Leise rieselt der Schnee. Und so…

Ich fürchte, es rieselt bei mir nicht nur der Schnee, sondern auch der Kalk. Oder Mehl. Ja. Genau! Mehl! Das wird es sein! Die vorletzte Adventswoche nahm ordentlich Fahrt auf. Abends wurden doch noch Plätzchen gebacken. Ohne kann ich auch irgendwie nicht. Der erneute Weihnachtsmarkt-Glühwein und die Abteilungsweihnachtsfeier während der Woche sorgten auch nicht wirklich für Entspannung, sondern erhöhten am Ende nur den Zeitdruck. Auch wenn es jeweils dann doch sehr schön war.

Was soll’s! Ist ja alles nix Neues. Ist halt Advent. Immerhin gab es Schnee! Die weiße Pracht, die mein Schandfleckenbeet vor dem Haus gnädig verdeckte, hielt allerdings leider nicht lange an. Ich werde vor dem Fest wohl doch nochmal zur Gartenschere greifen müssen…

Die Plätzchen, die denen des vergangenen Wochenendes folgten, waren folgende: Schokowürfel und Nougat-Tuffs, Orangen-Schoko-Plätzchen und Ossa da mordere. Beginnen wir vorne:  Die Schokowürfel habe ich bereits mehrfach verbloggt. Es gibt wenig Besseres, wenn es flott gehen soll. Und wenn es schokoladig sein soll. Hier nochmal das Rezept:

Als nächstes folgen die Nougat-Tuffs. Eine Premiere! Ich bin auf Pinterest auf sie gestoßen und fand sie ansprechend. Überzeugt hat mich dann das Foto des mittlerweile historischen Rezepts. Kann man mal testen. Gesagt, getan.

Das Original findet sich hier: einfachmalene.de

Irgendwo in diesem Haushalt befindet sich eine Backpresse. Ich bin ganz sicher. Ich hab‘ die Dinger – in doppelter Rezeptmenge – dann allerdings mit einem Spritzbeutel aufgespritzt. Muskelkater inklusive. Beim letzten Blech musste der Gatte ran. Ich war platt.

Nougat-Tuffs

Gericht: Backblech, Plätzchenteller
Kalorien:
Autor: MrsFlax

Zutaten

  • 175 g Butter
  • 150 g Puderzucker
  • 1 Vanilleschote (das Mark)
  • 3 Eigelb
  • 225 g Mehl
  • 1 Msp Backpulver
  • 25 g Kakao
  • 1 Glas Zartbitter-Schokocrème

Anleitung

  • Butter mit dem Puderzucker und dem Vanillemark schaumig aufschlagen. Eigelbe nach und nach unterrühren.
  • Mehl, Kakao und Backpulver mischen und während des Rührens esslöffelweise zum Teig geben.
  • Teig mit einer Backpresse (!) auf mit Backpapier ausgelegte Bleche spritzen und bei 180°C Umluft etwa 15 Minuten abbacken.
  • Abgekühlte Plätzchen jeweils zu zweien mit Schokocrème dazwischen zusammenfügen.

Die Schoko-Orangen-Taler gibt es seit 2015. Auch eher ein Rezept für Menschen, die es gerne flott und unkompliziert mögen. Der Teig wird zu Rollen geformt, in Scheibchen geschnitten und dann abgebacken. Das geht schnell und sorgt für wenig Sauerei in der Küche.

Schoko-Orangen-Plätzchen
Rezept drucken Hier geht’s zum Rezept

Und zuletzt noch ein bislang erst einmal hergestelltes Gebäck. Und diesmal in Luxusversion. Ich hatte bei meiner letzten Mehlbestellung nämlich einen Beutel bester piemontesischer Haselnüsse mitgeordert. Und dabei hatte ich an diese Plätzchen gedacht: Ossa da mordere. Und diesmal war mir klar, dass ich mich erst gar nicht wundern würde. Die Herstellung ist seltsam, das Ergebnis genial. Und diesmal noch genialer als beim letzten Versuch.

Und damit ist die diesjährige Backaktion dann auch abgeschlossen. Weihnachtsbäckerei wäre ein zu großes Wort. Das war mehr spontan und hurtig.

Immerhin habe ich mich zwischendurch intensiv mit dem Weihnachtsessen beschäftigt. Und bereits einige Komponenten hergestellt. Und das Dessert hatte auch bereits gestern einen Probelauf. Das könnte was werden. Sage ich jedenfalls mal ganz dreist. Der Hauptbestandteil passt so. Bißchen Deko kommt noch. Wird schon.

Vorbereitungstechnisch steige ich dann jetzt in die heiße Phase ein. Da das Gefrierfach überfüllt war, gibt es heute geschmorten Hirsch. Und die ersten Schwarzwurzeln der Saison. Läuft. Irgendwie.

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