Neun Tage Freiheit! Juhuuu!!!

Pharrell Williams – Freedom

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Ich gehe dann mal Lammhüftsteaks anbraten. NICHT in Adidas-Klamotten 😀

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… trotz deprimierenden Mistwetters.

Immerhin blühen seit gestern die Osterglocken im Garten. Da fragt man sich, ob sie winzige Kalender haben. Vielleicht unterirdisch? Raffinierte Luder! 😀

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So übel das Handyfoto oben auch ist, so genial war der gestrige Abend in der Frankfurter Oper. Es gab „Giulio Cesare in Egitto“ mit Andreas Scholl in der Titelrolle. Und es war trotz widrigster Umstände ein toller Abend. Der Gatte ist nämlich nach wie vor total erkältet, wollte aber keinesfalls diese letzte Aufführung der Wiederaufnahme verpassen. Und ich? Nicht, dass ich während der Oper selbst hätte fotografieren wollen, aber ein halbwegs nettes Schlussfoto schwebte mir schon vor, als ich die Kamera und einen Telezoom in meine – zugegebenermaßen recht geräumige – Handtasche steckte.

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Als ich dieses Foto machen wollte – vor Beginn der Aufführung -, gab es wider Erwarten kein Spiegelklappgeräusch, sondern nur die blinkende Schrift im Display „NO CF“… Verdammt! Wieder mal!!! Und ich werde es wohl nie lernen: keine Ersatz-Speicherkarte im Handgepäck. Dafür aber eine völlig nutzlose Kamera mit sauschwerem Objektiv. Prima.

Als der erste Ton aus dem Orchestergraben drang, fiel allerdings der ganze Selbsthass schlagartig ab. Zumindest für vier Stunden. In der U-Bahn war ich dann schon wieder ein wenig wütend auf mich.

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Wer zu Scholl ein paar kathartische Sonntagstränen vergießen möchte, dem sei zum Beispiel das hier ans Herz gelegt:

Johann Sebastian Bach: Bist du bei mir  und das Agnus Dei aus der h-Moll-Messe

John Dowland: Flow, my tears und Venus‘ birds

Henry Purcell: When I am laid in earth und O Solitude, my sweetest choice

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Da muss heute natürlich etwas Grünes her. St. Patrick’s Day! Im Prinzip müsste ich den eigentlich alljährlich frenetisch feiern. Immerhin habe ich den schrecklichen Anstieg zum Croagh Patrick – Irlands heiligem Berg – schon mal geschafft: Wie ich einmal den Croagh Patrick überlebte.

Ziemlich fieser Berg – aber dank Paddy schlangenfrei.

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Zu meiner Schande muss ich allerdings gestehen, dass es heute nicht mal etwas Grünes zu essen gab. Eigentlich gab es nämlich gar nichts zu essen. Wenn der St. Patrick’s Day auf Donnerstag fällt, wird das nämlich nichts. Da arbeite ich zu lange. Aber immerhin kann ich etwas Grünes von gestern bieten:

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Selbstgemachte Tagliatelle mit selbstgemachtem Bärlauchpesto. Wirklich köstlich. Memo to myself: Das Pastamehl vom Kasteler Celpro gehört unbedingt beim nächsten Besuch wieder in den Wagen! Besteht aus 00-Mehl und Hartweizengrieß („Duo in une!“). Schneller und einfacher geht das nach späten Feierabenden nicht.

Auch ein netter Moment am heutigen Tag: die Entdeckung einer zweiten Nachricht auf dem doofen Zettel in der Kundentoilette:

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Über den Rest des (Arbeits-)Tages breiten wir mal den (Bischofs-)Mantel des Schweigens. Schrecklicher Tag. Ohne Übertreibung. Eigentlich sogar katastrophal. Und dabei habe ich nicht mal berücksichtigt, dass heute morgen ein doofes und überaus nerviges Lämpchen im Puntili aufleuchtete, das mich darauf aufmerksam machen wollte, dass mit meinem Bremslicht etwas nicht stimmt.

Ein Kontrollcheck am Abend (ich am Bremspedal, der Gatte hinter dem Auto) ergab, dass von drei Bremsleuchten eine den Geist aufgegeben hat. Kein Grund also, in Tränen (wahlweise: Panik) auszubrechen und überstürzt Vertragswerkstätten ein Monatsgehalt für den Wechsel eines Birnchens in den Rachen zu werfen. Die Kiste muss eh im kommenden Monat über den TÜV. Bis dahin kriege ich das schon irgendwie hin.

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Am Ende bot der Tag auch nichts, das man nicht mit einer kleinen Pilgerreise hätte korrigieren können. Ein paar hundert Vater-Unser, mehrere tausend Gegrüßet-Seist-Du-Maria und obendrauf noch ein paar Glaubensbekenntnisse. Schwupp. Läuft…

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