… ja, was ist denn schon dabei…?!“

Die Abflussaktion trieb uns nahezu in den Wahnsinn. Zumindest während der ersten Hälfte des heutigen Tages. Nachdem ich zum wiederholten Male den kompletten Ablauf zerlegt und inspiziert hatte, sagte uns die Logik, dass die Verstopfung irgendwo in der Wand sein müsse. Mit einem dieser Spiraldinger arbeiteten wir uns vor. Nix. Das gleiche von allen Stellen im Erdgeschoss, an denen Rohre in der Wand verschwanden: Toilette, Dusche, HWR-Ablauf. Nix! weiterlesen

Was für eine Woche. Das einzig Tröstliche war all das Sprießen und Sprotzen um mich herum. „Ja, leben denn die alten Stauden noch… Stauden noch… Stauden noch….? Jaaaaa! Sie leben noch…!“ Desgleichen Himbeeren, Bärlauch, Rhabarber, Holunder usw. Dienstag hatte ich bereits mittags Feierabend, was zu einem erneuten Pflanzrausch vor dem Haus führte. Die Rhododendronlücken mussten schließlich aufgefüllt werden. weiterlesen

Vorletzten Freitag kurz vor Feierabend hatte ich meinen persönlichen Cameron-Frye-Gedächtnis-Moment. So muss sich das angefühlt haben, als der Ferrari 250 GT Spyder California seines Vaters durch die Panoramascheibe flog. Ich kann leider nicht in die Details gehen, aber die Auswirkungen waren bis vergangenen Donnerstag spürbar. Das hat mir denn doch einige schlaflose Nächte bereitet. Seit Donnerstag bin ich wieder mehr im Ferris-Bueller-Modus. Fühlt sich auch deutlich besser an. weiterlesen

Was passiert eigentlich nach Weihnachten mit den Weihnachtssternen? Meiner, der völlig unbegreiflicherweise meine gewohnt aufopferungsvolle Pflege bis heute überlebt hat, kriegt jetzt grüne Blätter in der Mitte der roten. Ist das normal oder eher eine kindische Trotzreaktion? Oder will er mir jetzt mal so richtig zeigen, zu was er sonst noch so fähig ist? Und: Ist das gut oder schlecht? Ich selbst kann das leider nicht beurteilen, weil die Dinger bei mir meist den ersten Advent nicht erleben. Also der erste. Nummer zwei und drei pro Weihnachtssaison geben auch vor dem Fest die Löffel ab. Und dann bin ich regelmäßig bedient und stecke auf. Und im nächsten Jahr wiederholt sich das mörderische Spiel. weiterlesen

 

 

 

Da bin ich doch heute nach dem Büro mal flott durch den Garten gelaufen. Wegen Astrid. Beziehungsweise, weil ich dringend mal schauen musste, ob mein Untertaunus-Estragon gegen den Rheinhessen-Estragon deutlich verloren hat. Hat er nicht. Er ist da. Wenn auf etwas Verlass ist, dann auf mein liebstes französisches Unkraut. Allerdings musste auch ich erst das Gestrüpp vom letzten Jahr entfernen, um ihn aufzuspüren. weiterlesen