den Teig ausschließlich bei sehr langsamem Gang immer in Streifenrichtung durch die Pastamaschine lässt.

Da einige Reste weg mussten, gab es eine Rosenkohlfüllung. Und ein Fourme-d’Ambert-Sößchen. Das Gegenteil also von Fasten. Aber egal! Vielleicht helfen die folgenden Fotos etwas beim Nachbau.

Ich tauche dann jetzt aber mal wieder ab und mache weiter mit der Vergangenheitsbewältigung. Vielleicht auch mit einer Hau-Ruck-Nachtschicht. Mal sehen. Irgendwann muss das ja schneller gehen. Die Bilder sind jetzt immerhin überall drin. Das spart endlose Fotosuchaktionen. Bis bald auf einem ordentlichen Blog!

Nachtrag: Ich bin gerade auf ein Blogpost vom 27.02.2010 gestoßen, indem ich mich an Westerwelles „Das ist Deutschland hier!“ abarbeitete. Das war knapp VOR Thilo Sarrazins „Deutschland schafft sich ab“, mit dem meiner Meinung nach das ganze Elend hier anfing. Plötzlich durfte man „alles“ sagen. Und sich dann auch noch über Gegenwind beschweren. Was ich damals geschrieben habe? Das hier: „Der ‚Sprecher der schweigenden Mehrheit“’schafft es aber immerhin, zu verdeutlichen, was das Gute an der schweigenden Mehrheit ist. Nämlich, dass sie schweigt. Und das bleibt hoffentlich auch noch lange so. Halt bloß den Mund, schweigende Mehrheit! Schnauze!!!“

Leider hielt das Schweigen nicht mehr lange an.

6 Kommentare

  1. Die Gefahr ist ja, dass man sich in den alten Texten und Kommentaren verliert. Auch schön, verkürzt die Renovierung aber nicht gerade. Meine Bewunderung für dieses ambitionierte Unterfangen ist Dir schon mal gewiss. Und für Deine Aufforderung an die (damals noch) schweigende Mehrheit. Ist ja nicht Deine Schuld, dass sie sich nicht dran gehalten hat.
    Herzlichst, Conny

    1. Mittlerweile ist sogar Land in Sicht. Und heute kann ich brutal durchstarten, da ich wegen zwei Zahnarztterminen den ganzen Tag Urlaub genommen habe. Was kann man sich da Schöneres vorstellen, als großzügig Rezepte zu verlinken und Texte zu formatieren?! 😀

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