Don’t Skrei me this way…

… I can’t survive, I can’t stay alive, without your love
Oh baby, don’t skrei me this way, no
I can’t exist, I’ll surely miss your tender kiss
So don’t skrei me this way!
Kann es sein, dass ich ein Problem habe? Also ich meine ein echtes Problem. Nicht so ein Pille-Palle-Problem wie die CDU es bei der Regierungsbildung in Thüringen hat. Oder wie es Michael Bloomberg bei der TV Debatte (Zum Aktivieren des Videos musst du den „Play“-Button klicken. Ich weise dich hiermit darauf hin, dass nach der Aktivierung Daten an den jeweiligen Anbieter übermittelt werden) in Nevada am Mittwoch hatte. Ich scheine ein echtes Problem zu haben.

Ich kann zur Zeit an keinem Skrei vorbeigehen, ohne ihn zu kaufen. Und wo wir schon dabei sind: Ähnlich geht es mir gerade mit Grünkohl und Rosenkohl! Wird Zeit, dass Bärlauch und Spargel durchstarten. Das sollte mich hinreichend ablenken.

Letzte Woche gab es gar Skrei auf einem Rosenkohl-Kichererbsen-Curry. Das war sensationell. Das Curry hatten wir schon mal hier: Einmal „Fargo“ for Beginners, zweimal Rosenkohl im Curry. Diesmal durften zusätzlich noch Shiitake mit ran. Prinzipiell adelt Rosenkohl ja ohnehin jedes Essen. Dazu dann am Mittwoch mehr. Cliffhanger! Harhar!

Unter der Woche blieb ich ihm auch treu, tauschte aber den Skrei gegen Lachs aus, weil es gerade keine schönen, dicken Skrei-Stücke an der Fischtheke gab. Dazu ein Rote-Bete-Risotto mit Rote-Bete-Resten, die aber mengenmäßig zu bescheiden waren, um für eine ordentliche Farbe zu sorgen. Das wurde mehr schweinchenrosa, schmeckte aber trotzdem ausgezeichnet. Zumal wir im Anschluss traditionell „Mainz bleibt Mainz“ anschauten.

Man muss sich ja dafür mittlerweile nicht mal mehr schämen. Immerhin wird dort inzwischen der Klartext gesprochen, den man sich von Bundestagsabgeordneten wünschte. Danke, Andreas Schmitt (Zum Aktivieren des Videos musst du den „Play“-Button klicken. Ich weise dich hiermit darauf hin, dass nach der Aktivierung Daten an den jeweiligen Anbieter übermittelt werden)! Sehr wohltuend selbst für Antifassenachter wie mich. Zumal aus anderen „Hochburgen“ nichts als Mallorca-Hits und Komasaufen zu vernehmen sind.

Gestern dann landete ich dann den absoluten Grünkohl-Coup. Mit Risottoresten im Topf aka Arancini-Basis, einem Lustkauf aus Grünkohl und Lachsforelle in der Einkaufstasche und der Erinnerung ans Curry entstand nämlich das hier:

Grünkohl asiatisch

Gericht: Beilagenteller
Keyword: curry, grünkohl
Autor: MrsFlax

Zutaten

  • 200 g Grünkohl
  • Natron, Salz, Wasser zum Blanchieren
  • 1 Schalotte
  • 1 Zehe Knoblauch
  • 1 Stück Ingwer
  • Olivenöl
  • Ras el Hanout, Baharat, Kreuzkümmel, Curry jeweils etwa 1 TL
  • 1 Schluck trockener Weißwein
  • 100 ml Geflügelbrühe
  • 100 ml Kokosmilch
  • Salz, Andaliman-Pfeffer
  • 1 ordentlicher Spritzer Zitronensaft
  • wenige eiskalte Butterflöckchen zum Abbinden

Anleitung

  • Grünkohl von den Stielen zupfen und abspülen. Schalotte, Knoblauchzehe und Ingwer fein hacken.
  • Wasser aufsetzen, Natron und Salz zugeben. Wenn das Wasser kocht, den Grünkohl hineingeben und kurz blanchieren. In einem Sieb abtropfen lassen.
  • Olivenöl erhitzen. Schalotten-, Knoblauch- und Ingwerwürfelchen darin anschwitzen.
  • Gewürze zugeben und mit anschwitzen. Mit Wein ablöschen. Einkochen lassen.
  • Brühe und Kokosmilch zugeben, verquirlen und wieder etwas einköcheln lassen. Blanchierten Grünkohl zugeben und Flüssigkeit einreduzieren.
  • Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Zitrone zugeben. Wieder kurz bis zur gewünschten Konsistenz einkochen lassen.
  • Kurz vor dem Servieren mit Butterflöckchen montieren.

Und selbst der westfälische Gatte war begeistert. Er fand gar, dass meine fremdländische Behandlung seinem Grünkohl außerordentlich gut getan habe. Was dazu führte, dass ich die zweite Portion für heute gleich nochmal nach dieser Methode zubereitet habe.

Und – jetzt kommt’s! – diesmal gibt es Skrei dazu. Gestern hatte nämlich mein Fischthekenfreund Dienst und ich ergatterte ein absolut sensationell hübsches Stück Skrei (siehe oben).

Und jetzt muss ich mal schauen, ob ich noch das Mittwochs-Blogpost fürs Synchronbacken geschrieben bekomme. Skandal nämlich! Ich (!) muss(!!) morgen (Rosenmontag!!!) in Mainz (!!!!) arbeiten(!!!!!). Das gab es noch nie. Immerhin: Doppelt bezahlte Überstunden am höchsten Mainzer Feiertag. Was soll’s…?! Das üblicherweise „lange“ Fassenachtswochenende, auf das ich mich diesmal echt gefreut hatte – nicht wegen der Fassenacht, aber wegen der freien Tage – wurde auf einen Tag zusammengeschrumpft. Ich hoffe auf bessere Zeiten. In nicht allzu ferner Zukunft.

Zugente!

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